26.06.2017

Job, Haarausfall, Impotenz... Die fünf großen Männer-Ängste

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Sie geben es ja nicht gerne zu, aber: auch Männer haben Sorgen und Ängste.

Foto: iStock/PeopleImages

Sie geben es ja nicht gerne zu, aber: auch Männer haben Sorgen und Ängste.

Es ist nicht immer leicht, seinen Partner und dessen Reaktionen zu verstehen. Oft wissen wir einfach nicht, was unseren Liebsten beschäftigt. Lesen Sie hier über SEINE Ur-Ängste – und wie Sie ihm helfen können.

Heldenhaft joggen sie nachts im Park, rasen mit Tempo 200 über die Autobahn und stellen sich bissigen Hunden und haarigen Spinnen. Und dennoch: Wirklich frei von Angst sind Männer nicht – selbst ganze Kerle fürchten sich mal. Ihre größten Urängste auf einen Blick:

1. Wenn’s im Job nicht mehr läuft

Arbeitslosigkeit und sozialer Abstieg bedeuten Machtverlust. Gerade deshalb, weil sich Männer vorrangig über ihren Beruf definieren. Denn dort stillt er sein Bedürfnis nach Kompetenz und Macht. Deshalb ist ein Jobverlust oft eine Katastrophe.

Wie Sie ihm helfen: Interessieren Sie sich für seinen Beruf. So erkennen Sie frühzeitig Warnsignale. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie ihn entlasten können.

2. Wenn ihn Impotenz leiden lässt

Kein Mann spricht gern darüber. Doch in Deutschland leiden rund sechs Millionen darunter. Das Problem: Nirgendwo lässt sich ein Versagen schlechter vertuschen. Für den Mann bedeutet das Machtlosigkeit. Ursachen sind seelische Probleme wie Versagensangst, Stress im Job oder Partnerkonflikte.

Wie Sie ihm helfen: Beruhigen Sie ihn. Ziehen Sie sich nicht zurück. Um seine Ängste zu überwinden, braucht er viel Zuwendung und Zärtlichkeit.

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3. Wenn ihn Verlustängste quälen

Männer fühlen sich unabhängig – bis sie ihr Single-Dasein der Liebe wegen aufgegeben haben. Solange es danach alles einigermaßen läuft, haben sie auch keine Verlustängste. Umso härter trifft sie eine plötzliche Trennung. Grund: Männer ignorieren schwelende Probleme und überlassen die Beziehungspflege häufig der Partnerin.

Wie Sie ihm helfen: Äußern Sie mehr Ihre Wünsche, sprechen Sie anstehende Probleme an, lösen Sie Konflikte gemeinsam.

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4. Wenn ihn zu viel Nähe erdrückt

Frauen wünschen sich viel Nähe und Verschmelzung. Das macht Männern Angst, ihre Freiheit (Inbegriff der Männlichkeit) zu verlieren. Paradox: Gleichzeitig suchen sie Wärme und Geborgenheit.

Wie Sie ihm helfen: Geben Sie ihm seinen Freiraum, entziehen Sie sich aber auch gelegentlich. So balancieren Sie seine Ängste aus.

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5. Wenn Geheimratsecken verunsichern

Auch Männer sind eitel. Bauchansatz, Haarverlust oder gar eine Glatze treiben ihn in die Verzweiflung, da sie die körperlichen Veränderungen als sichtbare Schwäche deuten. Hinzu kommt die tiefe Angst vorm Altern.

Wie Sie ihm helfen: Sprechen Sie über Ihre eigenen Ängste. Dadurch ermutigen Sie auch ihn, darüber zu reden. Aber bedrängen Sie ihn nicht, wenn er noch nicht so weit ist.

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