05.07.2016

Maritime Mode Lena Hoschek sagt „Ahoy!“ auf der Fashion Week Berlin 2016

Mit der Spring/Summer Kollektion 2017 „AHOY“ entführt Sie Lena Hoschek an die Küsten der Ostsee.

Foto: Getty Images

Mit der Spring/Summer Kollektion 2017 „AHOY“ entführt Sie Lena Hoschek an die Küsten der Ostsee.

Lena Hoschek überzeugt mit einer durch und durch maritimen Kollektion im Stil der 20er bis 40er Jahre.

Ostsee lässt Grüßen!

Meeresrauschen und Mövengeschrei – so eröffnete Lena Hoschek (35) ihre Show auf der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Das Thema ihrer Frühling/Sommer-Kollektion 2017 namens „Ahoy“: Maritime Badekultur der 20er bis 40er Jahre.

Passend dazu präsentierten die Models vornehmlich weibliche, reizvoll ausgeschnittene Kleider mit Bustiers, Playsuits mit Matrosenkragen, kurze Pullover mit hohen Marlene Hosen, ausgestellten, knielangen Röcken oder Vintage Bademode.

Maritime Farben

Auch farblich wurde das maritime Ostsee-Flair widergespiegelt. Blau und Weiß gestreift, Koralle, Rosé, helles Denim und Creme waren die dominierenden Farben. Kombiniert mit Prints wie Korallen, Lobstern, Segelbooten, Ankern und Muscheln gepaart mit Ösen und Kordeln machte die Kollektion sofort Lust auf Meer.

Couture zum Schluss

Das Highlight der Show waren die Couture-Kleider aus luftiger französischer Spitze mit azurblauer und altrosa Stickerei, die die weiblichen Kurven perfekt in Szene setzten. Weiblichkeit wird bei Lena Hoschek eben immer wieder großgeschrieben.

Woher nahm die österreichische Designerin ihre Inspiration?

Die Kollektion erzählt die Geschichte einer Badekultur, welche um 1900 ihren Anfang fand. Zuvor noch hochgeschlossen, erfuhr die Bademode der 20er bis 40er Jahre eine revolutionäre Transformation hin zu freizügigen Schnitten und femininen Silhouetten. Durch die neugewonnene Offenheit der Strandmode vermittelt diese Epoche ein Flair, das für Weiblichkeit und pure Lebenslust steht. Von der Ostsee-Insel Rügen und dem Ostseebad Binz, dass für seine Bäderarchitektur bekannt ist, ließ sich Lena Hoschek ebenfalls inspirieren. „Ich habe es sehr genossen, sprichwörtlich in die maritime Welt abzutauchen, mich in der Recherche zu verlieren und den Klischees hinzugeben. Ich freue mich schon jetzt auf einen Sommer voller Lust und Lebensfreude und darauf, dass das Matrosenkleidchen unumschiffbar wird", verriet die Steirerin im Vorfeld der Show. Nach dieser Kollektion wird das ganz sicher passieren...


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