Aktualisiert: 14.05.2021 - 12:58

Routine zwischen den Laken? Was die Sexstellung über die Beziehung verrät

Was verrät die Lieblingsstellung über eine Beziehung? Lesen Sie, was Wissenschaftler herausgefunden haben.

Foto: iStock.com / Goodboy Picture Company

Was verrät die Lieblingsstellung über eine Beziehung? Lesen Sie, was Wissenschaftler herausgefunden haben.

In Beziehungen schleicht sich mit der Zeit Routine ein. Auch im Bett. Doch Lieblingspositionen müssen gar kein Problem sein, bescheinigen uns jetzt Sexualtherapeuten. Im Gegenteil...

In Beziehungen stellt sich nach einigen Jahren gerne mal Routine in Sachen Sexstellung ein. Wer jetzt schon gähnt: Lieblingspositionen müssen gar nicht schlecht für die Beziehung sein. Ganz im Gegenteil, finden Paartherapeuten und Psychologen, die auf dieser Grundlage verschiedene Beziehungsphasen ausgemacht haben. Im Umkehrschluss heißt das nämlich: Gemeinsame Erfahrung und Lieblingsstellungen sind die Grundlage für Vertrauen. Und das bildet schließlich eine perfekte Basis für mehr!

Die Findungsphase: Routine ist bei Sexstellungen noch weit entfernt

Sie sind frisch verliebt und können gar nicht genug vom Liebesspiel bekommen. Es herrscht Leidenschaftlichkeit pur. Jetzt geht es zwischen den Kissen heiß her, auch in Sachen Sexstellungen. Der Partner wird erkundet, ebenso wie seine Vorlieben.

  • Der Doggystyle: Die perfekte Stellung, um die dominante Libido des anderen zu erforschen. Selbstbewusstsein und Leidenschaft sorgen für höchsterotische Momente.
  • Löffelchen-Stellung: Sie begegnen sich auf Augenhöhe, sind kommunikativ und agieren vertrauensvoll. Diese Sexstellung steht für Intimität und Gleichberechtigung.
  • Die Missionarsstellung: Von wegen langweilig! Diese Sexstellung ist deshalb in der Kennenlernphase so beliebt, weil sie den Frischverliebten die Möglichkeit gibt, sich langsam nahe zu kommen, ohne sofort experimentieren zu müssen.

Kennen Sie schon die Sexstellung Phoenix, die Profi-Variante des Klassikers Missionarstellung?

Phase des Zusammenwachsens: Bei Sexstellungen eigene Bedürfnisse äußern

Etwa 6 Monate nach Beginn der Beziehung weicht die Zeit des Ausprobierens einer nicht minder aufregenden Phase. Ein eingespieltes Team gibt sich im Bett jetzt mehr Raum für Neues. Sie äußern Bedürfnisse, reden über Phantasien, trauen sich mehr zu, da eine sexuelle Basis bereits besteht.

  • Reiterstellung: Die Frau ist in dieser Position die Dominante. Sie zeigt ihrem Partner, wo es langgeht, wie schnell und wie intensiv sie es gerne hat. Sie bestimmt das Tempo und den Grad der Penetration.
  • Die 69: Mehr sexuelle Gleichberechtigung geht kaum. Beide lassen sich gleichzeitig oral verwöhnen und zeigen, was ihnen gefällt. Experimentierfreude steht hier im Fokus.
  • Raus aus den Federn! Je vertrauter die Beziehung wird, umso sexuell mutiger können die Partner sein. Leidenschaftliche Abwechslung und ein bisschen Nervenkitzel bieten zum Beispiel Plätze außerhalb des eigenen Bettes. Warum nicht mal auf dem Schreibtisch, der dem Mann die perfekte Höhe bietet, gemeinsam auf dem Stuhl sitzend oder das Schleuderprogramm der Waschmaschine ausprobieren?

Alltagsphase: Neuer Schwung bei den Sexstellungen

Nach einigen Jahren setzt nach Auskunft der Paar- und Sexualtherapeuten die Alltagsphase ein und die Frage "Und was bringt die Zukunft?". Der Vorteil: Sie kennen sich gut im Bett, wissen um die Vorlieben des Partners und vertrauen sich. Perfekte Voraussetzungen, um dem Sexleben neuen Schwung zu verpassen. Es ist Zeit, ab und zu mal die Komfortzone zu verlassen.

  • Die Lieblingsstellung, aber regelmäßig. Beide haben ihre Lieblings-Sexstellung gefunden und zelebrieren sie regelmäßig? Glückwunsch! Genießen Sie es und machen Sie sich keine Gedanken darüber, dass diese Routine schlecht sein könnte. Ganz im Gegenteil! Sex mit Höhepunktgarantie – was kann es da Schöneres geben, als sich auch im Bett einig zu sein und es rundherum genießen zu können.
  • Mal was anderes: Tantra, Sextoys, Massagen? Neue Sexstellungen, intensivere Höhepunkte – nach ca. zwei Jahren möchten viele Paare einfach mal etwas ausprobieren. Das Kamasutra zum Beispiel enthält nicht weniger als 729 Stellungen. Nicht jede Übung ist für jeden geeignet, aber auch ohne akrobatische Höchstleistungen erbringen zu müssen, kann man mit dem "Durcharbeiten" des Buches lustige und inspirierende Nächte verbringen.
  • Sexspielzeug ist nur etwas für einsame Abende? Weit gefehlt, inzwischen gibt es eine unfassbare Bandbreite an hübsch anzusehenden und anatomisch angenehmen Sextoys für beide Partner. Ob Bondage, Massagen oder mehr: Überlegen Sie immer gemeinsam, was Ihnen Spaß machen könnte. Gegenseitiges Vertrauen und sexuelle Erfahrung miteinander sind kein Manko, sondern ganz im Gegenteil ein großer Bonus in der Beziehung. Sie können in Sachen Sex einfach mal was ausprobieren.
7 Fakten über Sex, die Sie sicher noch nicht wussten
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Flaute im Bett? Warum Paare jetzt wenig(er) Sex haben, hat eine Umfrage ergeben. Vor einer ernsthaften Beziehung wollen sich die meisten ja ein wenig ausgetobt haben. Wie viele Sexpartner zuvor werden denn so als ideal angesehen? Das hat ebenfalls eine Umfrage jetzt ermittelt.

Auf der Suche nach Inspiration? Schauen Sie mal, was Kamasutra alles kann. Weitere spannende Artikel rund ums Thema Sex finden Sie hier.

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