23.08.2017

Frisurtypen Teebaumöl und Co.: Die 9 besten Hausmittel für gesundes Haar

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Gesundes Haar mit Produkten aus der Küche – die Auswahl ist groß.

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Gesundes Haar mit Produkten aus der Küche – die Auswahl ist groß.

Schönheitspflege muss nicht teuer sein. Für volle und vor allem gesunde Haare gibt es ein paar einfache und kostengünstige Hausmittel.

Nicht alle Menschen sind von Natur aus mit einer vollen Mähne gesegnet. Viele Frauen leiden unter brüchigem, kraftlosem oder dünner werdendem Haar und greifen tief in die Tasche, um ihrem Haupthaar wieder neuen Glanz zu verleihen. Doch man muss nicht unbedingt auf teure Produkte vom Frisör setzen.

Die Mittel aus dem Fachhandel versprechen zwar vermeintliche Wunder, doch es geht auch ohne Konservierungsstoffe und unbekannte Inhaltsstoffe. Es gibt auch gute und günstige Hausmittel, die nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel schonen. Mithilfe dieser neun Produkte verleihen Sie Ihrem Haar neue Kraft.

1. Teebaumöl

Zu den wohl vielseitigsten Ölen gehört das aus Australien stammende Teebaumöl. Es hilft aufgrund seiner antiseptischen und antibakteriellen Wirkung nicht nur bei Viruserkrankungen und gegen unreine Haut, sondern ist auch auf Ihrem Kopf ein echter Alleskönner. Es beruhigt gereizte Kopfhaut, wirkt gegen Schuppen und verhindert, dass die Haare zu schnell fetten. Ihm wird sogar nachgesagt, dass es gegen Haarausfall hilft.

Am einfachsten ist es, ein wenig Öl in Ihr Shampoo zu mischen. Vermengen Sie circa zehn Milliliter Teebaumöl mit 100 Milliliter Shampoo und waschen die Haare ansonsten wie gewohnt. Sonst gibt es auch fertiges Teebaumöl Shampoo zu kaufen.

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2. Bier

Der Traditionstipp schlechthin: Spülen Sie ihr Haar mit Bier! Die enthaltenen Spurenelemente und Vitamine sorgen für Glanz und verleihen kraftlosem Haar mehr Griff. Für eine mittellange Mähne genügt eine Tasse des Gerstensaftes, die sie mit der doppelten Menge Wasser strecken. Das Gemisch einfach über den Kopf gießen und kurz einwirken lassen. Der Biergeruch verfliegt nach einer Weile, wer aber ganz sicher gehen will, kann seine Haare auch noch einmal gründlich auswaschen.

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3. Schwarzer Tee

Der Kampf gegen graue Strähnen kann bei einer dunklen Naturhaarfarbe ganz schön anstrengend sein. Wenn Sie keine Lust haben, sofort zum Frisör zu rennen und zur Chemiekeule zu greifen, sobald Sie ein neues graues Haar entdecken, dann versuchen Sie es doch mal mit schwarzem Tee. Dieser färbt ganz natürlich.

Einfach drei Teebeutel aus biologischem Anbau mit 300 ml Wasser aufbrühen und erkalten lassen. Gießen Sie den Tee über ihren Kopf und massieren Sie alles gut ein. Wickeln Sie für die 15-minütige Einwirkzeit ein altes Handtuch um den Kopf oder ziehen Sie eine Plastikhaube über. Einmal wöchentlich angewandt, verleiht schwarzer Tee braunem Haar einen satten, warmen Schein und überdeckt hellere Strähnchen.

4. Avocado

Einen natürlichen Schutz für getöntes, gefärbtes oder strapaziertes Haar bieten Avocados, die dank ihres speziellen Fettgehalts vor allem Vitamin A und E enthalten. Mit der grünen Frucht werden trockene, brüchige Spitzen mit neuer Energie versorgt.

Schaben Sie das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel heraus und zerdrücken es mit einer Gabel. Für eine seidigere Konsistenz können Sie einen halben Becher Sahne unterrühren. Verteilen Sie die selbstgemachte Kur im feuchten Haar und lassen die Intensivpflege 15 bis 20 Minuten einwirken, bevor Sie sie mit lauwarmen Wasser ausspülen.

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5. Honig mit Ei

Haben Sie manchmal vom Backen noch Eigelb übrig und wissen nicht, was Sie damit anstellen sollen? Dann versuchen Sie doch einmal den Beauty-Klassiker schlechthin: eine feuchtigkeitsspendende Haarkur mit Honig und Ei!

Vermischen Sie einfach einen Esslöffel flüssigen Honig mit einem Eigelb. Geben Sie die Maske auf die strapazierten Haarpartien und lassen Sie alles 15 Minuten einwirken. Achten Sie darauf, diese Kur mit möglichst kaltem Wasser auszuspülen, damit das Ei nicht gerinnt. Einmal die Woche angewandt, bekommt ihr Haar sichtbar mehr Glanz und Kraft.

6. Öl

Die Soforthilfe gegen Spliss und Haarbruch ist Öl. Zwar schwören vor allem die Damen aus mediterranen Gebieten auf Olivenöl, doch das beschwert feines Haar zu sehr. Greifen Sie lieber auf Mandel- oder Weizenkeimöl zurück. Einfach ein paar Tropfen zwischen den Handflächen verreiben und in die strapazierten Spitzen einmassieren – fertig! Es ist kein Ausspülen nötig, wenn Sie das Öl sparsam einsetzen.

7. Apfelessig

Apfelessig ist ein Alleskönner: Die Säure sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht schließt und mattes, sprödes Haar wieder seinen strahlenden Glanz bekommt. Wenn Sie Schuppen und trockenes Haar plagen, kann Apfelessig die Kopfhaut neutralisieren und den Juckreiz lindern. Sogar fettigem Haar können Sie bei richtiger Anwendung mit dem Essig zu Leibe rücken.

Mischen Sie Apfelessig und Wasser in einem Verhältnis von 1:3 und gießen Sie diese Tinktur über die Haare. Ihre Kopfhaut wird von Talgresten befreit, der Apfelessig wirkt entfettend und reinigend. Achten Sie aber unbedingt darauf, die Spülung nur ganz leicht einzumassieren. Bei zu starker Kopfmassage regen Sie die Talgproduktion an und erreichen nicht den gewünschten Effekt. Nach circa fünf Minuten können Sie die Tinktur wieder mit klarem Wasser auswaschen.

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8. Kokosöl

Neuerdings führt jeder gut sortierte Supermarkt Kokosöl, denn das ist ein echtes Wundermittel. Es eignet sich zum Kochen, Backen und zur Schönheitspflege. Auch für die Haarpflege können Sie Kokosöl bestens verwenden. Die enthaltene Laurinsäure hat eine antibakterielle Wirkung und wirkt gegen Erreger, die das Haar am Wachsen hindern. Kokosöl macht Ihr Haar nicht nur geschmeidig, sondern kann auch vor Haarausfall schützen.

Für eine hausgemachte Kur müssen Sie nur einen Teelöffel Kokosfett im Wasserbad bei circa 25 Grad verflüssigen. Wichtig: Anders als bei einer normalen Haarkur sollten Sie das Kokosöl vor der Haarwäsche auf Kopfhaut und Haare verteilen und nicht erst danach. Nach ein paar Minuten Einwirkzeit dürfen Sie ihre Haare wie gewohnt waschen.

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9. Ernährung

Schlemmen Sie sich schön! Gesundes Haar bekommen Sie nicht nur durch Produkte, die Sie äußerlich auftragen. Sie können auch von Innen heraus etwas für sich tun. Zink, Eisen und Eiweiß sind wichtige Energielieferanten einer Löwenmähne. Zink ist beispielsweise in Fleisch, Nüssen, Getreideflocken oder Austern enthalten. Es regt das Haarwachstum an. Auch Eisen aus Hülsenfrüchten, Cerealien, Muscheln oder Fleisch ist wichtig, wenn das Haar schön lang werden soll. In Milchprodukten, Nüssen oder Fisch, aber auch in Hülsenfrüchten, Getreide und vielen Gemüsesorten ist eine Extraportion Eiweiß enthalten.

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