Aktualisiert: 14.07.2021 - 21:44

Sie dachten immer, das kommt gut an... Kein Glück beim Dating? An diesen Eigenschaften könnte es liegen

Die Schokoladenseiten beim Dating rauskehren? Leider ist das, was dafür gehalten wird, gar nicht immer positiv: Fünf Angewohnheiten, von denen viele denken, sie gefielen...

Foto: Getty Images / Antenna

Die Schokoladenseiten beim Dating rauskehren? Leider ist das, was dafür gehalten wird, gar nicht immer positiv: Fünf Angewohnheiten, von denen viele denken, sie gefielen...

Wer jemanden kennenlernt, will sich von seiner besten Seite zeigen. Leider ist das, was dabei herauskommt, gar nicht immer positiv. Eine Tiktokerin listet fünf Angewohnheiten auf, von denen viele immer noch denken, sie kämen gut an...

Logisch, jeder will sympathisch wirken, wenn er jemanden kennenlernt. Ganz besonders dann, wenn sich daraus eine Beziehung entwickeln soll. Doch manchmal kommt das, was jemand für seine Schokoladenseite hält, beim Gegenüber gar nicht gut an. Wie kann das sein, dass sich Menschen so täuschen in ihren Angewohnheiten, die beim Dating kein Glück bringen? Eine erfolgreiche Tiktokerin zeigt fünf solcher Eigenschaften.

Pech beim Dating? Vielleicht liegt's an diesen Eigenschaften

Raquel Olsson ist auf Tiktok extrem erfolgreich: Die studierte Journalistin aus Los Angeles mit chinesischen Wurzeln hat mehr als 1,8 Millionen Follower auf der Plattform, auch auf Instagram ist sie vertreten. "Raffinierte Psychologie-Hacks", wie sie es nennt, sind ihr Steckenpferd. Mittlerweile hat sie sich damit einen Ruf erworben – ohne Psychologie studiert zu haben. Darüber mag jede:r denken, wie sie:er will. Fakt ist: Einige ihrer Ausführungen sind wirklich gut! Zum Beispiel die fünf Angewohnheiten bzw. Dinge, die uns weniger sympathisch machen, als wir denken.

  • Bescheidenheit

Eine Harvard-Studie habe gezeigt, dass sich die meisten mehr über Bescheidenheit ärgern als über Prahlerei, sagt Raquel Olsson. Auch die sozialen Medien würden dazu beitragen, dass viele Bescheidenheit geradezu verinnerlicht hätten. Dabei sei es viel überzeugender, beeindruckender und attraktiver, Leistungen für sich selbst sprechen zu lassen – und auch den Charakter mit der Zeit. Ihr Tipp: "Oder sagen Sie einfach direkt, worauf Sie stolz sind. Das ist auf eine andere Art auch sympathisch."

  • Zu früh zu viel teilen

Menschen machen das, so die Tiktokerin, um authentisch und ehrlich zu wirken und eine stärkere Bindung aufzubauen. Der Schlüssel sei aber das Timing: "Persönliche Dinge zu früh preiszugeben kann dazu führen, dass sich jemand unwohl fühlt, weil es fast so etwas wie Gefühlsduselei ist", findet sie. Es fühle sich nicht verdient an und könne deshalb schnell aus den Fugen geraten. Ihr Tipp: "Öffnen Sie sich stattdessen mit der Zeit. Dann ist es auch wirkungsvoll."

  • Menschen übertrumpfen

Auf jede einzelne Aussage mit einer persönlichen Geschichte zu reagieren, wirkt egozentrisch, ist sich Raquel Olsson sicher. "Manchmal, machen Leute das unbeabsichtigt, um eine Gemeinsamkeit mit jemandem zu finden", erzählt sie, "aber es hat einfach immer zur Folge, dass das Gespräch unterbrochen wird." Ihr Tipp: "Den Leuten ihren Moment zu lassen, wenn sie eine Geschichte erzählen, ist viel sympathischer. Üben Sie aktives Zuhören, lieber mit einfühlsamen Fragen wie 'Das ist ja toll, wie war das denn so?' zu antworten. Dann können Sie mit Ihren Anekdoten immer noch danach kommen."

  • Toxische Positivität

Natürlich kennen alle die Vorteile einer positiven Einstellung. Es ist, so die Influencerin, ja auch nichts falsch daran, eine zu haben. "Aber eine Person zu unterstützen bedeutet manchmal auch zu sehen, was sie gerade durchmacht, und anzuerkennen, dass es schwierig ist." Andernfalls fühle sich die hilfebedürftige Person unter Umständen unterdrückt oder gar schuldig für ihre negativen Emotionen. Ihr Tipp: "Es ist effektiver und authentischer, jemandem zu versichern, dass es in Ordnung ist, wenn es ihm mal nicht gut geht, und ihn zu fragen, wie man tatsächlich helfen kann."

  • Unaufgeforderte Ratschläge

Vermutlich steckt hinter Ratschlägen meist die wirklich gute Absicht, Menschen helfen zu wollen. "Aber manchmal kann es kontrollierend oder aufdringlich wirken", warnt Raquel Olsson. Oder es liege mitunter auch an dem unterschwelligen Verlangen nach Selbstwertgefühl, das man sich aneigne, indem man die Handlungen anderer beeinflusst. "Eine Studie hat ergeben, dass Menschen mit einer starken Tendenz zur Macht eher Ratschläge geben", erzählt sie. Ihr Tipp: "Frage die Person doch einfach 'Willst du meinen Rat?'. Und immer daran denken, ihre Situation nicht zu beurteilen oder sich zu sehr mit ihr zu identifizieren."

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