Aktualisiert: 07.06.2020 - 18:16

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Gesund den Sommer genießen: Die besten Tipps fürs Sonnenbaden

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"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute gibt sie Tipps fürs Sonnenbaden.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute gibt sie Tipps fürs Sonnenbaden.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute gibt sie Tipps, wie das Sonnenbaden für unsere Haut nicht zur Belastung wird.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's ab sofort die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute schreibt sie darüber, mit welchen Tipps Sonnenbaden unsere Haut schont.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – gesund das Sonnenbaden genießen

Wenn ich an Sommer denke, denke ich natürlich auch an ein schönes Sonnenbad. Schließlich schenkt es nicht nur einen sonnengebräunten, frischen Teint, sondern macht auch gute Laune, pusht den Energie-Level und versorgt unsere Knochen mit dem wichtigen Vitamin D. Und weil es eben so guttut, wenn Sonnenstrahlen die Haut berühren, hat die Natur sie mit einem Eigenschutz ausgestattet. Je nach Hauttyp kann man fünf bis 15 Minuten ungeschützt in der Sonne sein, ohne Hautschäden zu riskieren.

Sonnenschutz verlängert diese Zeitspanne. Dabei nimmt man den Sonnenschutzfaktor als Multiplikator mit der Eigenschutzzeit und kommt so auf die Dauer, die man sich – theoretisch – ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten kann (Beispiel zehn Minuten x LSF 30 = 300 Minuten bzw. fünf Stunden). Aus diesem Grund verwenden viele Sonnenschutzprodukte mit einem hohen LSF. Sie denken: je höher, desto besser und länger geschützt.

Das ist aber ein Trugschluss. Einmal abgesehen davon, dass bei mir die Vorstellung, fünf Stunden ohne Pause in der Sonne zu grillen, eher Bilder vom Brathendl als von gesunder Bräune erzeugt, liegt irgendwie nahe, dass die Haut unterschiedlich empfindliche Stellen hat und auch durch die Transpiration (Schweiß) einiges an Schutz flöten gehen muss, selbst wenn sich das Mittel der Wahl wasserfest nennt.

Richtig Sonnenbaden: die besten Tipps

Nachschmieren heißt deshalb das Zauberwort einschlägiger Ratgeber – und das spätestens alle zwei Stunden. Überdies filtert auch ein hoher LSF nie 100 Prozent der UV-Strahlen. Auch das ist ein Punkt, der oft vergessen geht.

Wichtig: Man unterscheidet die Sonnenstrahlen in UV-A- und UV-B-Strahlen. Einfach gesagt steht A für Alterung, B für Brand, sprich Sonnenbrand. Beides schlecht, aber gut zu merken. Die Message ist also: Braten ist nicht, weil außer Sonnenbrand, Sonnenallergie und Falten Spätfolgen wie Hautkrebs drohen.

Die gute Nachricht: Wenn man ein paar wertvolle Regeln beherzigt, klappt es auch mit dem Verwöhnprogramm Sonne und einer Haut, die aussieht wie von der Sonne geküsst. Und hier sind sie:

  • Mittagssonne (11-15 Uhr) unbedingt meiden
  • Gut und regelmäßig mit Sonnenschutz eincremen oder -sprühen und auf ein ausgewogenes Verhältnis von UVA- und UVB-Schutz achten
  • Weniger ist mehr: Wer seiner Haut alle 30 Minuten eine 15-minütige Verschnaufpause gönnt, bräunt langanhaltender und reduziert den Feuchtigkeitsverlust. Zeigt die Haut dann bereits Rötungen, heißt es: ab in den Schatten – da wird man übrigens auch braun.
  • Grundsätzlich nie länger als zwei bis drei Stunden pro Tag in der prallen Sonne verbringen.
  • Sonnenschutz mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad auftragen, damit der Sonnenfilter seine volle Schutzkraft entfalten kann.
  • Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen
  • In der Sonne auf Deos oder Parfüms verzichten
  • Nach dem Sonnenbad reichlich After-Sun verwenden – am besten eine Lotion, die eine Extra-Portion Anti-Aging-Wirkstoff enthält. So kann man das Feuchtigkeitsdepot auffüllen und gleichzeitig der lichtbedingten Hautalterung entgegenwirken.

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"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Nicht nur Bei Sonnenschutz, auch bei Beauty-Produkten ist das so eine Sache: ewig halten sie nicht. Damit Sie Make-up, Cremes und Co. problemlos verwenden können, sollten Sie wissen, wie lange Kosmetik haltbar ist – und wie Sie sie richtig aufbewahren.

Experten-Tipps für den perfekten Sonnenschutz der Haut lesen Sie hier. Und wissen Sie, warum der Sonnenschutz für die Kopfhaut so wichtig ist?

Übrigens: Die reifere Haut hat ganz spezielle Bedürfnisse: Wie Gesichtspflege in den Wechseljahren aussieht, was der Haut dann guttut.

Weitere Ratgeber sowie Beauty-Tricks, -Trends und -Rezepte finden Sie auch auf unserer Themenseite Hautpflege.

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