Aktualisiert: 02.11.2020 - 21:18

Hautpflege Experten-Tipps Brauchen wir auch im Winter eine Tages- und eine Nachtcreme?

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sk

Wie sieht die perfekte Gesichtspflege im Winter aus? Beauty-Experten, warum Sie auch in der kalten Jahreszeit auf Tages- und Nachtpflege zurückgreifen sollten.

Foto: iStock.com/fizkes

Wie sieht die perfekte Gesichtspflege im Winter aus? Beauty-Experten, warum Sie auch in der kalten Jahreszeit auf Tages- und Nachtpflege zurückgreifen sollten.

Im Winter profitiert die Haut von der Reichhaltigkeit einer Nachtcreme. Beauty-Expertinnen erklären, warum wir auf die Tagescreme dennoch nicht verzichten sollten.

Die Beauty-Routine einer Frau hat jede Menge Schritte und inzwischen haben sich allerlei Tuben und Töpfchen angesammelt. Wer seinen Beauty-Zirkus etwas überschaubarer gestalten möchte, überlegt möglicherweise, anstatt einer Tages- und einer Nachtcreme nur noch ein Produkt für beides zu verwenden. Brauchen wir auch im Winter eine Tagescreme und eine Nachtcreme? Das sagen Beauty-Expertinnen.

Im Winter verträgt die Haut eine reichhaltigere Pflege als im Sommer. Mit der Reichhaltigkeit einer Nachtcreme wären wir also in der kalten Jahreszeit auch tagsüber gut beraten. Sowohl Tages- als auch Nachtcremes sollen der Hautalterung vorbeugen und die Haut gut durchfeuchten, damit sich keine Falten bilden.

Dennoch empfehlen Haut-Expertinnen aus verschiedenen Gründen, auch im Winter Tages- und Nachtpflege voneinander zu trennen, weil beide verschiedene Aufgaben erfüllen.

Tagescreme vs. Nachtcreme: Das macht die Tagescreme im Winter

Silke Brager, Schulungsleitung SOTHYS Deutschland: "Viele Tagescremes punkten mit Sofort-Effekten: so können diese durch verschiedene Inhaltsstoffe straffend oder glättend sein, aber auch mattierende oder tönende Effekte haben. Sie bieten Schutz vor Kälte, Hitze und auch freien Radikalen, die mit Luftverschmutzung, falscher Ernährung oder der heutigen Strahlenbelastung zusammenhängen."

Dr. Patricia Ogilvie, Wissenschaftliche und dermatologische Beraterin für Olaz: "Die Hauptaufgabe einer Tagescreme ist der Schutz und die Verteidigung gegen freie Radikale. Außerdem sollte sie auch im Winter immer einen Lichtschutzfaktor enthalten."

Aufgaben einer Tagespflege im Überblick:

  • Schutz vor Umwelteinflüssen
  • Schutz vor UV-Strahlung
  • Basis für das Make-up
  • Durchfeuchtung der Haut

Aufgaben einer separaten Nachtcreme

Silke Brager: "Nachtcremes pflegen intensiver in der Phase, in der wir schlafen und unterstützten den nächtlichen Regenerationsprozess der Hautzellen. Der gezielte Einsatz von Wirkstoffen kurbelt die Zellerneuerung an. Unbehelligt von schädlichen Umwelteinflüssen wie Feinstaub können die Inhaltstoffe besser wirken."

Dr. Andrea Weber, Leiterin Forschung und Entwicklung bei BABOR: "Nachts können reichhaltigere Konsistenzen und Masken zum Einsatz kommen, die gleichzeitig die hauteigene Lipidbarriere stärken. Im Idealfall handelt es sich dabei um natürliche Öle, die den Lipiden der Haut ähneln. Da diese wertvollen Lipide abends genügend Zeit haben, um einzuziehen, während wir es uns auf der Couch gemütlich machen, darf die Textur über einen längeren Zeitraum einwirken und ein besonders intensiven Pflegegefühl entfalten."

Dr. Patricia Ogilvie: "Eine Nachtcreme revitalisiert über Nacht die obersten Hautschichten und spendet intensive Feuchtigkeit und unterstützt die Haut bei der Regeneration durch restrukturierende Inhaltsstoffe. Nachtcremes enthalten im Gegensatz zu effektiven Tagescremes keinen Lichtschutzfaktor. Dieser wird zwar nicht zu einem schädlichen Inhaltsstoff, wenn er nachts aufgetragen wird, ist aber eine unnötige Belastung mit einem Wirkstoff, den die Haut nachts nicht benötigt."

Aufgaben einer Nachtpflege:

  • Unterstützung der Hautregeneration und Zellerneuerung
  • Durchfeuchtung der Haut

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Neben Äpfeln zählen Bananen zum Lieblingsobst der Deutschen. Kein Wunder: Sie sind lecker, günstig und gesund, außerdem halten sie lange satt. Über die Hülle der blassgelben Superfrucht hingegen haben Sie vermutlich noch nie ausführlich nachgedacht: Mit dieser assoziieren die meisten von uns höchstens Rutschpartien in Comics und Zeichentrickserien. Zeit, das zu ändern – denn Bananenschalen sind ein wahrer Beauty-Alleskönner! Lesen Sie mehr!

Dass sich die Gesichtsöle nach wie vor so großer Beliebtheit erfreuen, ist aus Sicht der Fachkosmetikerin Elena Helfenbein kein Wunder: "Dieser Trend hält sich schon sehr lange und zurecht, denn natürliche Öle machen schön. Durch den Lipidanteil in Ölen bleibt die Barrierefunktion der Haut intakt, sodass diese vor Feuchtigkeitsverlust und Stressfaktoren von außen geschützt ist." Was viele Frauen nicht wissen: Gesichtsöle eigenen sich auch für unreine, fettige Haut.

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