30.01.2020

Minimalismus ist in! Acht Tipps, wie Sie Ihren Kleiderschrank ausmisten

Kleiderschrank ausmisten: So geht’s ganz fix!
Mi, 12.02.2020, 12.26 Uhr

Kleiderschrank ausmisten: So geht’s ganz fix!

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Kleiderschrank ausmisten – das ist nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung, aber gerade zum Saisonwechsel bietet es sich an. Wir haben acht Tipps für Sie.

Klamotten kann man nie genug haben? Falsch gedacht! Minimalismus ist gerade schwer angesagt! In Sachen Mode bekommen manche Frauen nur schwer genug. Hier noch ein paar Stiefel, da noch eine Tasche, und Hosen und Pullover braucht man auch dringend in vielen verschiedenen Designs, Farben und Schnitten. Da sammelt sich schnell was an. Mit unseren Tipps schaffen Sie es, sich von überflüssigen Klamotten wieder zu trennen und Ihren Kleiderschrank auszumisten.

Das Schmerzthema "Kleiderschrank ausmisten"

Wenn es aber um das Thema Kleiderschrank ausmisten geht, tun sich viele schwer. Ständig quält einen der Gedanke: „Das könnte ich doch noch mal anziehen, oder?!“ Auch wenn das letzte Mal bereits Jahre her ist. Keine Frage: Trennungen sind nie leicht, doch auch in Sachen Mode ist ein Hausputz hin und wieder nötig. Vor allem, wenn der Kleiderschrank förmlich überquillt!

Das Kuriose: Laut einer Greenpeace-Studie tragen wir nur 40 Prozent unserer textilen Besitztümer. Es spricht also nichts dagegen, regelmäßig den Kleiderschrank gründlich auszumisten und Platz und Ordnung zu schaffen. Das kann sogar unheimlich befreiend sein!

Wie mistet man am besten aus? Dieses Unterfangen sollte wohl überlegt und vor allem gut strukturiert sein! Wir verraten Ihnen acht Tipps, wie Sie Ihren Kleiderschrank ausmisten.

1. Festen Termin zum Kleiderschrank ausmisten

Beim Kleiderschrank ausmisten ist es wie beim Diät halten: Wenn Sie sich keinen festen Termin einplanen, fangen Sie nie an! Deshalb ist ein fixes Datum zum Ausmisten des Kleiderschrankes unumgänglich. Er sollte in den Kalender eingetragen werden und (wenn möglich) nicht verschoben werden. Zur Sicherheit sollten Sie eine Freundin oder Verwandte mit ins Boot holen, denn dann sind Sie automatisch weniger geneigt, abzusagen.

2. Gemeinsam den Kleiderschrank ausmisten

Den Kleiderschrank auszumisten ist gar nicht so leicht, denn es müssen sehr viele Entscheidungen getroffen werden. Zur moralischen und auch körperlichen Unterstützung sollten Sie sich daher idealerweise mit einer Freundin oder Verwandten zum Kleiderschrank ausmisten verabreden. Das zwingt Sie einerseits, diesen Termin auch einzuhalten, andererseits können Sie sich beraten lassen, was weg kann und was bleiben darf. Freundinnen sind meistens kritischer und daher unter Umständen eine gute Unterstützung - auch wenn das letzte Wort natürlich Ihnen gehört.

3. Eins nach dem anderen

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Wenn Sie ein ganzes Ankleidezimmer haben, sollten Sie sich jeden Schrank einzeln vornehmen - auch wenn das mehrere Tage dauert! Zudem würden Sie komplett im Chaos versinken, wenn Sie alle Klamotten gleichzeitig aus den Schränken räumen würden. Also lieber Schritt um Schritt und dafür gründlich vorgehen.

4. Putzen nicht vergessen

Ein positiver Nebeneffekt des Kleiderschrank-Ausmistens: Sie können die Schränke und Kommoden ordentlich sauber machen. Trotz Türen an den Schränken sammelt sich immer wieder Staub auf den Ablagen. Ein Staubsauger und ein feuchter Lappen wirken da wahre Wunder. Anschließend einfach trocken wischen. So können die Klamotten, die bleiben dürfen, später zurück auf einen sauberen Platz sortiert werden.

5. Anprobe ist wichtig

Wer selten ausmistet, findet leider auch oft Dinge im Kleiderschrank, die eigentlich gar nicht mehr passen. Diese Kleidungsstücke sind auch die Teile, die bei so einer Aktion in der Regel als erstes rausfliegen. Die Anprobe ist daher das A und O beim Ausmisten des Kleiderschrankes. Zudem sollten Sie auch ehrlich schauen, ob Ihnen der Hosenanzug von vor 20 Jahren überhaupt noch gefällt! Das Totschlag-Argument: Wann haben Sie ihn zuletzt getragen? Wenn es mehr als ein Jahr her ist, gehört er eigentlich nicht mehr in Ihren Kleiderschrank.

6. Ja, Nein, vielleicht?

Entscheidungen sind nicht immer leicht zu treffen. Auch in Sachen Mode nicht. Beim Ausmisten sollten Sie daher genau überlegen:

  1. Ist das Teil noch in Ordnung oder ausgeleiert, kaputt, verblichen?
  2. Passt es mir noch?
  3. Gefällt es mir noch?

Das sind drei wichtige Fragen, die über den Verbleib in Ihrem Kleiderschrank entscheiden. Es wird Teile geben, bei denen Sie sich sofort sicher sind, dass Sie sie nochmal anziehen werden, ebenso wie es Teile geben wird, wo Sie genau wissen, dass Sie sie nicht mehr tragen werden. Es kann aber auch sein, dass Sie unentschlossen sind. Für diesen Fall sollten Sie sich gründlich mit Ihrer Freundin beraten und vier Haufen zurechtlegen, die Sie wie folgt kategorisieren können:

  • definitiv behalten
  • verkaufen oder verschenken
  • wegschmeißen
  • weiß ich noch nicht

Wichtig hierbei ist, dass Sie ehrlich zu sich sind. Werden Sie bald fünf Kilo leichter sein, um in die Hose zu passen? Brauchen Sie den gleichen Pulli in drei verschiedenen Farben? Oder das Basic-Top in fünffacher Ausführung? Wenn nicht, dann aussortieren!

7. Einräumen mit System

Jetzt kommt der schönste Teil: Die Kleidung, die bleiben darf, wird fein säuberlich in den Schrank sortiert. Dabei sollten Sie organisiert vorgehen. Hosen zu Hosen, Shorts zu Shorts, Tops zu Tops und Pullover zu Pullover. So finden Sie schnell alles wieder!

Wenn Sie detailverliebt sind, können Sie die Teile zusätzlich noch nach Farben sortieren. Ebenfalls sinnvoll kann es sein, nach Saison zu ordnen. Wenn Sie genug Platz haben, können Sie beispielsweise im Herbst die Sommersachen in einer Kiste verstauen und auf den Dachboden bringen.

Umgekehrt mit den Wintersachen im Frühjahr/Sommer. So sieht Ihr Kleiderschrank automatisch aufgeräumt und nicht zu überfüllt aus. Achten Sie darauf, was Sie aufhängen und was Sie lieber hinlegen. Wollsachen hängen sich zum Beispiel aus und sollten daher lieber zusammengelegt statt aufgehängt werden.

8. Geld verdienen mit Flohmarkt

Wenn Sie besonders viele Teile aussortiert haben, die noch gut in Schuss sind, lohnt sich ein Gang zum Flohmarkt. Hier lässt sich nicht nur ein amüsanter Nachmittag mit einer Freundin verbringen, Sie können auch noch den ein oder anderen Euro verdienen. Aber Achtung: Die Einnahmen am besten nicht gleich wieder vershoppen!

Fazit

Den Kleiderschrank auszumisten ist eine auch psychologisch befreiende Aktion. Sie können sich von materiellem Ballast trennen, den Sie sowieso nicht brauchen. Zudem haben Sie durch diese Aktion überhaupt erst wieder all die schönen Klamotten in Ihrem Schrank auf dem Schirm, die zuvor möglicherweise längst in Vergessenheit geraten waren.

Ein toller Bonus: Mit einem Gang zum Flohmarkt können Sie die Klamotten wieder zu etwas Geld machen. Aber Achtung: Um den Kleiderschrank nicht wieder sofort zum Überlaufen zu bringen, sollten Sie beim nächsten Einkauf besser sehr genau überlegen, ob Sie das Teil wirklich brauchen, ob es Ihnen wirklich gefällt und ob Sie es wirklich anziehen werden.

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