Aktualisiert: 31.01.2021 - 20:27

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Die richtige Pflege im Winter: Was Ihre Haut jetzt braucht

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"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute gibt's Tipps, wie Sie Ihre Haut im Winter pflegen sollten.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute gibt's Tipps, wie Sie Ihre Haut im Winter pflegen sollten.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute gibt sie Tipps, wie Sie Ihre Haut im Winter am besten pflegen.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's schon seit einiger Zeit die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute erfahren Sie von ihr, was unsere Haut im Winter jetzt an besonderer Pflege braucht.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – so geht Hautpflege im Winter

Eisiger Wind und Kälte draußen, warme und trockene Heizungsluft drinnen. Kein Wunder, dass unsere Haut bei diesen Temperaturschwankungen erheblichem Stress ausgesetzt ist.

Das macht das Wechselspiel von Kälte und Wärme mit unserer Haut

Je mehr die Temperatur fällt, desto weniger Talg produziert unsere Haut, und ab einer Temperatur von etwa acht Grad Celsius wird die Fettproduktion fast gänzlich eingestellt. In der Kälte ziehen sich außerdem die Blutgefäße unter der Haut zusammen, um die Wärme im Körperinneren zu bewahren. Die gedrosselte Blutzufuhr in der Haut hat zur Folge, dass diese weniger mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.

Beide Komponenten begünstigen, dass unser Hautschutzmantel, auch Säureschutzmantel genannt, aus dem Gleichgewicht gerät. Die trockene Heizungsluft tut dann ihr Übriges, indem sie unserer kältegeschwächten Haut die Feuchtigkeit entzieht. Dieses Wechselbad zwischen Wärme und Kälte führt bei vielen zu Rötungen, Schuppenbildung, Spannungsgefühl und manchmal auch Juckreiz auf der Haut. Rund ein Viertel aller Deutschen kennt das Phänomen.

Das braucht Ihre Haut bei Kälte: fünf Tipps

Tipp 1: Für den trockenen Hauttyp eignen sich am besten reichhaltige (fettreiche) Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis sowie kosmetische Hautöle. Auch ein leichtes, pflanzliches Öl (u. a. Avocadoöl, Hanföl, Sheabutter, Argan) kann jede Gesichtscreme reichhaltiger machen. Schon ein paar Tropfen reichen, um die Haut wieder geschmeidiger zu machen und sie optimal vor Kälte zu schützen. Menschen mit fettiger oder zu Akne neigender Haut ist anzuraten, bei ihrer bewährten Hautpflege zu bleiben, damit die Bildung von Talgverstopfungen und Pickeln nicht noch gefördert wird.

Tipp 2: Wer seine Haut aktiv schützen will, passt in der kalten Jahreszeit besonders auf den körpereigenen Säureschutzmantel auf. Dazu gehört, im Winter nicht zu häufig zu duschen oder zu baden und am besten auch nur kurz und nicht zu heiß. Geeignet sind sparsam eingesetzte rückfettende Produkte, insbesondere Öle (Duschöl/Badeöl). Anschließend unbedingt eincremen. Hierzu eignen sich Öl-in-Wasser-Emulsionen am besten.

Tipp 3: Zur richtigen Hautpflege im Winter gehört auch die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit von innen. Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb eine tägliche Trinkmenge von 2 Litern. Wasser und Tees eignen sich am besten. Zusätzlich und überhaupt freut sich die Haut auch über gesunde und vitaminreiche Nahrungsmittel.

Tipp 4: Schutz vor Sonne und Kälte. Viele unterschätzen die UV-Belastung im Winter, wobei die sonnenentwöhnte Haut gerade da Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor braucht; auch die besonders empfindlichen Lippen und Ohren. Zwar merkt man die Sonneneinstrahlung in winterlicher Bergluft weniger, aber die UV-B-Strahlung wird je nach Berghöhe und Reflektion des Schnees geradezu potenziert. Wer seine Haut extremer Kälte aussetzt (z. B. im Wintersport), sollte auf Kältecremes zurückgreifen.

Tipp 5: Sorgen Sie für ein hautgesundes Raumklima, denn trockene Heizungsluft belastet die Haut genauso wie kalte Temperaturen draußen. Pflanzen und spezielle Luftbefeuchter helfen, für ausreichende Luftfeuchte zu sorgen. Aber auch schon nasse Tücher auf der Heizung sorgen für ein verbessertes Raumklima. Experten empfehlen eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent.

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"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Brauchen wir auch im Winter eine Tages- und eine Nachtcreme? Die Antwort lesen Sie hier. Und ob Gesichtscremes ihr Anti-Aging-Versprechen halten, können Sie ebenfalls bei uns nachlesen.

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