Aktualisiert: 30.06.2020 - 11:52

Der ganze Körper profitiert davon Unsere liebste Nebensache: Darum macht Sex schön und gesund

Beim Sex schüttet der Körper das Glückshormon Endorphin aus. Das macht uns nicht nur zufrieden, es hilft auch gegen Stress und Unruhe.

Foto: iStock.com/Goodboy Picture Company

Beim Sex schüttet der Körper das Glückshormon Endorphin aus. Das macht uns nicht nur zufrieden, es hilft auch gegen Stress und Unruhe.

Sex macht nicht nur Spaß, das Liebesspiel hält auch gesund und macht schön. Haut, Herz, Haare: Wie gut das unserem Körper tut, lesen Sie hier.

Sex ist die schönste Nebensache der Welt. Während wir uns zu zweit vergnügen und die Nähe zum Partner genießen, ist auch unser Körper sehr aktiv: Die Organe werden mit einem Hormon-Cocktail versorgt, der nicht nur glücklich, sondern auch gesund und schön macht.

Das konnten bereits mehrere Studien in den letzten Jahren belegen. Bei uns erfahren Sie elf gute Gründe, warum Sex schön und gesund macht.

Sex macht schön und gesund – auch die Haut profitiert

Beim Sex kommt der Kreislauf in Schwung, das Herz pumpt mehr Blut durch den Körper – wichtige Nährstoffe können besser transportiert werden. Dadurch wird die Haut reiner und glatter, das Aussehen rosiger.

Das Bindegewebe wird gestrafft, Faltenbildung und Cellulite werden deutlich abgemildert. Durch das Schwitzen beim Liebesspiel wird zudem die Tätigkeit der Lymphe angeregt. Der Effekt: Unreinheiten verschwinden, der Teint strahlt mehr, das Hautgewebe altert langsamer – insgesamt macht Sex also sogar eine schönere Haut!

Sex ist gut für den Rücken

Die Bewegungen, die während des Akts vonstattengehen, lockern und stärken die Muskeln – das ist quasi wie Wirbelsäulengymnastik.

Zusätzlich wirken die starken Kontraktionen beim Orgasmus wie eine Intensivmassage. Dadurch wird das Rückgrat flexibler und die Haltung besser.

Jüngeres Aussehen dank Sex

Nach einer Studie der Universität von Edinburgh in Schottland sehen Paare, die regelmäßig Sex haben, bis zu sieben Jahre jünger aus.

Wer sich dreimal pro Woche zwischen den Laken vergnügt, verjüngt sich sogar um zehn Jahre. Die verbesserte Aufnahme von Vitalstoffen und die Reduzierung von Stresshormonen bewirken diesen Jungbrunnen-Effekt.

Mehr Schmerzfreiheit genießen

Beim Orgasmus werden Endorphine ausgeschüttet, diese machen schmerzunempfindlicher. Laut einer Studie der Yale-Universität soll Sex das Schmerzempfinden sogar bis zu 70 Prozent verringern können. Außerdem verringern die Endorphine zum Bespiel Kopfschmerzen, Migräne oder Regelschmerzen.

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Besserer Schlaf durch Sex

Das Hormon Oxytocin macht müde und schläfrig Sex am Abend kann für eine entspanntere Nacht sorgen. Was auch daran liegt, dass durch Zärtlichkeiten und Umarmungen der Stresspegel enorm sinkt. Ärger und Frust lösen sich in Luft auf.

Haare werden zum Glänzen gebracht – von innen

Durch Sex steigt der Östrogenspiegel kräftig an. Östrogen steuert den Menstruationszyklus, aber es sorgt auch für weibliches Aussehen, zum Beispiel indem es das Haar richtig schön glänzen lässt – durch eine Extradosis Östrogen sieht das Haar voller und gesünder aus.

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Immunsystem wird gestärkt

Durch den Austausch von fremden Körperflüssigkeiten wird das körpereigene Abwehrsystem trainiert. Studien haben ergeben, dass bei moderater Sex-Frequenz (ein- bis zweimal die Woche) eine erhöhte Anzahl von Antikörpern und weißen Blutkörperchen im Blut entsteht. Und damit baut der Körper die perfekte Abwehr gegen Schnupfen und Co auf.

Bessere Gehirnleistung – Sex sei dank

Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger Sex zu einer besseren Konzentrations- und Gedächtnisleistung führt. Die Forscher gehen davon aus, dass der Sex die Gehirntätigkeit anregt.

Aktiv für einen guten Blutdruck

Wie eine Studie aus North Carolina (USA) ergab, sinkt allein schon durch Streicheln und Schmusen bei Frauen der Spiegel des Stresshormons Cortisol.

Das wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus – und langfristig kann dadurch das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, minimiert werden. Verantwortlich dafür ist höchstwahrscheinlich das Hormon Oxytocin, das der Körper beim Liebkosen und verstärkt nach dem Orgasmus ausschüttet.

Deshalb macht Sex glücklich

Beim Orgasmus produziert der Körper Endorphine. Die Glückshormone lassen uns entspannen und heben die Stimmung. Bis zu 24 Stunden hält der High-Effekt des Endorphins an.

Forscher der Universität Leipzig haben herausgefunden, dass Menschen, die regelmäßig Sex haben,weniger an Angststörungen und Depressionen leiden.

Fit und Fun im Bett

Beim Sex sind fast alle Muskeln in Bewegung. Bis zu 350 Kilokalorien kann ein Liebesspiel verbrennen. Sex kann also ganz einfach überflüssige Pfunde schmelzen lassen.

Zusätzlich wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Die Pumpleistung des Herzens verbessert sich und der Kreislauf kann mehr leisten – die Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus verbessert sich.

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Im Folgenden Video haben wir sieben Fakten über Sex für Sie zusammengestellt, die Sie möglicherweise noch gar nicht kannten:

7 Fakten über Sex, die Sie sicher noch nicht wussten
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