10.03.2020

Eine Frage der Pflege Fünf Angewohnheiten, die Haarausfall begünstigen

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Haarausfall kann auch durch die falsche Pflege-Routine ausgelöst werden.

Foto: iStock / gilaxia

Haarausfall kann auch durch die falsche Pflege-Routine ausgelöst werden.

Haarausfall kann viele Ursachen haben. Einige finden sich in unserer täglichen Pflege- und Stylingroutine wieder. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Haare lieber nicht pflegen sollten.

Es gibt viele Ursachen für Haarausfall: Neben erblich bedingter Kahlheit, der sogenannten Alopezie, können auch Mangelerscheinungen oder hormonelle Schwankungen der Auslöser sein. Aber wussten Sie, dass auch falsche Pflege- und Styling-Angewohnheiten nicht selten Schuld daran sind? Wer sich volles, kräftiges Haar wünscht, sollte folgende Fehler also besser vermeiden.

Ursache für Haarausfall: Die falsche Haarwäsche

Die tägliche Haarwäsche gehört für viele Frauen zur Morgen-Routine. Doch leider trocknet zu häufiges Haarewaschen das Haar aus und macht es brüchig.

Das gilt vor allem bei der Anwendung von Shampoos mit Silikonen, die die Haarstruktur aufrauen. Auch sogenannte "Cleansing Shampoos" – also Shampoos, die tiefenreinigend gegen Rückstände und Fett wirken sollen trocknen es aus. Idealerweise halten Sie Ihre Haare mit Haarpflege ohne Silikone gesund.

Zudem bringt das häufige Waschen den pH-Wert der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht und verstärkt so den Haarausfall. Daher sollte man unbedingt ein mildes, möglichst natürliches Shampoo verwenden.

Vorsicht mit straffen Haarstylings

Verschiedene Dutt-Varianten,ein Pferdeschwanz, eng gebundene Haargummis oder festgesteckte Haarnadeln: Auch ein zu straffes Styling kann sich negativ auf den Haarwuchs und die Kopfhaut auswirken.

Es spannt das Haar extrem und beschädigt so die Haarwurzeln. Daher sollte man seine Haare häufiger einmal offen tragen. Extra-Tipp: Nach einem straffen Frisurentag abends die Kopfhaut massieren, am besten mit einem revitalisierenden Haarwasser.

Wussten Sie auch, dass Sie mit basischer Haarpflege Haarausfall Einhalt gebieten können?

Zu hohe Hitze durch Föhn und Co.

Um die Haare an der Luft trocknen zu lassen, fehlt vielen am Morgen die Zeit. Trotzdem sollte man versuchen, hin und wieder auf das Föhnen zu verzichten. Vor allem dann, wenn man einen vermehrten Haarausfall feststellt.

Glätteisen und Lockenstab sind noch strapaziöser für geschädigtes Haar, da es dabei den hohen Temperaturen in direktem Kontakt ausgesetzt ist. Ob Föhn oder Lockenstab als Lockentechnik schonender für das Haar sind, weiß ein Experte.

Tun Sie Ihrem geschädigten Haar zur Abwechslung etwas Gutes – mit unseren selbstgemachten Haarkuren:

Häufiges Haarefärben begünstigt Haarausfall

Dass chemische Farbe dem Haar zusetzt, ist keine neue Erkenntnis. Die meisten handelsüblichen Haarfärbemittel enthalten toxische Inhaltsstoffe wie etwa Ammoniak, die der Kopfhaut und somit den Haarwurzeln schaden und Haarausfall begünstigen können.

Henna oder Pflanzenfarben sind um einiges schonender zu Haar und Kopfhaut und erzielen ebenfalls tolle Farbergebnisse.

Sie haben sich für eine Farbe entschieden? Wir geben Tipps, wie Sie IhreHaare selbst färben können.

Stress greift auch die Haare an

Dauerstress greift nicht nur Körper und Psyche an, sondern geht auch den Haaren an die Substanz. Der Grund: In Stressphasen ist der Androgenspiegel meist erhöht, was Haarausfall begünstigt.

Darüber hinaus neigen wir in stressigen Zeiten dazu, uns unausgewogen zu ernähren. Allgemein gilt bei dünner werdendem Haar: Wenn man über einen längeren Zeitraum hinweg und an auffällig starkem Haarausfall leidet, sollte man dies immer durch einen Arzt untersuchen lassen. Denn Haarverlust kann auch die Folge von Eisenmangel, Hautkrankheiten oder Schilddrüsenproblemen sein.

Dennoch: Die richtige Haarpflege für feines Haar ist besonders wichtig. Wir versorgen Sie mit tollen Pflegetipps.

Erfahren Sie außerdem, wie Sie dünnes Haar richtig stylen. Ein Top-Friseur klärt dazu 10 Fragen.

Und wenn Sie noch mehr rund um das Thema Haarpflege wissen möchten – schauen Sie auf unserer Themenseite vorbei!

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