Aktualisiert: 17.02.2021 - 20:48

Wäre das auch was für Sie? Jeder vierte junge Mensch kann sich Sex in DIESER Form vorstellen

Eine Studie hat jetzt herausgefunden, zu welcher Form von Sex rund ein Viertel der jungen Menschen in Deutschland bereit wäre. Lesen Sie mal.

Foto: Getty Images / Mike Ramirez / EyeEm

Eine Studie hat jetzt herausgefunden, zu welcher Form von Sex rund ein Viertel der jungen Menschen in Deutschland bereit wäre. Lesen Sie mal.

Spannend, zu welcher Form von Beziehung und gar Sex rund ein Viertel der jungen Menschen in Deutschland laut dieser aktuellen Studie bereit wäre... Könnten Sie sich das auch vorstellen?

In Sachen Beziehung und Sex hat sich ja über die Jahrhunderte viel getan. Auch die Tatsache, viel freier entscheiden zu können, ob und mit wem man eine Liebesbeziehung haben will, gehört zweifelsohne zu den heutigen Errungenschaften – zumindest hierzulande. Aber könnten Sie sich auch vorstellen, Sex in DIESER Form zu haben, zu der ein Viertel der Deutschen laut einer aktuellen Studie immerhin bereit wäre...?

Studie: Ein Viertel der Deutschen kann sich Sex in DIESER Form vorstellen

Das Cybersicherheitsunternehmen Kaspersky hat ganz aktuell eine Studie durchgeführt, bei der 1000 Deutsche zwischen 16 bis 30 Jahren rund um den Gebrauch von Geräten oder Systemen mit Künstlicher Intelligenz (KI) befragt wurden. Sie ahnen vermutlich, worauf es hinausläuft, welche Form von Sex sie sich im Zuge dieser Befragung vorstellen können: Jede vierte Person, nämlich rund 25 Prozent, hält es für durchaus denkbar, Sex mit einer menschlich gestalteten KI zu haben! Wenig überraschend dabei: Die befragten Männer stimmten mit 32 Prozent deutlich häufiger zu als Frauen (18 Prozent).

26 Prozent der Befragten können sich zudem vorstellen, sich in eine Künstliche Intelligenz (KI) zu verlieben – vorausgesetzt, sie wurde im Vorfeld auf die eigenen Bedürfnisse hin programmiert.

KI-Unterstützung in Sachen Partnersuche

Wenn's dann doch lieber ein Mensch aus Fleisch und Blut sein soll, um Zuneigung und alles darüber hinaus zu teilen, kann Künstliche Intelligenz laut der Studie dennoch nützlich sein: 30 Prozent schreiben ihr für die zwischenmenschliche, erste digitale Kontaktanbahnung die Fähigkeit zu, bei der Suche nach dem idealen Partner bestmöglich unterstützen zu können. Warum? Weil KI in der Lage sei, ein perfektes Suchprofil zu generieren und optimale Partnerempfehlungen zu geben, so dass unpassende Matches von vornherein keine Chance haben. 27 Prozent sind außerdem der Meinung, dass eine Beziehung, bei der KI Hilfestellung geleistet hat, von längerer Dauer ist.

Verflossene als KI lieben?

Für viele Zukunftsmusik und absolut unvorstellbar – aber nicht für immerhin 29 Prozent der Befragten: ehemalige oder verstorbene Partner in die Cloud hochzuladen und als KI zu lieben. Vorausgesetzt, das wäre machbar. Auch bei dieser reichlich abstrusen Idee führen Männer mit 34 Prozent vor Frauen mit 23 Prozent.

Es sind zwar junge Menschen, die hier befragt wurden – es ist außerdem nicht ganz einfach, zu Szenarien Stellung zu beziehen, die nach wie vor in der Zukunft liegen, wenngleich in nicht allzu ferner. Dennoch könnten die Ergebnisse laut Kapersky ein Zeichen dafür sein, dass die Menschheit an der Schwelle zu einer neuen Entwicklung von Beziehungsformen steht, die mit Virtual Reality, KI und Robotik zu tun haben.

KI-Beziehungen: zunehmend ein Thema

Man mag von dieser Form der, nun ja, Beziehungen halten, was man will. Fest steht: KI und die Auswirkung auf Partnerschaften werden mit Sicherheit zunehmend eine Rolle in unserer heutigen Gesellschaft spielen. Das sieht auch Anne Mickler so, Pressesprecherin für die Region DACH bei Kaspersky. KI-Beziehungen seien bisher zwar noch eine gesellschaftliche Randerscheinung, deshalb gebe es auch kaum Studien dazu. Doch bei Kaspersky sei man der Auffassung, dass sich das ändern und über die potenziellen kulturellen Auswirkungen einer solch neuen Form von Beziehung gesprochen werden muss: "Das Thema mag zwar moralische Fragen aufwerfen, aber sind KI und Roboter vielleicht die Zukunft von Liebe und Sex?", so Anne Mickler.

Da könnte sie recht haben. Zwar keinen Roboter, aber dafür eine Sexpuppe hat neulich ein Bodybuilder aus Kasachstan geheiratet. Und das geht doch immerhin auch ein wenig in die Richtung...

Kennen Sie schon iConsent? Dabei geht es darum, einen Sex-Vertrag per App abzuschließen: Ist das wirklich sinnvoll?

Auch wenn es nicht gleich der KI-Sex sein muss: Die Welt l(i)ebt online – das Geschäft mit der Liebe boomt. Für viele gestaltet sich die Partnersuche so einfacher. Worauf Sie beim Online-Dating unbedingt achten sollten, verrät eine Expertin.

Und so klappt's mit dem Online-Dating auch in Corona-Zeiten!

Weitere interessante Artikel rund um die Partnerschaft finden Sie auf unserer umfangreichen Themenseite Beziehungstipps, Ihr Sex-Wissen können Sie ebenfalls bei uns auf Vordermann bringen.

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