Aktualisiert: 17.04.2021 - 15:03

Beauty-Tipp zum Wochenende Hässliche Hautfetzen: Wie behandle ich Nietnägel richtig?

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Ein Nietnagel ist ein unliebsamer, zum Teil sogar schmerzhafter Begleiter. Damit er schneller abheilen kann und man nicht ständig daran hängenbleibt, sollte er zurückgeschnitten werden.

Foto: Getty Images, Shutterstock [M]

Ein Nietnagel ist ein unliebsamer, zum Teil sogar schmerzhafter Begleiter. Damit er schneller abheilen kann und man nicht ständig daran hängenbleibt, sollte er zurückgeschnitten werden.

Corona setzt unseren Händen ganz schön zu, denn die leiden unter Desinfektionsmittel und häufigem Händewaschen. Die Folge sind Nietnägel und kleine, unansehnliche Hautfetzen rund um den Fingernagel.

Dr. Miriam Rehbein ist Fachärztin der Dermatologie und Spezialistin für ästhetische Medizin in München. Die Expertin erklärt im "Beauty-Tipp zum Wochenende", wie ein Nietnagel richtig behandelt wird und wie Sie vorbeugen können.

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Thema heute: Nietnagel richtig behandeln

"Wenn die Haut am Nagel trocken wird und einreißt, nennt man das einen Nietnagel", erklärt Dr. Rehbein. "Diese Haut ist meist härter und kann vom Nagelbett abstehen, sodass man denkt, es wäre ein abgesplitterter Nagel." In diesem Zusammenhang treten häufig auch kleine Hautfetzen unter dem Nagelwall auf, die ebenfalls auf mangelnde Feuchtigkeit zurückzuführen sind.

Ursachen für trockene, rissige Haut sind zum Beispiel häufiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmittel – aber auch Nägelkauen kann die Entstehung fördern.

"Am besten sollte man die Nägel in lauwarmem Wasser zehn Minuten einweichen", empfiehlt die Expertin. "Danach sollte man den Nietnagel mit einer scharfen, desinfizierten Nagelschere so kurz wie möglich abschneiden. Im Anschluss sollte man ein gutes Nagel-Öl zur Pflege verwenden und die Nägel auch regelmäßig damit weiterpflegen."

Falls sich die offenen Hautstellen bereits entzündet haben, was in diesem beanspruchten, empfindlichen Bereich schnell passiert, ist es sinnvoll, auch diese zu behandeln. "Hat man den Nietnagel wie oben beschrieben entfernt, klingt die Entzündung meist schnell von allein ab. Man kann zusätzlich eine Zugsalbe oder antiseptische Salbe auftragen, um die Heilung zu unterstützen."

Mit der Handpflegeroutine einem Nietnagel vorbeugen

Dass ein Nietnagel gar nicht erst entsteht, ist auch eine Frage der richtigen Handpflegeroutine. Dr. Rehbein: "Man sollte in jedem Fall regelmäßig Nagel-Öl auftragen und die Hände cremen und pflegen. Ich verwende in meinen Rezepturen meiner Skincare gerne Retinol, so beugt man Feuchtigkeitsverlust vor und mildert zusätzlich die Alterserscheinungen der Haut. Es eignet sich perfekt, um die Haut täglich zu pflegen. Außerdem sollte man Nägelkauen vermeiden und niemals abstehende Haut mit den Zähnen abbeißen."

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