27.06.2017

Sandalen-Saison Pediküre-Tipps für perfekt gepflegte Füße im Sommer

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Sommerzeit, Sandalenzeit ...

Foto: iStock/sophia_yartseva

Sommerzeit, Sandalenzeit ...

Die Pediküre ist der letzte Schliff für die Freiluftsaison. bildderfrau.de zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Füße einfach und schnell sommerfit machen.

Das Motto des Sommers lautet "Zeigt her eure Füße". Was sich da aus Socken und geschlossenen Schuhen schält, ist aber nicht immer wirklich bereit für die Freiluftsaison. Auch die gepflegtesten Frauen nehmen es im Winter mit der Pediküre oft nicht so genau – Stichwort "Vergebene Liebesmüh". Jetzt ist es aber höchste Zeit, die Füße mit viel Liebe fit für den Sommer zu machen. Denn jetzt bildet eine sorgfältige Pediküre das i-Tüpfelchen eines rundum gelungenen Auftritts.

Wer mag, kann die etwas aufwändigere erste Pediküre des Sommers natürlich auch im Nagelstudio oder bei einer Fußpflegerin vornehmen lassen. Sie ist aber auch Zuhause leicht erledigt. Am besten starten Sie die Auftakt-Pediküre nach einer langen Dusche, einem Wannen- oder einem Fußbad. Dadurch weicht die harte Hornhaut auf.

Während Dusche oder Bad werden die Nägel schon einmal mit einer festen Bürste gesäubert. Ein Peeling für den Körper oder speziell für die Füße entfernt Hautschüppchen und macht die Haut schön glatt.

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Pediküre mit Augenmaß

Trocknen Sie die Füße sorgfältig ab, auch zwischen den Zehen. Dann werden verhornte Stellen an Fersen, Fußballen und Unterseite der Zehen mit einem Bimsstein oder einer speziellen Feile abgerubbelt. Vorsicht ist bei Hornhautentfernern geboten. Hier kann schnell zu viel Haut weggehobelt werden. Generell gilt bei der Pediküre: Lieber erst einmal zu wenig als zu viel Hornhaut entfernen.

Dann geht es an die Nagelpflege. Die Nagelhaut lässt sich im noch weichen Zustand leicht zurückschieben. Dafür eigenen sich Holzstäbchen oder auch die Kappen von Nagelpflegestiften. Mit diesen Stiften lässt sich auch gut Nagelhaut entfernen oder das Nagelbett mit Ölen pflegen.

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Zum Kürzen der dicken Zehennägel sind Nagelknipser besonders gut geeignet. Scheren sollten qualitativ hochwertig sein, um die Nägel sauber kürzen zu können. Achten Sie darauf, die Nägel gerade und nicht zu rund zu schneiden. Andernfalls können sie leichter einwachsen. Hier gilt ebenfalls: Nicht zu viel entfernen. Das Nagelbett muss stets bedeckt bleiben. Den letzten Schliff erhalten die Nägel wenn nötig mit einer Feile.

Glatt poliert hält besser

Wer zehn Minuten extra investieren kann, bringt jetzt die trockenen Fußnägel mit einer Polierfeile auf Hochglanz. Dadurch sehen sie gleich um ein Vielfaches gepflegter aus. Dieser Schritt lohnt sich besonders, wenn man persönlich nicht so sehr auf farbigen Nagellack an den Füßen steht. Aber auch, wer Nagellack liebt, profitiert von der Polierfeile. Auf dem glatten Untergrund hält der Lack nämlich besser. Selbiges gilt für einen schützenden Überlack. Damit bleibt die Lieblingsfarbe des Sommers – egal, ob Eiscreme-Pastell oder knalliges Orange – gern mal so lange intakt, bis sie ohnehin auf dem herausgewachsenen Nagel ersetzt werden muss. Allerspätestens nach zwei Wochen sollte die alte Schicht aber ab.

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Jeden Abend eincremen

Sind die Füße erst einmal in Form gebracht, lässt sich ihre Pflege quasi nebenbei in die Alltagsroutine integrieren. Regelmäßiges Peeling hält die Haut weich und beugt Hornhautbildung vor. Ganz wichtig: Am besten werden die Füße jeden Abend im Bett eingecremt. Zum Beispiel mit einem speziellen Fußbalsam oder Melkfett, aber eine reichhaltige Handcreme tut es auch. Die Pflege kann dann über Nacht einziehen und die Füße auf den nächsten Tag vorbereiten.

Fisch-Pediküre

Übrigens: Bei der populären Fisch-Pediküre ist durchaus Vorsicht geboten. Zwar erfreut sich diese spezielle Fußpflege, bei der kleine Fische Hornhaut vom Fuß knabbern, auch wegen des Kuriositäten-Faktors wachsender Beliebtheit. Zum einen aber lässt sich durchaus nachvollziehen, warum Tierschützer die wenig artgerechte Haltung der Fische in den Nagelstudios bemängeln. Auch Ärzte stehen dem Trend skeptisch gegenüber. Bei mangelnder Hygiene könnten in dem Becken mit warmen Wasser Hautkrankheiten übertragen werden.

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