22.11.2017

Die haben Sie bestimmt im Haus Welche Frühstücks-Zutaten das Sex-Leben aufpeppen

Avocado auf dem Frühstückstisch ist nicht nur lecker, sondern auch der Libido zuträglich. Schon gewusst?

Foto: iStock/PeopleImages

Avocado auf dem Frühstückstisch ist nicht nur lecker, sondern auch der Libido zuträglich. Schon gewusst?

Wer das Gefühl hat, der Libido würde ein wenig Auftrieb nicht schaden, sollte es mal mit Lebensmitteln zum Frühstück versuchen, die laut einer Studie das sexuelle Verlangen ordentlich auffrischen können.

Sie kennen das: zu viel Stress, zu wenig Bewegung, keine gute Work-Life-Balance – das sind alles Faktoren, die nicht gerade zu einem erfüllten Sexualleben beitragen. Wussten Sie aber schon, dass bestimmte Lebensmittel auf dem Frühstückstisch für eine steigende Libido sorgen können?

Laut einer Studie des britischen Lebensmittel-Versandhändlers "Healthspan" sind es vor allem drei Zutaten, die dabei helfen können, das Liebesleben wieder mehr zu beflügeln.

Schwache Libido wegen Vitaminmangels

Für die Studie wurden rund 2.000 Menschen befragt, bei vielen von ihnen wurde ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel nachgewiesen. Eines der Symptome dieses Mangels: eine geringe Libido.

Meistens ist eine Kombination aus zu wenig Vitaminen und Mineralstoffen Schuld an Schlappheit und Lustlosigkeit. Die richtige Mischung in Lebensmitteln macht's also, um sich besser zu fühlen – und das sexuelle Verlangen wieder steigern zu können. Man muss nur wissen, welche besonders geeignet sind.

Hinzu kommt, dass nach dem Essen generell Entspannung eintritt, die Bereitschaft zum Sex dadurch steigt.

Warum Sex am Morgen?

Sexualmediziner und Buch-Autor Dr. med. Axel-Jürg Potempa weiß, warum der morgendliche Sex am besten ist: "Beim Sex werden jede Menge Kalorien verbrannt. Gerade morgens sind die Aktivität und der Muskelaufbau am besten, deshalb ist er zu dieser Zeit am effizientesten. Außerdem wird durch das Liebesspiel die Immunabwehr um bis zu 20 Prozent gesteigert.

Ein weiterer Vorteil: Die Endorphine, die durch Sex ausgeschüttet werden, senken den Blutdruck und das Stresslevel. Durch den morgendlichen Sex sind wir einfach besser für den Tag gewappnet."

Das sind die Libido-Helferlein auf dem Frühstückstisch

Honig enthält viel Bor, ein Mineral, das die Bildung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen unterstützt. Die B-Vitamine helfen bei der Produktion von Testosteron. So wird das Lustempfinden gefördert. Außerdem erhöht Honig den Stickstoffmonoxid-Gehalt im Körper, der die Muskulatur entspannt und die Durchblutung fördert.

Avocado ist reich an Vitamin E und Folsäure, die die Durchblutung anregen und Energie spenden, die Aminosäure Tryptophan wird zum Glückshormon Dopamin umgewandelt, und die Öle der Frucht steigern die Lust. Außerdem enthalten Avocados Vitamin B6, das bei Männern zur Hormonbildung beiträgt, die wiederum für den Sexualtrieb entscheidend ist.

Banane sorgt für einen schnellen Energieschub am Morgen. Die Frucht enthält Bromelain, das die Lust steigert. Neben reichlich Kalium hat Banane aber auch Magnesium und Vitamin B6 zu bieten – alle drei Inhaltsstoffe sind an der Herstellung des Sexualhormons beteiligt.

Nix dabei für Sie? Auch folgende Lebensmittel sind berüchtigt für ihre aphrodisische Wirkung:

  • Spargel: Die enthaltene Asparaginsäure soll anregend auf die Nerven im Genitalbereich wirken. Aufgrund der geringen Mengen ist der physiologische Effekt aber kaum stark genug, um Lustlosen wieder Lust zu schenken. Der Anblick allein mag jedoch der Entstehung dieses Mythos behilflich gewesen sein.
  • Austern: Sie enthalten Zink. Dieser Mineralstoff ist für den Testosteronaufbau (wichtigstes männliches Sexualhormon) nötig und regt angeblich die Spermaproduktion an.
  • Schärfe im Essen, etwa durch Chili und Pfeffer: Der menschliche Körper reagiert mit Schmerzen im Mund, woraufhin der Körper verstärkt Endorphine, die sogenannten Glückshormone ausschüttet, die auch die Libido steigern können.
  • Schokolade: Sie enthält geringe Mengen Phenylethylalanin aus der Gruppe der Endorphine. Die Menge ist jedoch zu gering, um Wunder hervorzurufen. Der Placeboeffekt ist vermutlich größer.
  • Teure Lebensmittel: Champagner und Trüffel scheinen zum Beispiel besonders mit dem Effekt zu spielen, dass Geld und Luxus für manche Menschen tatsächlich anregend wirkt.
  • Gewürze: Besonders häufig genannt werden Petersilie und Thymian, die das Blut in Wallung bringen sollen. Muskatnüsse enthalten ein berauschendes ätherisches Öl wie viele pflanzliche Aphrodisiaka. Es regt die Schleimhäute zur Bildung des "Glückshormons" Serotonin an. Und wer mit Nelken würzt, erhöht die Durchblutung der Organe, insbesondere der Sexualorgane – was eine höhere Empfindsamkeit des Körpers mit sich bringt.
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