05.04.2020 - 12:28

Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model Wegen Corona im Homeoffice? Gehen Sie's mit Styling und Struktur an

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"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Warum Styling & Struktur im Homeoffice unverzichtbar sind.

Foto: Renate Zott [M]

"Topagemodel" und Bloggerin Renate Zott schreibt exklusiv für BILD der FRAU über Themen aus den Bereichen Mode, Beauty und Lifestyle. Heute: Warum Styling & Struktur im Homeoffice unverzichtbar sind.

Mode, Beauty, Lifestyle: Das sind Renate Zotts Themen. Für BILD der FRAU schreibt die Ü50-Bloggerin, die auch als Topagemodel bekannt ist, exklusiv genau darüber. Heute geht's aus gegebenem Corona-Anlass übers Arbeiten im Homeoffice – und was für eine Rolle dort Struktur und Styling spielen.

Renate Zott kennt sich aus in Sachen Lifestyle, Mode und Beauty: Auf ihrem Blog zeigt sie, wie man sich toll kleidet, fit hält, sich pflegt, kurz: gut auf sich aufpasst. Die beste Werbung dafür ist sie selbst: Kaum zu glauben, dass Renate Zott Ü50 ist! Und kein Wunder, dass sie sich "Topagemodel" nennt. Denn im absoluten Top-Alter befindet sie sich ganz offensichtlich!

Für BILD der FRAU gibt's ab sofort die Reihe "Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model", in der Renate Zott über die kleinen und größeren Belange rund um Mode, Beauty und Lifestyle schreibt – von einer Frau im besten Alter für Frauen im besten Alter! Heute erzählt sie aus ihrer langjährigen Homeoffice-Erfahrung, und wie sie es dort mit Struktur und Styling hält.

"Im besten Alter: Tipps vom Ü50-Model" – Corona: Struktur und Styling im Homeoffice

Mit der Krise sind viele Arbeitsplätze ins eigene Heim gezogen – ich bin überzeugt, dass auch nach Corona einige Änderungen am Arbeitsmarkt anstehen. Schon jetzt haben Unternehmen erkannt, dass es unter wirtschaftlichen Aspekten in vielen Fällen Sinn macht, den Arbeitsplatz nach Hause zu verlegen. Das ist für viele völlig neu und damit auch die Suche nach neuen Routinen und Strukturen, um zu Hause nicht zu "verloddern". Mit Jogginganzug gemütlich auf dem Sofa arbeiten oder das Laptop auf dem Bett – das sind alles Vorstellungen, bei denen man schnell merkt, dass es keine Dauereinrichtung ist. Gerade dann nicht, wenn der Chef unangekündigt an der Haustür klingelt oder spontan ein Konferenz-Call eingestellt wird.

Ich arbeite seit 28 Jahren quasi von zu Hause und hab‘ da einiges an Erfahrungen sammeln dürfen, auch den Morgenkaffee um 6.30 in meinem Pyjama am PC. Ich liebe es. Hab‘ ich den dann intus, verschwinde ich schnell unter der Dusche, und dann läuft eigentlich alles ab, als würde ich außer Haus gehen. D.h. Haare, Make-up und Outfit sind so, wie man ins Büro geht. Also weder aufgetakelt noch ultralässig, einfach bürotauglich. Das ist schon deshalb gut, weil man sich dann für den Rest des Tages keinen Kopf mehr um sein Styling machen muss.

Den Arbeitsbereich bitte nicht teilen!

In punkto Arbeitsplatz bin ich eigen, da geht es bei mir ziemlich aufgeräumt zu, was mir erleichtert, meine Arbeit zu strukturieren und einen Plan für den Tag zu machen. Schließlich muss man was schaffen, und wenn sozusagen vorgegebene Abläufe fehlen, muss man selbst dafür sorgen, sonst läuft man Gefahr, sich zu verzetteln und tausend Sachen anzufangen, bis man im kompletten Chaos sitzt. Hilfreich ist auch, einen Arbeitsbereich zu seinem eigenen zu machen und jedem den Krieg zu erklären, der da ungefragt sein Zeug abstellt. In kleinen Wohnungen mag das nicht so einfach sein, aber ich bin überzeugt, dass man auch in der kleinsten Bude sein eigenes Plätzchen kriegt. Dann führen Video-Konferenzen nämlich nicht zu Schweißausbrüchen oder hektischen Umräumaktionen. Alles Dinge, die Konzentration und Pensum bremsen, außerdem Stress machen. Wichtig ist auch, an eine Tagesstruktur zu denken, also Zeit für Pausen und Bewegung einzuplanen und einzuhalten.

Apropos Video-Konferenzen: Darüber spricht gefühlt gerade die ganz Welt aber keiner sagt, wie wichtig es ist, da nicht nur im Shirt ohne Flecken, sondern auch mit einer positiven Ausstrahlung zu sitzen. Die meisten Kameras sind so eingestellt, dass das Gesicht mit Oberteil im Fokus ist. Die Bühne für alles, was verhandelt oder besprochen wird, ist also klein. Aufgeschlossenheit für Argumente anderer, Tatendrang, Elan kann man genauso im Gesicht ablesen wie Desinteresse oder Ablehnung. Da kann ich nur raten: immer mal an die Gesichtszüge denken – und ein Lächeln schadet grundsätzlich nie. Ich wünsche allen Leserinnen weiterhin viel Spaß bei der Arbeit, wo auch immer die gerade ist.

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Lesen Sie hier die weiteren Beiträge von Bloggerin und Topagemodel Renate Zott

"Im besten Alter": Renate Zott ist unser Topagemodel

Mehr über Renate Zott gibt's auf ihrer Webseite Topagemodel und ihrem Instagram-Account topagemodel.

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Viele Menschen sind vom Coronavirus und dessen Auswirkung auf die tägliche Arbeit überrumpelt worden. Wer von nun an aus dem Homeoffice arbeiten muss, für den sind die folgenden kostenlosen Programme fürs Homeoffice eine gute Übergangslösung. Falls auch Sie sich fragen, ob Sie ein Recht auf die Arbeit zu Hause haben – unser Experte , Rechtsanwalt Markus Mingers, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Arbeitsrecht in Coronavirus-Zeiten..

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