21.06.2020 - 13:55

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Ordnung im Kleiderschrank dank Corona: Diese Dinge dürfen bleiben

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"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Corona hat Ordnung im Kleiderschrank gemacht. Welche Dinge bleiben dürfen.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Corona hat Ordnung im Kleiderschrank gemacht. Welche Dinge bleiben dürfen.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute geht's um die neue Ordnung im Kleiderschrank, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's ab sofort die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute berichtet sie darüber, wie Corona die Menschen zum Klamotten-Ausmisten animiert – und was bei ihr zu Hause im Kleiderschrank bleiben darf.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – Corona hat in Kleiderschränken Ordnung geschaffen

Einfach irre, was die Corona-Pandemie so losgetreten hat. Da wurde einerseits gehamstert und gehortet – andererseits kräftig ausgemistet, renoviert und umgestaltet. An den heillos überquellenden Altkleidercontainern ließ und lässt sich immer noch erahnen, wie umfassend der vermeintlich befreiende Sturm durch die Kleider- und Schuhschränke gezogen ist. Schade, dass die vielen Dinge nun wenig Chance auf ein schönes zweites Leben bekommen – zumindest nicht bei denen, die sie ursprünglich besaßen.

Andererseits kann ich auch verstehen, dass viele die Chance beim Schopf gepackt haben, sich jetzt, hier und heute mit ihren gesammelten "Sollbruchstellen" auseinanderzusetzen, um mal so richtig klar Schiff zu machen. Endlos vertagt war sie vielen herzlich willkommen und endlich da: die Zeit, es radikal anzugehen. Dazu noch die ununterbrochene, ungeschönte Begegnung mit der eigenen Unordnung… ein weiterer guter Grund, das Uralt-Projekt "Alles in schönster Ordnung" endlich umzusetzen. Befreiend ist das – loslassen – und bloß weg damit.

Was bleibt, sind die (Kombi-)Klassiker

Zugegeben: Ich bin ein anderer Ordnungstyp. Minimalismus? Fehlanzeige. Wenn’s um die Klamotte geht, kommt meine Sammelleidenschaft zum Vorschein. Bei mir liegen die Shirts nach ärmellos, halbarm und langarm sortiert, die Blusen und Blazer hängen, nach Farben getrennt, nebeneinander. Die Jeans liegen gestapelt, die Stoffhosen hängen. Hört sich an, als wäre mein Kleiderschrank so etwas wie 'ne Boutique – und ja, tatsächlich ist es ein bisschen so, was sicherlich auch meinem fortgeschrittenen Alter geschuldet ist.

Bei Klamotten, Taschen, Schuhen und Accessoires liebe ich Vielfalt und meine ganz eigene, persönliche Auswahl. Dabei gibt es Stücke, die ich niemals hergeben würde, weil ich entweder etwas ganz Schönes damit verbinde, weil es zeitlos ist oder aber einfach zu 200 Prozent zu mir passt.

Meine Klamotten-Strategie funktioniert also nach dem Motto: Alles mit Eins-a-Wohlfühl- und Zeitlos-Faktor bleibt bis auf Weiteres – und so lange es passt. Und interessanterweise sind das auch genau die Stücke, die man als echte Kombi-Weltmeister bezeichnen kann. Ich stelle vor:

  • Für "drunter": weiße Blusen, weiße T-Shirts, gestreiftes Shirt, (Seiden-) Tops, uni-farbene Rollis, Cashmere-Pullover
  • Für "drüber": Blazer (schwarz/dunkelblau), Bikerjacken, Felljäckchen- und Westen, Pashminas
  • Hosen: Jeans, gerne auch eine im destroyed Look, Marlene Hose, (Kunst-)Leder-Leggins
  • Röcke: Stiftrock
  • Kleider: "das kleine Schwarze", Etuikleid
  • Schuhe: Klassische Pumps, Riemchen-Heels

Auch wenn Nachhaltigkeit schon zum Gummiwort mutiert ist, finde ich es an dieser Stelle sehr treffend, denn es schenkt Bekleidung ein langes und beständiges Dasein. Und nicht zuletzt bereitet es mir immer wieder größte Freude, dem "Alten" in Kombination mit trendigen, neuen Teilen, frischen und modernen Glanz zu verleihen.

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Lesen Sie hier die weiteren Beiträge von Bloggerin und Topagemodel Renate Zott

"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Mehr Tipps zum Ausmisten gesucht? Wie Sie beim Aussortieren von Kleidung vorgehen sollten. Wegen Corona haben viele in den letzten Monaten zu Hause gearbeitet und tun es immer noch. Mit Styling und Struktur lässt es sich im Homeoffice besser zurechtkommen, weiß Renate Zott. Wie ist das ohne BH im Homeoffice? Das passiert mit Brust und Rücken, wenn Sie auf ihn verzichten.

Viele Menschen sind vom Coronavirus und dessen Auswirkung auf die tägliche Arbeit überrumpelt worden.

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