18.01.2018

Für Frostbeulen 10 Tipps gegen kalte Füße

Wenn die Temperaturen draußen sinken, sind die Füße meistens dauerkalt.

Foto: iStock/petrunjela

Wenn die Temperaturen draußen sinken, sind die Füße meistens dauerkalt.

Es gibt im Winter nichts Schlimmeres, als permanent kalte Füße zu haben. Wir verraten 10 Tipps, damit dieses Problem schon bald der Vergangenheit angehört.

Dicke Socken, dicke Decke und trotzdem dicke Frostbeulen? Gerade Frauen leiden im Winter immer wieder unter eiskalten Füßen. Etwa acht von zehn um genau zu sein. Ganz anders bei den Männern. Der Grund hat etwas mit dem Körperbau zu tun. Männer haben einen größeren Muskelanteil und erzeugen somit auch mehr Körperwärme, denn die Verwendung der Muskeln verbraucht Energie. Während der männliche Körper aus zirka 40 Prozent Muskulatur besteht, liegt der Wert bei Frauen nur bei ungefähr 23 Prozent. Dementsprechend erzeugt der weibliche Organismus weniger Körperwärme und es kommt vermehrt zu kalten Händen und Füßen.

Kalte Hände und Füße zu haben, ist letztendlich jedoch nur ein Schutzmechanismus des Körpers. Wenn die Temperaturen sinken, versucht der Körper alle wichtigen Organe zu versorgen und vor der Kälte zu schützen. Damit Gehirn, Herz und alle weiteren wichtigen Organe es warm haben und so das Überleben gesichert ist, wird den Füßen und Händen die Wärme entzogen und umverteilt. Das heißt aber nicht, dass man dieses Phänomen unbehandelt hinnehmen muss! Wir verraten 10 Tipps, damit kalte Füße endlich der Vergangenheit angehören.

Wärme direkt an den Füßen

Die richtigen Schuhe

Wenn man sich raus in die Kälte traut, dann ist gutes warmes Schuhwerk das A und O. Das Problem ist, dass Winterschuh nicht gleich Winterschuh ist. Sowohl Außen- als auch Innenmaterial muss stimmen, damit die Füße nicht zu Eisklötzen werden. Als Innenfutter ist Lammfell optimal. Wem das zu teuer ist, kann auch auf synthetisches Teddyfell zurückgreifen. Hauptsache warm und kuschelig!

Die richtigen Einlegesohlen

Wer die falschen Winterschuhe gekauft hat, muss nicht gleich verzweifeln. Im Handel gibt es zahlreiche Einlegesohlen, die jeden Schuh wintertauglich machen. Am besten eignen sich Sohlen aus Lammfell oder Thermo-Sohlen, die wie eine Art Wärmedämmung wirken.

Die richtigen Socken

Genau wie bei Schuhen ist auch beim Thema Socken die Material-Frage wichtig. Dicke Wollsocken, am besten selbstgestrickt, sind da bei kalten Füßen immer noch die beste Wahl! Warum? Zwischen den gestrickten Maschen sammelt sich die warme Luft und wirkt so wie eine Isolierschicht um die Füße. Hauptsache das Bündchen ist locker, denn wenn die Durchblutung eingeschränkt ist, bekommt man ebenfalls kalte Füße.

Öfter mal barfuß

Wer unter kalten Füßen leidet, sollte öfter mal Socken und Schuhe auslassen. Wenn Füße schwitzen, kühlen sie nämlich aus, weil durch die Feuchtigkeit Verdunstungskälte entsteht.

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Den Kreislauf in Schwung bringen

Wechselduschen

Bei kalten Füßen will man am liebsten ein heißes Bad nehmen. Dabei sorgt genau kaltes Wasser für warme Füße! Eine kurze Eisdusche regt nämlich die Durchblutung an, woraufhin der Körper Wärme produziert. Ganz nebenbei wird durch Wechselduschen auch noch das Immunsystem gestärkt.

Trinken

Wer zu wenig trinkt, neigt automatisch zu kalten Füßen. Der Grund: Durch Flüssigkeitsmangel wird das Blut dicker und zirkuliert nicht mehr richtig. Die Folge sind leichte Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen – sie werden kalt. Deshalb sollten 1,5 Liter pro Tag ein absolutes Minimum sein!

Gut hydriert durch den Tag mit Aroma-Wasser

Gewürze

Chili und Ingwer sind nicht nur lecker, sondern auch gesund und hilfreich im Kampf gegen kalte Füße! Sie wärmen nämlich von innen. Deshalb ruhig öfter einen Ingwer-Tee trinken und Chilipulver in die heiße Schokolade streuen.

Welche Chili-Sorte ist eigentlich die Schärfste? Erfahren Sie es in unserem Video:

Chilis

Chilis

Chilis

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7 Ingwer-Rezepte für Ihre Gesundheit

Der Durchblutung zuliebe

Massagen

Wer unter kalten Füßen leidet, sollte den Partner öfter um eine schöne Fußmassage bitten. Die kurbelt nämlich die Durchblutung an und schafft so automatisch warme Füße.

Sport

Ein weiterer Grund für kalte Hände und Füße kann ein niedriger Blutdruck sein. Wer regelmäßig Sport an der frischen Luft treibt kann dem super entgegen wirken. Der Figur tut es ganz nebenbei auch noch gut!

Schluss mit Rauchen

Dass Rauchen ungesund ist, weiß jedes Kind. Aber vor allem Raucher leiden an kalten Händen und Füßen, da das Nikotin Durchblutungsstörungen verursacht. Wer im Winter also weniger oder gar nicht mehr raucht, kann kalte Füße vermeiden.

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