Aktualisiert: 02.02.2021 - 19:17

Bumble macht's vor Bei dieser Dating-App hat Body-Shaming keine Chance!

Dass Frauen sich mit Body-Shaming und Diskriminierung herumschlagen müssen, lässt die Dating-App Bumble künftig nicht mehr zu. Gut so!

Foto: Getty Images / Dreet Production

Dass Frauen sich mit Body-Shaming und Diskriminierung herumschlagen müssen, lässt die Dating-App Bumble künftig nicht mehr zu. Gut so!

Dating-Apps machen es Frauen nicht immer leicht: Zu häufig werden sie in Form von Body-Shaming und Diskriminierung angegriffen. Bumble schiebt dem jetzt einen Riegel vor.

Dating-Apps sind eine gute Sache – solange sich die Mitglieder respektvoll und vernünftig verhalten. Das ist leider nicht immer der Fall, so dass sich vor allem Frauen immer wieder sexuellen Anzüglichkeiten und herabwürdigenden Kommentaren ausgesetzt sehen. Jetzt schiebt eine von ihnen aber einen Riegel vor: Bei der Dating-App Bumble haben Body-Shaming und Diskriminierung künftig keine Chance.

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Dating-App Bumble geht gegen Body-Shaming und Diskriminierung vor

Bumble macht sich ja ohnehin seit je her für Frauen stark: Bei der Dating-App, die in den USA sehr viel verbreiteter und erfolgreicher als bei uns ist, muss nämlich die Frau den ersten Schritt machen und den Mann anschreiben. Ansonsten kommt keine Kontaktaufnahme zustande. Auch Nacktfotos sind grundsätzlich verboten.

Doch menschenverachtende Beleidigungen gibt es nach wie vor zu häufig im Online-Bereich. Zu viele Menschen sehen sich fiesem Body-Shaming ausgesetzt: Eine Umfrage von Bumble in Großbritannien ergab, dass 23 Prozent der gut 1000 Befragten etwas derartiges schon erlebt haben. Die Hürden sind also offensichtlich noch nicht hoch genug für Menschen, die es darauf anlegen.

Computerprogramm erkennt Bodyshaming

Deshalb hat Bumble jetzt eine Software aktiviert, die Ausdrücke erkennt, die Body-Shaming zuzuordnen sind. Wie die Webseite "Tres-Click" berichtet, werden Phrasen gefiltert, die jemanden als zu dick oder zu dünn oder wegen seiner Gesundheit beschimpfen, die Kritik an Haut oder Haaren äußern oder unaufgeforderte Meinungen und Verspottung der körperlichen Merkmale einer Person umfassen. Auch Bemerkungen und Begriffe, die als rassistisch, koloristisch, homophob oder transphob gelten, würden nicht mehr geduldet werden.

Die entsprechenden Personen sollen dann von MitarbeiterInnen benachrichtigt werden, die zuvor in Sachen Diskriminierung geschult worden sind und sich den Sachverhalt noch einmal genau angesehen haben. Zunächst sollen sie eine Verwarnung erhalten und bei erneuter Zuwiderhandlung auf Bumble gesperrt werden.

Hat die Sache einen Haken? Jein – positiv ist natürlich zweifelsohne, dass Beleidigungen und Body-Shaming, Herabwürdigungen und Diskrimierungen keine Chance mehr haben. Negativ ist, dass Einträge und Benachrichtigungen dafür immer mehr kontrolliert und überwacht werden müssen. Und das ist eigentlich keine schöne Entwicklung. Aber leider notwendig...

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