15.11.2019

Knöchelfrei im Winter Flanking: Ist dieser Modetrend ungesund?

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Knöchelfrei sieht schick aus. Aber ist dieser Modetrend im Winter gesund? Wir verraten die besten Tipps für gesundes Flanking.

Foto: iStock/GrashAlex

Knöchelfrei sieht schick aus. Aber ist dieser Modetrend im Winter gesund? Wir verraten die besten Tipps für gesundes Flanking.

Zugegeben, es sieht schon stylisch aus, wenn die Knöchel unbedeckt aus schicken Sneakern blitzen. Aber ist Flanking bei Minusgraden nicht ungesund? Wir verraten Ihnen, was hinter dem Unten-Ohne-Modetrend steckt.

Untenrum fast „nackt“: Flanking ist DER Trend für Herbst und Winter. Fashionistas tragen auch bei kälteren Temperaturen ihre Sneaker ohne dicke Wollsocken und krempeln modebewusst die Hosenbeine hoch. Müssen wir jetzt Angst vor Frostbeulen haben oder riskieren eine dicke Erkältung, wenn wir diesen Trend mitmachen? So funktioniert Flanking.

Flanking: Das steckt hinter dem Knöchelfrei-Look

Das Wort Flanking ist eine Mischung aus dem englischen „flashing“, also „blitzen lassen“, und dem englischen Wort für „Knöchel“, also „ankle“. Betont lässig lassen Influencer und Modells bei diesem Trend die nackten Knöchel hervorblitzen.

Flanking: Ungesund oder unproblematisch?

Wer aufgrund des Sockenverzichts kalte Füße riskiert, setzte zunächst sein Immunsystem einem höheren Risiko aus, anfälliger für Viren zu sein.

Erreger haben es bei einem Körper, der bemüht ist, sich auf Normaltemperatur zu halten, leichteres Spiel. ABER: Wer Vorkehrungen trifft, kann trotz Flanking gesund bleiben.

So bleibt man trotz Flanking gesund

Wer den Knöchelfrei-Look mitmachen will, sollte diese Regeln beachten, um gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen:

Sneaker aufpimpen: Jeder Sneaker lässt sich mit der passenden Einlegesohle wärmetechnisch aufpimpen. Während bei herbstlichen Temperaturen eventuell Lammfellsohlen genügen, dürfen es bei Minusgraden gern Einlegesohlen aus Aluminium sein. Beide Modelle gibt es für wenig Geld zum Beispiel in Drogerien, außerdem lassen sie sich auf die gewünschte Schuhgröße problemlos selbst zuschneiden.

Prophylaktische Fußbäder: Da Vorbeugen immer besser ist als Nachsorgen, können Flanking-Fans mit heißen Füßbädern vorsorgen. Diese regen die Durchblutung an und boosten so das Abwehrsystem. Rosmarinzusätze im Fußbad steigern die Blutzirkulation zusätzlich.

Ausgiebig peelen: Regelmäßiges Peelen der Füße und Knöchel kurbelt die Blutzirkulation an, was sich, wie oben beschrieben, positiv auf das Immunsystem auswirkt. Außerdem profitieren Sie vom kosmetischen Effekt, nämlich glatter rosiger Haut. Das ist gerade an den sich beim Flanking präsentierenden Körperstellen, ja nicht verkehrt.

Warm-Cremen: Ja, auch Cremes helfen, den Körper zu wärmen. Sie machen nicht nur die Haut an den freien Stellen schön glatt und versorgen sie gerade in der strapaziösen Winterzeit (Heizungsluft, Kälte) mit ausreichend Feuchtigkeit. Wer Cremes mit stimulierenden Ölen, wie ätherischem Ingweröl, benutzt, wärmt die Haut damit automatisch. Das geht auch perfekt direkt vor dem Flanking, indem Sie die exponierten Knöchel damit einreiben. ABER: Es sollte eine Creme mit einem möglichst niedrigen Wasserhaushalt sein, da Wasser die Haut strapaziert und bei Minusgraden kontraproduktiv wirken kann.

Faustregel beim Dresscode beachten: Sie ist einfach zu merken, und noch einfacher zu befolgen: Je weniger man untenherum trägt, umso mehr darf es obenrum sein. Ein dicker Mantel, viel Schal und eine schöne Wollmütze. Wichtig ist immer, dass der Torso gewärmt bleibt und so wenig Wärme wie möglich über den Kopf abgegeben wird.

Mit diesen Tipps, sollte Flanking kein Problem sein, denn so schick sieht es auch im Winter aus.

Wer viel in Sneakern untergwegs ist, kennt vielleicht das Problem. Das können Sie gegen Fußgeruch tun, damit Schweiß & Co. keine Chance haben.

Lesen Sie weitere inspirierende Artikel auf unserer Themenseite Modetrends und Kleider.

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