Aktualisiert: 23.11.2020 - 20:51

Tanne, Bergamotte und Lavendel Verwöhnprogramm für die Sinne: Badezusätze im Winter

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sk

Winterzeit ist Badezeit: In der Badewanne laden wir unsere Energiezellen wieder auf und wärmen den Körper durch.

Foto: imago images/fStop Images

Winterzeit ist Badezeit: In der Badewanne laden wir unsere Energiezellen wieder auf und wärmen den Körper durch.

Je kälter es draußen wird, umso größer wird die Lust auf ein schönes, heißes Bad. Die Badezusätze im Winter lassen uns entspannen und abschalten.

Wasser ist der Ursprung allen Lebens und deshalb fühlen wir uns darin so wohl: schwerelos, gewärmt und geborgen. Wir verraten, welche Badezusätze im Winter ein Verwöhnprogramm für Körper und Seele darstellen und was zu beachten ist, um auch die Haut zu pflegen.

Ein heißes Bad entfaltet gerade im Herbst und Winter seine eigene Magie. Dass ein Bad entspannt, ist sogar wissenschaftlich erwiesen: Baden senkt nachweislich das Stresshormon Cortisol und stimuliert die Freisetzung von Endorphinen. Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Baden den Blutdruck senken und damit die Herzgesundheit unterstützen kann.

Damit die Badezusätze im Winter optimal wirken: Kleines Bade-Einmaleins

  • Kurze und kühlere Bäder bis 35 Grad erfrischen und energetisieren.
  • Wasser-Temperaturen ab 37 Grad aufwärts entspannen, machen schläfrig und bettschwer.
  • Bei erhöhtem Blutdruck und Kreislaufproblemen nicht wärmer als 36 Grad baden.
  • Maximale Badezeit: 20 Minuten. Sonst macht auch die robusteste Hautbarriere schlapp.
  • Nach dem Baden sorgfältig eincremen (außer bei Ölbädern) und eine halbe Stunde relaxen.

Der Duft: Schlüssel zur Entspannung

Neben dem angenehmen Gefühl von Wasser auf der Haut ist Baden vor ein sinnlicher Genuss für unsere Nase. Einer der Schlüssel zum ultimativen Entspannungsbad liegt im Duft. Während einige Aromen vitalisieren, wirken andere entspannend. Zitrone, Mandarine und Pfefferminze erfrischen und fördern die Kreativität. Auch Ingwer und Limone haben einen belebenden Effekt.

Im Winter bevorzugen wir allerdings die Walddüfte von Tanne und Fichte. Als Badezusatz hilft das Aroma von Tannen- und Fichtennadeln bei Atemwegsproblemen. Ihre durchblutungsfördernde Wirkung lindert rheumatische Problemen, die im Winter verstärkt auftreten.

Auch orientalische Düfte stehen in der kalten Jahreszeit hoch im Kurs, sie wirken warm, sinnlich und stimulierend. Bergamotte ist als wahrer Stimmungsaufheller bekannt. Vanille und Mandel wirken sanft und ausgleichend. Zimt, Muskat, Nelke, Rosinen oder Mimose nehmen uns mit ihrer sinnlichen und warmen Ausstrahlung mit in die Vorweihnachtszeit.

Das etwas herbere Aroma von Sandelholz hilft abzuschalten – der ideale Badezusatz nach einem stressigen Tag im Büro. Wer sich nach Entspannung sehnt und keine zu schweren Düfte mag, wird ein Bad mit Ylang Ylang oder Lavendel lieben. Bei Schlafstörungen können Weihrauch und Kamille Wunder wirken.

Damit das Bad auch zum Verwöhnprogramm für die Haut wird

Feuchtigkeit ist das A und O für gesunde, schöne Haut. So entspannend ein Bad allein oder mit dem Partner ist, täglich sollte man sich dieses nicht gönnen, da sonst die Haut zu sehr austrocknet. Dies liegt daran, dass die Haut beim Baden sehr lange Kontakt mit Wasser hat, wodurch die oberste Hautschicht aufquillt. Nach dem Baden kann diese Feuchtigkeit dann verdunsten.

Durch diesen Feuchtigkeitsverlust fängt die Haut an, zu spannen. Zudem werden Lipide und Feuchthaltefaktoren aus der Haut gelöst, welche dafür zuständig sind, die Barrierefunktion der Haut aufrecht zu erhalten. Wer dennoch nicht aufs Baden verzichten möchte, sollte auf pflegende, rückfettende Badezusätze zurückgreifen und das Bad nicht zu heiß und zu lange genießen.

Nach dem Baden ist eincremen oberstes Gebot, da die Haut durch das heiße Wasser sonst schnell austrocknet. Reichhaltige Body-Lotions und -Öle machen die Haut streichelzart, spezielle, straffende Anti-Cellulite Produkte sind die perfekte Körperbehandlung.

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Die Badewanne ist für viele ein Ort der Entspannung. Ob nach einem stressigen Tag, Verspannungen, einer Erkältung oder an kalten Tagen - ein heißes Bad fördert die Regeneration und lässt uns für einen Moment genussvoll vom Alltag abtauchen. Doch ist zu häufiges Baden überhaupt gesund? Und was sollte man vermeiden? Hier kommen die wichtigsten Faustregeln für gesunde Entspannung im Home-Spa...

Die Beauty-Routine einer Frau hat jede Menge Schritte und inzwischen haben sich allerlei Tuben und Töpfchen angesammelt. Wer seinen Beauty-Zirkus etwas überschaubarer gestalten möchte, überlegt möglicherweise, anstatt einer Tages- und einer Nachtcreme nur noch ein Produkt für beides zu verwenden. Brauchen wir auch im Winter eine Tagescreme und eine Nachtcreme? Das sagen Beauty-Expertinnen.

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