03.09.2018

Für eine elastische Haut Mit diesen Lebensmitteln beugen Sie Dehnungsstreifen vor

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Einige Lebensmittel können das Hautbild verschönern und Dehnungsstreifen vorbeugen, zum Beispiel Beeren. Sie enthalten viel Vitamin C, welches die Haut straff und elastisch hält.

Foto: iStock/Highwaystarz-Photography

Einige Lebensmittel können das Hautbild verschönern und Dehnungsstreifen vorbeugen, zum Beispiel Beeren. Sie enthalten viel Vitamin C, welches die Haut straff und elastisch hält.

Dehnungsstreifen sind nicht schön. Doch es gibt einige Lebensmittel, die gegen die kleinen Risse in der Haut helfen. Wir verraten Ihnen, welche.

Millionen Frauen träumen von der perfekten Haut. Sie soll elastisch sein, dazu noch straff und flexibel – einfach makellos. Doch die Realität sieht oft anders aus. Dehnungsstreifen zieren die Haut oft, besonders an Bauch, Oberarmen, Oberschenkeln, Hüfte, Brüsten und am Po. Wird das Gewebe überdehnt, kommt es zu Rissen in der Unterhaut, die nicht reparabel sind. Und leider treten Dehnungsstreifen nicht nur während einer Schwangerschaft auf, sondern auch durch wechselnde Gewichtszunahme und -abnahme, zu viel Sport oder sogar durch das Tragen eines falschen BHs.

Man kann die unschönen rötlichen Streifen auf der Haut nicht immer vermeiden. Doch es gibt einige Lebensmittel, die durch ihre Inhaltsstoffe für eine elastischere Haut sorgen können. Wir verraten Ihnen, mit welchen Lebensmitteln Sie Dehnungsstreifen vorbeugen können.

1. Die richtigen Fette

Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren gut für den Körper und vor allem für die Haut. Denn einerseits wird sie durch die Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren mit Feuchtigkeit versorgt, außerdem schützen die "gesunden" Fette die obere Hautschicht vor Bakterien – und sie unterstützen die Selbstheilung der Haut. Ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in fetthaltigem Fisch wie Lachs vor, außerdem in Nüssen wie Mandeln oder Haselnüssen, dazu in speziellen Ölen wie Kokos-, Leinsamen- oder Olivenöl.

2. Zinkhaltige Lebensmittel

Wichtig für eine elastische Haut ist Kollagen. Und Zink fördert die Bildung des Strukturproteins. Es kommt in sehr vielen Lebensmitteln vor: In Meeresfrüchten wie Muscheln, Garnelen, Sardellen, Tintenfisch oder in hochpreisigen Produkten wie Hummer oder Austern. Außerdem enthalten Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Milch oder auch Eier viel Zink. Dazu auch Rind-, Schweine- oder Lammfleisch, Tofu und Kürbis-, Sonnenblumenkerne und Linsen. Sie haben die Qual der Wahl, Ihre Haut wird Ihnen jedes zinkhaltige Lebensmittel danken!

Mehr Fakten über das größte Organ des Menschen finden Sie auf unserer Hautpflege-Themenseite.

3. Knochenmark

Die Kollagenproduktion nimmt ab dem 25. Lebensjahr kontinuierlich ab. Doch es gibt nicht nur die Möglichkeit, die Kollagenbildung anzuregen – man kann es auch direkt mit der Nahrung aufnehmen. Eine Wunder-Waffe gegen Dehnungsstreifen: Knochenmark.

Besonders gut eignen sich dafür Suppen oder Brühen, die beispielsweise aus Rinderknochen gekocht werden. Das tierische Kollagen lässt sich auch zu schmackhaften Markklößchen verarbeiten, wobei diese Varianten eher nichts für Vegetarier und Veganer sind.

Hier finden Sie ein leckeres Rezept mit Knochenmark. Wie wäre es mit einer kräftigen Rindfleischsuppe mit Markklößchen und Eierstich?

4. Vitamin A

Mit diesem Vitamin lassen sich Dehnungsstreifen normalerweise am effektivsten bekämpfen. Man kann sogar spezielle Präparate einnehmen, allerdings ist es in der Schwangerschaft und Stillzeit beispielsweise schwierig, diese gegen die kleinen Narben auf der Haut einzunehmen. Der Grund: Vitamin A kann toxisch für das Kind im Mutterleib sein und sogar zu Fehlbildungen des Embryos führen.

Vitamin A kommt aber auch natürlich in vielen Lebensmitteln vor, zum Beispiel in orangefarbigem Obst und Gemüse wie Kürbis, Karotten, Süßkartoffeln, Mango oder Aprikosen. Außerdem in Lachs und Thunfisch, Hering, Makrele, Venusmuscheln oder Austern. Zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen empfehlen sich auch Melone, Spinat, rote Paprika, Rüben, Ziegenkäse oder Leber.

Aprikosen, Pfirsich und Co. schmecken nicht nur gut, sondern sind obendrein auch sehr nahrhaft. Hier lesen Sie, warum Steinobst so gesund ist.

5. Vitamin C

Diese Substanz findet man vor allem in Obst und Gemüse. Früchte, die infrage kommen, sind unter anderem Ananas, Erdbeeren, Grapefruit, Beeren, Mango, Melone, Avocado, Orange, Papaya und Kiwi. Viel Vitamin C ist in folgenden Gemüse-Sorten vorhanden: Tomaten, Blumen- und Rosenkohl, Kohlrabi, Paprika, Brokkoli oder Spargel. Der Vorteil von Vitamin C ist, dass es Proteine im Körper zu Kollagenfasern verknüpft und damit die Haut straff und elastisch hält.

Die gängigen Gemüsesorten enthalten viel Vitamin C. Doch es gibt ein besonderes Lebensmittel, das ebenfalls einen tollen Schönheitseffekt hat: Camu-Camu: Das Vitamin-C-Superfood schlechthin.

6. Vitamin E

Auch Vitamin E ist wichtig für eine flexible Haut, es wird auch "Zellschutz-Vitamin" genannt. Es wird vom Körper nicht selbst produziert, sondern muss von außen über Lebensmittel zugeführt werden. Das geht zum Beispiel über Öle wie Sonnenblumen- oder Maiskeimöl, aber auch durch Nüsse wie Walnüsse, Mandeln, Erdnüsse oder Sonnenblumenkerne. Ebenfalls viel Vitamin E enthalten bestimmte Fischsorten wie Heilbutt, Hering, Thunfisch oder Sardinen. Sie sollten auch Eier, Avovado, Paprika, Tomaten, Rüben und Spinat in ihren Speiseplan einbauen.

Wichtig ist bei allen Schönheits-Idealen aber: Achten Sie auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Dehnungsstreifen kann man mit den richtigen Lebensmitteln zwar etwas vorbeugen, aber sie sollten immer auf ein gutes Mittelmaß achten und nicht zu monoton essen. Wenn Sie das beachten, ist das eine gute Grundlage, um Dehnungsstreifen den Kampf anzusagen.

Eine große Modekette setzt Dehnungsstreifen jetzt in Szene: H&M retuschiert Fotos von Bikini-Models nicht mehr.

Nicht nur Dehnungsstreifen können stören, sondern auch andere Haut-Unregelmäßigkeiten. Auf unserer Themenseite finden Sie zum Beispiel Wissenswertes über Cellulite.

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