29.01.2018

Ganz einfach schöne Nägel Schritt für Schritt: So klappt's mit den French Nails

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Für einen gepflegten, natürlichen Look, der jetzt voll im Trend ist: So können Sie French Nails selber machen!

Foto: iStock/ZoiaKostina

Für einen gepflegten, natürlichen Look, der jetzt voll im Trend ist: So können Sie French Nails selber machen!

Der schöne Maniküre-Klassiker mit weiß betontem Nagelrand und Rosé-Nagellack gehört zu den beliebtesten Nageldesigns überhaupt. So machen Sie das Nagel-Kunstwerk selber.

Sie sind die Beauty-Variante unlackierter Nägel: French Nails! Die spezielle Maniküre hebt den natürlich schönen Look der Nägel hervor, indem der weiße äußere Rand des Nagels durch weißen Lack intensiviert wird und der glänzende roséfarbener Lack die Maniküre komplemettiert. Für diesen Nageltrend müssen Sie nicht unbedingt in ein Nagelstudio gehen, denn French Nails können Sie auch selber machen – folgen Sie einfach diesen Schritten.

French Nails selber machen: So geht's!

1. Rund, eckig oder spitz?

Ähnlich wie bei den meisten anderen Dingen im Leben, bei denen Sie ein nahezu perfektes Ergebnis erzielen möchten, muss auch beim Lackieren von French Nails (dt.:Französischen Nägeln) ein wenig Vorarbeit geleistet werden.

Ein richtig schönes Ergebnis erzielen Sie nämlich nur, wenn der Nagel richtig gepflegt aussieht. Zudem müssen Sie sich vorher überlegen: Möchten Sie Ihre French Nails rund, eckig oder spitz? Daran orientieren sich auch Teile des Zubehörs, das Sie kaufen können. Wir geben Ihnen tolle Tipps für gepflegte Fingernägel, mit denen Sie eine umfassende, aber nicht allzu aufwenige Maniküre auch zu Hause machen können.

2. Feilen

Bearbeiten Sie Ihre Nägel zunächst mit einer Glasnagelfeile. Erst mit der grob gekörnten, dann mit der feinkörnigen Seite. Bei klassischen French Nails reicht der Nagel etwa drei Millimeter über die Fingerkuppe hinaus. Viel länger sollten Sie die Nägel nicht tragen, sonst kommt der natürliche Look der French Nails nicht mehr zur Geltung.

Beachten Sie, die Ecken nicht zu stark wegzufeilen, damit es nicht zu Druckschmerz auf den Nagelbett oder, im schlimmsten Fall, zum Ablösen des Nagels oder Nagelpilz kommt. Die typische Form des Feilens ist leicht spatenförmig.

3. Überschüssige Nagelhaut entfernen

Weichen Sie Ihre Hände für mindestens drei Minuten in einem Handbad ein und schieben Sie die Nagelhaut dann mit einem weichen Gegenstand – zum Beispiel einem Wattestäbchen oder Nagelhautentferner-Stift aus Silikon – vorsichtig zurück. Vorsicht: Schieben Sie die Nagelhaut niemals zu weit oder mit einem zu harten Gegenstand nach hinten. Das kann zu Nagelbettentzündungen oder rissiger Nagelhaut führen.

4. Lackieren

Nun geht es ans Lackieren. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten, um den Look der French Nails selber machen zu können: Entweder verwenden Sie Schablonen als Lackierhilfe oder wagen es – wenn Sie geübt im Lackieren sind – freihändig. In jedem Fall brauchen Sie mindestens einen weißen und einen roséfarbenen Nagellack, idealerweise noch einen Unter- und Überlack.

Die kleinen Schablonen aus dem Drogeriemarkt helfen dabei, den oberen weißen Rand perfekt nachzuziehen. Einfach von der Folie abziehen und auf den jeweiligen Fingernagel kleben. Dabei sollten Sie die Schablone gut zentrieren und unbedingt so positionieren, dass deren oberer Rand dort endet, wo der Nagel beginnt, über die Fingerkuppe hinauszuwachsen. Achten Sie für ein sauberes Ergebnis darauf, dass die schmale Folie gut klebt und nicht verrutscht – denn sonst verteilt sich der Lack nicht gleichmäßig und die Kanten verlaufen.

Jetzt geht’s los! So lackieren Sie den weißen Rand der trendy French Nails mit Hilfe einer Schablone:

  1. Der erste Auftrag besteht aus einem transparenten, pflegenden Basislack. So verhindern Sie, dass sich Ihre Nägel auf Dauer gelblich verfärben.
  2. Ist der Unterlack getrocknet, kommt der weiße Nagellack zum Einsatz: Nehmen Sie ein wenig Farbe mit dem Pinsel auf, setzten Sie ihn mittig auf der Schablone an und ziehen Sie ihn gleichmäßig über den Nagel zum Nagelrand hin.
  3. Wiederholen Sie das bei allen Nägeln und lassen Sie jeden Finger mindestens zehn Minuten trocknen.
  4. Jetzt können die Folien vorsichtig abgezogen werden – und zum Vorschein kommen die kleinen weißen Kanten.
  5. Ist aber doch mal etwas daneben gegangen oder eine der weißen Linien ist etwas unsauber geworden, kann der Makel mit einem Nagellackentferner-Stift ausgebessert werden.

Sind Sie geübt im Lackieren, haben eine ruhige Hand und keine Schablonen zur Hand, können Sie es ohne Hilfsmittel versuchen. So lackieren Sie den weißen Rand ohne Schablone:

  1. Setzen Sie beim weißen Lack vorsichtig den Pinsel am Nagelrand an und ziehen Sie ihn langsam von links nach rechts. Abgeschrägte Pinsel erleichtern hier das Auftragen.
  2. Achten Sie darauf, dass der weiße Rand bei jedem Finger gleich breit ist. Sonst wirkt das Ergebnis nicht gleichmäßig.

5. Glanz- und Überlack

Der spezielle rosafarbene Glanzlack sorgt für den typischen Look der French Nails. Der halbtransparente Nagellack in Rosa, Nude oder sommerlicher Pink-Nuance wird nun einfach auf den kompletten Nagel aufgetragen.

Je gebräunter die Haut, desto intensiver darf der Farbton ausfallen. Bei hellen Hauttypen empfiehlt sich aber ein möglichst neutrales und kühleres Rosé. Nach einer halben Stunde Trockenzeit kann das Finish aufgetragen werden. Der Überlack sorgt für ein glänzenden Look und eine ebene Oberfläche auf dem Nagel.

Ist der letzte Schritt erledigt, können Sie sich über tolle, gepflegt und gesund aussehende French Nails freuen. Liebhaberinnen von Glamour-Looks haben nun die Möglichkeit, noch kleine Glitzersteine und spezielle Nagelaufkleber auf die perfekt manikürten French Nails zu setzen. So bekommt die natürlich wirkende Maniküre ein paar zusätzliche Highlights.

Doch nicht nur French Nails können Sie selber machen, auch diese aktuellen Nagellackfarben für diesen Frühling und Sommer machen Lust auf die Maniküre zu Hause! Weitere Tipps für die richtige Pflege Ihrer Fingernägel finden Sie auf unserer Themenseite.

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