Aktualisiert: 29.11.2020 - 20:20

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Fit im Lockdown: So laufe ich dem Corona-Blues davon

Von Renate Zott

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Fahrradfahren, Laufen, Home Workout – so hält sie sich fit.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Fahrradfahren, Laufen, Home Workout – so hält sie sich fit.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute erzählt sie uns, wie sie sich im Lockdown fithält.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's schon seit einiger Zeit die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute teilt sie uns mit, was sie im Lockdown für ihre Fitness tut.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – so laufe ich dem Corona-Blues einfach davon!

Eine Freundin sagte dieser Tage zu mir: "Ich habe gar keine Lust mehr, in die Stadt zu gehen. Die Straßen sind eh leer, einen Kaffee bekommt man nur to go, was soll ich da überhaupt – mich durch leere Geschäfte quälen? Da bleibe ich doch lieber zu Hause und mache es mir gemütlich."

Ich glaube, es geht vielen Menschen wie ihr. Die Einschränkung der sozialen Kontakte macht vielen zu schaffen und lähmt die Lust, aktiv zu sein. Zudem sind die Sporteinrichtungen gerade wieder geschlossen. Die Ausrede zur Sofapflege also wie vorprogrammiert: geht ja sowieso nix.

Gerade deswegen finde ich es so wichtig, sich selbst zu motivieren, für ausreichend Bewegung zu sorgen. Dass das einfach ist, kann ich auch von mir nicht sagen, aber ich habe für mich Strategien gefunden, mich aufzuraffen – und möglicherweise kann ich meine LeserInnen mit ein paar Ideen anstecken.

Kleine Sporteinheiten im Alltag: So halte ich mich fit

Schon beim ersten Lockdown bin ich sozusagen vom Auto aufs Fahrrad umgestiegen. Seitdem erledige ich alles im Umkreis von etwa 5 km per Rad und will das auch nach Corona beibehalten. Und das, obwohl ich wirklich keine gute Radfahrerin bin, aber ich hab' mir gesagt: Ich mach’s jetzt einfach. Weil’s besser ist. Nicht nur für mich, sondern auch für die Umwelt.

Laufen, walken, wandern, spazieren gehen – egal, Hauptsache raus an die frische Luft. Mein Motto: Man muss es einfach nur tun. Mir helfen dafür feste Termine, die genau wie alle anderen in meinem Kalender stehen. Andere wollen sich messen und können sich über einen Schrittzähler motivieren. 10.000 Schritte täglich sind laut Experten optimal.

Bei zu viel Regen oder Schietwetter trainiere ich zu Hause. Seit einigen Jahren haben wir zwar eine "Rüttelplatte" (über den "Knochenjob" Power Plate-Training habe ich schon mal berichtet), aber man kann im Grunde auch mit seinem Eigengewicht für jede Muskelgruppe etwas tun. Wer nicht weiß, welche Übungen in Frage kommen und Spaß machen, findet Anleitungen für jedes Fitnesslevel im Internet unter dem Stichwort "Home Workout". Für mich ist der Spaßfaktor entscheidend – und dass Musik läuft. Das macht gute Laune.

Mein Plan sieht zwei- bis dreimal pro Woche ca. 30 Minuten vor. Für die einen ist das wenig, für andere viel. Hauptsache ist doch, sich überhaupt sportlich zu betätigen – und für einen Anfang ist es nie zu spät. Das Tolle an Bewegung ist, dass man sich hinterher fitter und leistungsfähiger fühlt.

Extratipp: Gleichgewichtsübungen zählt man üblicherweise nicht zum Sport, weil es im Alltag selbstverständlich ist, sein Gleichgewicht halten zu können. Diese Kompetenz lässt mit dem Älterwerden aber nach, weswegen es Sinn macht, sie zu trainieren. Ich habe mir deshalb angewöhnt, beim Zähneputzen immer nur auf einem Bein zu stehen. Morgens links, abends rechts – probieren Sie es doch einfach mal aus.

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"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Renate Zott schwört auch auf Yoga: Es bringt so wunderbar Leib und Seele in Einklang. Natürlich gibt's auch noch andere Möglichkeiten, wie Sie fit durch die Corona-Krise kommen.

Viele haben wegen des Coronavirus in den letzten Monaten zu Hause gearbeitet und tun es immer noch. Mit Styling und Struktur lässt es sich im Homeoffice besser zurechtkommen, weiß Renate Zott.

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