05.04.2018 - 15:53

Jugendlich frisch im Alter Gesichtspflege ab 50: So strahlen Sie richtig!

Reife Haut kann mit der passenden Gesichtspflege ab 50 frisch strahlen. Was Sie beachten sollten.

Foto: iStock/laflor

Reife Haut kann mit der passenden Gesichtspflege ab 50 frisch strahlen. Was Sie beachten sollten.

Ab 50 benötigt die Gesichtshaut eine etwas angepasste Pflegeroutine. Wie Sie Ihr Gesicht jugendlich frisch halten, verraten wir Ihnen hier!

Haut ist Haut – oder etwa nicht? Nein, das stimmt nicht ganz, denn jede Haut hat spezielle Ansprüche. Und zwar auch noch zu verschiedenen Lebensphasen. Ab 50 ist die Haut reifer und benötigt eine etwas andere Pflege als in den Jahren zuvor. Was Sie über die Gesichtspflege ab 50 wissen müssen, lesen Sie im Folgenden.

Gesichtspflege ab 50: Was ändert sich?

Prinzipiell ändert sich mit dem Schritt von der 49 auf die 50 nicht viel – denn die Haut reift langsam mit. Dennoch lohnt es sich, die Hautpflege ab 50 ein wenig umzustellen. Gerade das Gesicht ist schließlich tagtäglichen Strapazen ausgesetzt und die Ansprüche der Haut ändern sich mit der Zeit.

Das liegt vor allem an unserer Zellaktivität. In den 20ern noch erneuern sich unsere Hautzellen etwa alle 28 Tage. Ab 30 Jahren nimmt diese Aktivität aber langsam ab und die Zellteilung und Erneuerung findet nur noch rund alle 40 Tage statt. Zudem verliert die Haut an Feuchtigkeit. Falten treten nach und nach auf.

Das ist aber noch nicht alles. In den 40ern geraten wir dann in die Wechseljahre. Bis wir 50 sind, sinkt der Östrogenspiegel – und Hormone haben durchaus auch mit der Hautalterung zu tun.

Wie die Haut altert

Nicht nur Falten sind ein Anzeichen für alternde Haut. Auch raue Hautpartien, die zu Schuppen neigen, treten in späteren Lebensjahren öfter auf. Dazu kommen vergrößerte Poren, die damit schneller verstopfen. Eine regelmäßige milde Reinigung, die die Haut aber nicht austrocknet, ist daher zu empfehlen.

Später kommen auch Altersflecken dazu, oder die sogenannte Couperose – rote Äderchen auf Wangen und Nase.

Was hilft: Die richtige Pflege für die Bedürfnisse der Haut

  • Gegen den verringerten Zellstoffwechsel greifen Sie auf Präparate mit Vitamin A, Vitamin C und Polypeptiden zurück. Das regt den Zellaufbau an.
  • Trockene Haut unterstützen Sie mit Cremes mit Nachtkerzen- oder Wildrosenöl sowie Hyaluronsäure. Auch Glycerin-haltige Pflege hilft. Damit die Feuchtigkeit gespeichert werden kann, helfen Retinol, Liposome, Arganöl oder Avocadoöl als Inhaltsstoffe.
  • Antioxidantien wie Vitamin C und E, Polyphenole aus Pflanzenextrakten wie der Magnolie oder dem grünen Tee sowie Blaubeeren sowie Q10 helfen der Haut, mit Schäden und Schadstoffen klarzukommen.

Vermeiden sollten Sie folgende Inhaltsstoffe:

  • Konservierungsstoffe und Alkohol
  • Mineralöle und deren Derivate
  • Parabene
  • Sonstige synthetische Zusätze

Worauf ist zu achten? Die richtige Creme finden

Wer zu trockener Haut neigt, sollte generell auf eine gute Versorgung mit Feuchtigkeit Wert legen. Denn trockene Haut neigt zu Knitterfältchen. Probieren Sie eine feuchtigkeitsspendende Pflegecreme mit Hyaluronsäure – die füllt die Haut nämlich von innen auf.

Bei der Creme dürfen Sie ruhig auf Anti-Aging-Produkte und Wirkstoffe vertrauen: Q10, Kollagen oder Retinol können tatsächlich dabei helfen, den Alterungsprozess der Haut zu verlangsamen. Wunder sollten Sie nicht erwarten, verjüngen wird Sie eine solche Creme nicht – aber immerhin länger frisch aussehen lassen.

Wer auf Naturprodukte zurückgreifen möchte, setzt auf Antioxidantien: Stellen Sie sich beispielsweise eine Maske aus Blaubeeren her. Die enthalten viel der zellschützenden Pflanzenstoffe, die die Zellalterung einschränken.

Übrigens sollten Sie bei der Pflege auch immer Ihren Hals und Ihr Dekolleté mit einbeziehen.

Erst einmal den Hauttyp bestimmen

Welche Creme Sie letztendlich wählen, hängt von Ihrem individuellen Hauttyp ab – aber auch von der Jahreszeit. Im Winter ist eine reichhaltige Pflege besser, im Sommer sollten Sie auf leichte Pflege setzen. Mit steigendem Alter neigt die Haut allerdings eher zu Trockenheit. Am besten, Sie probieren hier ein wenig aus.

Übrigens sollten Sie beim Cremen nicht mit der Menge übertreiben: Viel hilft nicht automatisch viel. Denn auch die Haut ist irgendwann satt. Zu viel Pflege übersättigt sie und lässt sie schnell fettig wirken und sogar Pickel bilden.

Hautpflegerituale: So gehen Sie am besten vor

  1. Ihr Gesicht sollten Sie morgens und abends mit einer auf Ihren Hauttyp angepassten Reinigungslotion säubern.
  2. Anschließend kann ein Toner nicht schaden.
  3. Mit einer Tagescreme versorgen Sie die Haut tagsüber mit Pflege. Eine reichhaltigere Nachtpflege hilft ihr, sich zu regenerieren.
  4. Alle ein bis zwei Wochen können Sie auf eine Feuchtigkeitsmaske zurückgreifen.

Übrigens können Sie sich Ihre Hautpflege-Creme auch selber machen – dann wissen Sie genau, was drin steckt. Frauen verschiedenster Länder schwören auf Beauty-Tricks. Fünf davon aus aller Welt haben wir Ihnen zusammengetragen. Auch die können Sie in Ihre Routine für die Gesichtspflege ab 50 einbauen.

Augenpflege: So strahlen Sie rund um die Augenpartie

Die Haut rund um die Augen benötigt ein wenig mehr Aufmerksamkeit, denn sie ist sehr dünn und es mangelt ihr an Kollagenfasern, die im Rest des Gesichts eher vorhanden sind. Daher kann die Haut um die Augenpartie auch schneller hängen als anderswo. Augenschonende Augencremes verlangsamen diesen Prozess.

Auch eine Behandlung etwa mit Gurkenscheiben hilft.

Auch Massagen mindern Fältchen

Neben all dem Cremen und Reinigen ist aber eines nicht zu unterschätzen: eine manuelle Gesichtspflege. Eine regelmäßige Gesichtsmassage tut gut, fördert die Durchblutung, löst Verspannungen und kann sogar Falten glätten. Einfach in die tägliche Pflegeroutine einbauen!

Extratipp: Wer jünger aussehen will, sollte seinen Teint ein wenig bräunen – aber nur in Maßen! Zu viel UV-Strahlung lässt die Haut altern. Mit ein wenig Bronzepuder können Sie aber auch viel erreichen.

Ein paar Hautpflege-Fehler gibt es aber. Achten Sie darauf, diese zu vermeiden.

Pflege von innen: Nahrungsmittel und Lebensstil halten jung

Wie schnell die Haut altert, liegt nur teilweise am Erbgut – nämlich nur zu 25 Prozent. Das heißt, wir können 75 Prozent des Hautalterungsprozesses durch unseren Lebensstil beeinflussen:

  • Wenig Zucker
  • Wenig bis kein Alkohol
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Dafür genügend Wasser trinken: 2 Liter täglich; auch grüner Tee ist gut, er versorgt Sie mit Antioxidantien
  • Gesunde und ausgeglichene Nahrung
  • Viel Bewegung
  • Viel Schlaf
  • Auch Saunabesuche oder Dampfbäder verbessern das Hautbild nachhaltig, da sie die Durchblutung fördern.

Und das sind nur einige Dinge, die wir beeinflussen können. Auch wie sehr wir unsere Haut äußerlichen Strapazen wie Sonne, Wind und schmutziger Luft aussetzen, nimmt Einfluss darauf, wie wir unsere Gesichtspflege ab 50 anpassen müssen.

Natürlich können Sie auch mit Make-Up viel beeinflussen. Es gibt ein paar Beauty-Tipps, mit denen Sie bestimmt jünger geschätzt werden. Dennoch ist die Basis eine auf Ihre Bedürfnisse angepasste Pflegeroutine.

Das Thema Hautpflege umfasst noch viele andere Tipps für den ganzen Körper. Schauen Sie doch auf unserer Themenseite vorbei!

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