19.11.2018

Sofort oder langfristig? Ab wann wirken Pflegecremes?

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Pflegeprodukte versprechen oft einen Soforteffekt. Aber ab wann wirken Pflegecremes wie Cellulite- oder Feuchtigkeitscreme wirklich?

Foto: iStock/LuminaStock

Pflegeprodukte versprechen oft einen Soforteffekt. Aber ab wann wirken Pflegecremes wie Cellulite- oder Feuchtigkeitscreme wirklich?

Manche Wirkstoffe lassen die Haut schnell strahlen, andere verlangen eine längere Pflege-Routine bis man mit sichtbaren Ergebnissen rechnen kann. Ab wann wirken Pflegecremes wirklich?

Augencreme, Gesichtscreme oder Cellulite-Creme – in den Badezimmerschränken stapeln sich die Pflege-Cremes. Viele Kosmetikhersteller werben mit Sprüchen wie "wirkt sofort" oder "schnelle, sichtbare Ergebnisse", aber wann wirken Pflegecremes wirklich?

Wann wirken Pflegecremes? Augenfältchen verschwinden sofort

Dunkle Schatten und Blinzelfältchen? Das lässt sich schnell ändern! Die Haut um die Augen ist mit 0,5 Millimetern so dünn wie an keiner anderen Körperstelle – dadurch zeigen sich hier die Folgen von Stress, Schlafmangel oder Ernährungssünden als Erstes.

Die dünne Haut hat aber auch Vorteile, denn die dunklen Schatten und Blinzelfältchen lassen sich mit ein paar Extra-Pflegeeinheiten schnell wieder beheben.

Am besten hilft eine Augencreme mit Hyaluronsäure. Sie zieht sofort ein, bindet Feuchtigkeit, polstert Fältchen auf und mit Vitamin C hellt sie zudem dunkle Schatten auf. Unser Tipp: Creme kühl lagern. Der Frische-Kick lindert Schwellungen und gibt einen wachen Blick. Zudem enthalten immer mehr Cremes das "Wundermittel" Q10, dessen Wirkung Falten verschwinden lassen soll.

Unser Tipp: Creme kühl lagern. Der Frische-Kick lindert Schwellungen und gibt einen wachen Blick.

Feuchtigkeitscremes wirken schnell

Vor allem in der Herbst- und Winterzeit muss unsere Haut gegen die Kälte ankämpfen. Trockene Haut ist dabei unvermeidbar.

Aber auch die trockene Heizungsluft oder zu heißes Duschen kann die Ursache für raue Stellen sein. Deshalb sollte die Haut mit viel Feuchtigkeit versorgt werden – das kann durch Cremes und Peelings passieren. Auch Vliesmasken für das Gesicht versorgen die Haut mit reichlich Feuchtigkeit.

Vor allem Körperstellen wie die Ellenbogen werden schnell rau. Um die trockenen, abgestorbenen Hautschüppchen zu entfernen, eignet sich ein Peeling. Dieses auf die rauen Stellen schmieren und einmassieren, so wird die Haut wieder zart. Anschließend den Feuchtigkeitsmangel mit einer reichhaltigen Pflege, wie einer Body-Lotion, ausgleichen. Auch das Gesicht trocknet durch den kalten Wind und die Heizungsluft schnell aus. Deswegen sollte man Feuchtigkeitscremes regelmäßig morgens und abends auftragen.

In spätestens einer Woche ist Ihre Haut wieder gesund, schön und reich an Feuchtigkeit.

Cellulite-Cremes wirken nach 4 bis 6 Wochen

Die ungeliebte Cellulite wird man nicht ganz so schnell los, ebensowenig wie Narben. Die bleiben je nach Tiefe meist ein Leben lang, denn man kann sie nicht vollständig entfernen.

Ganz resistent sind die Narben allerdings nicht. Mit viel Sport und Anti-Cellulite-Cremes kann man Cellulite verhindern und auch bestehende Narben bekämpfen. Bewährte Hautglätter sind Produkte mit Koffein, Meeresalgen und Grüntee: Sie regen die Durchblutung an und fördern den Abbau von Fettzellen. Auch spezielle synthetische Formulierungen glätten sichtbar.

Auch die Beauty-Wirkung exotischer Früchte kann Cellulite bekämpfen. Ein Papaya-Peeling eignet sich perfekt zur Entschlackung des Gewebes. Beim Beachten dieser Tipps wird die Haut bereits nach vier bis sechs Wochen deutlich glatter und fester. Unser Tipp: Cremes und Peelings direkt nach dem Duschen in die feuchte Haut einmassieren.

Auf unseren Themenseiten finden Sie mehr Tipps zur Hautpflege und alles rund um das Thema Cellulite-Bekämpfung.

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