Aktualisiert: 14.09.2020 - 17:36

Herbstmode 2020 Von Tweed bis Glencheck: Die Herbstklassiker richtig stylen

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Karo für den Herbst: Glencheck fängt die Herbststimmung besonders gut ein.

Foto: iStock/LightFieldStudios

Karo für den Herbst: Glencheck fängt die Herbststimmung besonders gut ein.

Es gibt Muster und Stoffe, die der kalten Jahreszeit vorbehalten sind. So werden Tweed, Glencheck und Burberry-Karo in diesem Herbst gestylt.

Einige Muster und Gewebe wirken in gedeckten Farben und derben Stoffqualitäten einfach besser und passen deshalb in die kalten Jahreszeiten. Wir verraten, wie Sie die Herbstklassiker in diesem Jahr richtig stylen.

Zu den Herbstklassikern zählen zum Beispiel Glencheck und das Burberry-Karo bei den Mustern und Tweed bei den Stoffen. Diese Mode holen wir im Herbst besonders gern wieder aus dem Kleiderschrank, wo sie den Frühling und Sommer verbracht haben.

Herbstklassiker richtig stylen: Pepita und Hahnentritt

Pepita und Hahnentritt sind gar nicht so leicht auseinanderzuhalten. Beim Hahnentritt gehen vom schwarzen Quadrat aus vertikale und horizontale Zacken ab. Bei Pepita liegen schwarze, weiße und diagonal gestreifte Quadrate nebeneinander.

Sowohl Pepita als auch Hahnentritt zählen zu den Musterklassikern und sorgen schon wegen des plakativen schwarz-weiß-Kontrastes für Aufsehen. Doch anstatt im Herbst 2020 nur ein paar Details in diesen Mustern zu tragen, ist ein All-Over-Look angesagt. Hosenanzug und ein langer Mantel avancieren in dieser Saison zu Trendteilen.

Tweed

Der Ursprung der Bezeichnung Tweed geht auf einen handgewebten, groben Wollstoff von den schottischen Highlands zurück. Dementsprechend ist Tweed ein einfach gehaltenes, strukturiertes Gewebe in Köperbindung. Es kann sowohl kariert, als auch in einem Fischgratmuster verarbeitet sein.

Der Knötchenstoff sticht schon wegen seiner derben Haptik aus der Masse heraus und verdankt seine Berühmtheit vor allem dem französischen Modehaus Chanel. Coco Chanel präsentierte in den 1930er-Jahren eine Cardiganjacke aus Tweed. Heute sind wieder Zweiteiler gefragt, ganz in der Tradition des Chanelkostüms aus den 60er-Jahren – wobei die Länge der Jacke und des Rockes variieren darf.

Glencheck

Glencheck war ursprünglich ein in Grau, Schwarz und Weiß gehaltenes kleines Karos. Heute sieht man dieses Design aber besonders häufig mit einem luftigen weiteren Karomuster, das in kontrastierender Farbe über dem Glencheck liegt.

Besonders beliebt ist der Klassiker in dieser Herbstsaison als Hose, aber auch lange Mäntel und der angesagte Blazer sollten im Kleiderschrank nicht fehlen. Am besten macht man den Glencheck zum Hauptdarsteller des Looks und kombiniert schlichte Teile dazu.

Burberry-Check

Das berühmte Burberry-Check ist eine Variante des Schottenkaros, das in den 1920er Jahren von dem britischen Modehaus Burberry – eigentlich nur als Jackeninnenfutter gedacht – entwickelt wurde. Inzwischen ziert das beige-schwarz-rot-weiße Karomuster auch Taschen und Regenschirme.

In diesem Herbst freuen wir uns über edle Accessoires wie Tücher, Schals und Schuhe. Auffällig ist, dass das Muster nur Bereiche der Bekleidung ziert, zum Beispiel Ärmel an Pullovern, Kragen an Mänteln und Einsätze an Schuhen.

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Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Auf BILD der FRAU verrät die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv ihre Styling-Tipps, die im Handumdrehen verjüngen und nicht einen Cent kosten.

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