14.07.2017

Victoria’s Secret vs. Realität So sieht die berühmte Bademode an normalen Frauen aus

Die „Victoria’s Secret“-Mode: einmal an einem Model, einmal an einer ganz normalen Frau. Sehen Sie den Unterschied...?

Foto: imago

Die „Victoria’s Secret“-Mode: einmal an einem Model, einmal an einer ganz normalen Frau. Sehen Sie den Unterschied...?

An den Supermodels sieht die Victoria’s Secret-Bademode einfach himmlisch aus. Wie sie jedoch an normalen Frauen wirkt, zeigen fünf amerikanische Redakteurinnen.

Mehr Schein als sein? Diese Frage könnte man sich tagtäglich stellen, wenn man sich durch Zeitschriften, Social Media und Fernsehkanäle kämpft. Wo man nur hinsieht, sind wunderschöne Frauen mit (vermeintlich) perfekten Figuren und attraktive Männer mit makellosem Body und verführerischem Lächeln zu sehen.

Dass in Werbekampagnen und Foto-Shootings viel nachbearbeitet wird, weiß mittlerweile so ziemlich jeder. Bei der jährlichen Victoria’s Secret-Show gerät der Atem dann aber doch immer wieder aufs Neue ins Stocken. Die Engel, die da über den Laufsteg schweben, sehen einfach nur perfekt aus!

Das Ernüchternde: Da ist nichts nachbearbeitet. Gisele Bündchen, Toni Garrn, Candice Swanepoel, Adriana Lima oder auch Alessandra Ambrosio sehen wirklich so wunderschön und makellos aus. Kein Wunder also, dass das Unterwäsche-Label zu einem Milliarden-Unternehmen mutierte. Jede Frau will so sexy aussehen wie die Victoria’s Secret-Engel.

Das Problem: Es ist eine Illusion zu glauben, dass man als normale Frau auch nur annähernd so gut in der Bademode oder der Unterwäsche aussieht wie die Supermodels, die sie in der fulminanten Show präsentieren. Wie zum Beweis haben sich daher fünf amerikanische Redakteurinnen in die Bademode von Victoria’s Secret geworfen und die Posen der Supermodels nachgeahmt. Das Ergebnis ist verblüffend und irgendwie auch erleichternd.

Nina: "Ich wünschte ich könnte jemanden wie mich in einem Magazin sehen, aber da muss ich wohl noch warten."

Lara: "Ich will ein Magazin, in dem ich blättern und sagen kann 'Oh mein Gott, das bin so ich', nicht 'Oh mein Gott, ich wünschte, das wäre ich'.

Sheridan: "Ich habe mir Fotos von solchen Frauen angesehen und gehofft, dass ich eines Tages so aussehen könnte."

Allison: "Ein Foto ist so irreführend, weil es nur eine Millisekunde abbildet."

Kristin: "Bewusst so unvorteilhaft zu posieren, war für mich, als würde ich mich selbst sabotieren."

Wer jetzt Komplexe bekommt, dem sei gesagt: Normale Frauen haben einen Job, dem sie tagtäglich nachgehen, eventuell eine Familie, um die sie sich nach der Arbeit kümmern müssen, einen Partner, der Aufmerksamkeit braucht und außerdem noch Freunde, mit denen man Zeit verbringen will. Sie haben keine Zeit, sich den ganzen Tag im Fitnessstudio herumzutreiben und ihren Körper zu stählen. Und sie haben normalerweise auch nicht das Geld, sich einen Privatkoch zu leisten, der sie den ganzen Tag über mit gesunder Nahrung versorgt und sich um alles kümmert. Und das ist auch okay!

Genauso wie es okay ist, dass nicht jede Frau 90-60-90-Maße hat. Jede Frau, jeder Mensch ist anders – und das ist auch gut so! In Sachen Bademode sollte Frau also nicht unbedingt den Engeln nacheifern, sondern einfach etwas finden, das ihrer Figur schmeichelt und worin sie sich wohlfühlt. Dann kommt die tolle Ausstrahlung von ganz allein...

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