Aktualisiert: 12.04.2020 - 15:46

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Macht uns die Corona-Pause zu Modemuffeln?

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"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Warum die Corona-Krise modemufflig noch schwerer auszuhalten ist.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Warum die Corona-Krise modemufflig noch schwerer auszuhalten ist.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute gibt sie Tipps, wie man auch in Corona-Zeiten nicht allzu sehr zum Modemuffel mutieren muss.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's ab sofort die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute plädiert sie dafür, auch oder gerade in der schweren Phase der Corona-Pandemie nicht zum kompletten Modemuffel zu werden.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – modemufflig durch die Corona-Krise? Keine gute Idee

Triste Stimmung – triste Farben: Irgendwie werde ich den Eindruck gerade nicht los, dass die allgemeine Schwermut schon bis in unsere Kleiderschränke gekrochen ist. Grau in Grau, gedeckte und dunkle Farben dominieren das Straßenbild der wenigen, die noch auf der Straße sind. Und zu Hause: da trägt man jetzt praktisch und bequem.

Natürlich ist das kein Wunder, denn bei der Wahl der Kleidung spricht das Unterbewusstsein ein gewichtiges Wörtchen mit. Wir Menschen wählen unsere Garderobe nämlich auch nach der Stimmung aus. Was wir tragen, spiegelt letztlich wider, wie wir uns fühlen. Kein Wunder also, dass uns allen gerade nicht nach Farbe und auch nicht nach dem letzten Mode-Schrei ist.

Triste Farben ziehen einen runter? Dann hellen fröhliche Farben vielleicht die Stimmung auf

Ob sich das psychologisch nachweisen lässt, weiß ich nicht, aber bei mir funktioniert das Ding auch andersrum. Bedeutet: wenn ich mich schlecht fühle, ziehe ich mir Gute-Laune-Klamotten an und fühle mich direkt besser. Wer meine Bilder sieht und vielleicht denkt, dass ich ein Abo auf Immer-Gut-drauf sein habe, liegt ziemlich falsch. Es ist bei mir, wie bei allen anderen: mal rauf, mal runter.

Also braucht es Ideen für da unten, um wieder raufzukommen. Das wäre also mein Tipp zur allgemeinen Lage: trendig-lässige Outfits mit frischen Farben, Make-up und roten Lippen gegen die Schwermut. Irgendwie müssen wir ja drüber über die Zeit, wollen uns Mut machen und zusammenhalten.

Jetzt schon Läden unterstützen und Gutscheine kaufen!

Zusammenhalten bedeutet für mich auch, unseren stationären Mode-Einzelhandel zu unterstützen. Da liegen jetzt jede Menge Trendteile für die Frühjahrs- und Sommersaison 2020, aber die Türen müssen geschlossen bleiben und der Umsatz fehlt. Mich macht das traurig, denn es hängen viele Arbeitsplätze und Existenzen davon ab. Meine Freundin und ich haben in den letzten Tagen schon mal ein paar Gutscheine in unseren Lieblings-Klamottenläden gekauft. Eine andere unterstützt auf gleiche Weise ihr Lieblings-Café und -Restaurant.

Wir schaffen es nur gemeinsam und sollten uns im Interesse der Ladengeschäfte mit online-Bestellungen eher zurückhalten. Wenn die Welt sich wieder dreht, wollen wir auch am Mode-Karussell weiterdrehen und den Modesommer 2020 hoffentlich ganz unbeschwert genießen können. Lassen Sie uns die Mode also nicht ganz vergessen – die Ostertage sind ein herrlicher Anlass, sich mal wieder richtig hübsch "rauszuputzen", auch für daheim. Frohe Ostern zu Hause – oder wo auch immer Sie sind!

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Lesen Sie hier die weiteren Beiträge von Bloggerin und Topagemodel Renate Zott

"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Übrigens: Auch mit Styling und Struktur lässt es sich im Homeoffice besser zurechtkommen, weiß Renate Zott. Wie Sie sich im Homeoffice in Videokonferenzen richtig gut präsentieren, zeigen wir Ihnen hier noch einmal ganz genau. Und wie ist das ohne BH im Homeoffice? Das passiert mit Brust und Rücken, wenn Sie auf ihn verzichten.

Viele Menschen sind vom Coronavirus und dessen Auswirkung auf die tägliche Arbeit überrumpelt worden.

In unseren Videos erfahren Sie, was Sie noch über das Virus wissen sollten:

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