Aktualisiert: 31.08.2020 - 18:52

Stiftung Warentest hat getestet Festes oder flüssiges Shampoo: Was ist besser?

Was ist besser – festes oder flüssiges Haarshampoo?

Foto: iStock / Ridofranz

Was ist besser – festes oder flüssiges Haarshampoo?

Kann festes Shampoo tatsächlich mit flüssigem Shampoo mithalten? Was gibt es außerdem zu beachten? Stiftung Warentest hat getestet. Das sind die Testsieger.

Feste Shampoos liegen im Moment voll im Trend: Nahezu jeder Drogeriemarkt bietet sie mittlerweile an. Doch taugen die Shampoos überhaupt etwas? Stiftung Warentest hat flüssiges und festes Shampoo sowie Haarseifen getestet. Welche Variante liegt vorne?

Fest vs. flüssig – diese Shampoos schnitten am besten ab

Alle getesteten flüssigen Shampoos schnitten mit "Gut" ab. Das Haar glänzte, hatte Volumen und war nach dem Kämmen super geschmeidig. Auch in punkto Preis liegen die flüssigen Shampoos vorne. Mit durchschnittlich 5 Cent pro Haarwäsche ist flüssiges Shampoo einfach unschlagbar.

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Festes Shampoo ist prinzipiell wie flüssiges Shampoo – mit dem Unterschied, dass dem Shampoo das Wasser entzogen wurde. Dadurch kann auf jegliche Konservierungsstoffe verzichtet werden. Die Shampoos gibt's in allen möglichen Formen: rund, eckig oder abgeschrägt. Mit durchschnittlich 20 Cent pro Haarwäsche ist festes Shampoo deutlich teurer als flüssiges Shampoo – kann aber mit den flüssigen Alternativen gut mithalten, was Pflege, Glanz und Kämmbarkeit betrifft. Außerdem punktet es beim Thema Ökobilanz. Für Reisen sind feste Shampoos unschlagbar: Da kann nichts auslaufen!

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Achtung Verwechslungsgefahr – der Unterschied zwischen festem Shampoo und Haarseife

Oft wird Haarseife fälschlicherweise für festes Shampoo gehalten, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied: Für Haarseife werden Öle und Fette mit einer Lauge verseift. Diese haben nach der Haarwäsche pflegende Eigenschaften für das Haar. Trotzdem sollte man nach jeder Haarwäsche mit Haarseife das Haar mit Essigwasser durchspülen. Der Grund: Durch die Lauge quellen die Haare auf und lassen sich so schlechter kämmen. Die saure Rinse, so der Name der Essigmischung, bringt Haare zusätzlich zum Glänzen.

Mit durchschnittlich 11 Cent pro Anwendung liegt die Haarseife im mittleren Feld, was den Preis angeht. Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Haare mit einer Haarseife richtig waschen, zeigen wir Ihnen hier.

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Die größte Umweltbelastung – das Haarewaschen an sich

Zwar liegt feste Seife in Sachen Ökobilanz vorne, allerdings nicht so viel, wie man vermuten würde. Das liegt am hohen Wasserverbrauch für eine Haarwäsche. Es gibt aber viele kleine Tricks, wie Sie Ihren Wasserverbrauch beim Haarewaschen einschränken können. Der Test hat gezeigt: Die professionellen Friseure wussten, wie Sie an Wasser und Shampoo sparen, benötigten rund 10 Liter weniger Wasser und rund 43 Prozent weniger Shampoo.

5 hilfreiche Tipps zum Wassersparen beim Haarewaschen

  • Während des Shampoonierens gilt: Wasserhahn zudrehen!
  • Spülen Sie Ihr Haar mit höchstens 36° warmem Wasser. Die Wassertemperatur wirkt sich auf Haar und Kopfhaut kaum aus.
  • Eine kleine haselnussgroße Menge an Shampoo genügt
  • Achten Sie beim Kauf Ihres nächsten Shampoos auf die Verpackung: Wurde Altplastik benutzt? Und achten Sie auf die richtige Verwertung. Meist ist es besser, Deckel und Flasche getrennt in die Wertstofftonne zu werfen.
  • Spar-Dusche: Heutzutage gibt es viele wassersparende Armaturen, die Ihnen dabei helfen können, Wasser zu sparen. Diese regulieren den Wasserverbrauch von ganz alleine.

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Und was tut Ihren Haaren außerdem richtig gut? Das hat unsere Kolumnistin Renate Zott in ihren Dos and Dont's rund um die Haarpflege verraten.Weitere tolle Ratschläge zum Thema Haarpflege finden Sie auf unseren umfangreichen Themenseiten.

Quelle: Stiftung Warentest

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