Aktualisiert: 01.01.2021 - 14:53

Tier oder Partner Der Partner ist allergisch auf das Haustier – Was nun?

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Gar nicht so einfach, wenn die geliebte Person unter einer Tierhaarallergie leidet.

Foto: iStock / Getty Images Plus / Domepitipat

Gar nicht so einfach, wenn die geliebte Person unter einer Tierhaarallergie leidet.

Der beste Freund des Menschen, das sind natürlich unsere Fellnasen. Jedenfalls so lange man keine Allergie hat. Was allerdings tun, wenn Partner oder Partnerin allergisch auf das Haustier reagieren?

Es könnte alles so schön sein. Sie sind frisch verliebt und schweben auf Wolke 7. Wäre da nicht – Hatschi – die Allergie der geliebten Person auf das geliebte Tier. Was ist also zu tun, wenn der Partner allergisch auf das Haustier reagiert?

Haustier-Allergie des Partners: was tun?

Es kribbelt in der Nase, ständiges Niesen, gerötete und juckende Augen, Hustenanfälle und Atemnot. All dies können Anzeichen einer Tierhaarallergie sein, die sich meist schon Minuten nach dem Kontakt mit der Fellnase zeigen. Wenn der oder die neue Liebste so auf unsere flauschigen Mitbewohner reagiert, muss sich häufig entschieden werden: Tier oder Partner? Doch was für Optionen gibt es noch?

Idealerweise legen Sie die Partnersuche darauf auf, eine Person zu finden, die nicht allergisch gegen ihr Haustier ist. Mittlerweile gibt es sogar die erste Dating-App für Hundebesitzer. Manchmal schlägt die Liebe allerdings auch ein wie ein Blitz und wir wissen wohl alle, dass sich Herzensangelegenheiten nicht planen lassen. Gar nicht so einfach, das Haustier und den allergischen Herzensmensch unter einen Hut zu bekommen.

Was Sie bei einer Tierhaarallergie Ihres Partners tun können

In zwei Wohnungen leben? Bei den Mietpreisen in den meisten deutschen Städten auf lange Sicht undenkbar. Eine Desensibilisierung kann in manchen Fällen vielversprechend sein, dauert allerdings mehrere Jahre und ist nicht immer von Erfolg gekrönt. Und auch die tägliche Einnahme von Antiallergika und Asthma-Spray bergen das Risiko, die Gesundheit der betroffenen Person zu belasten.

Weder Sie noch Ihr Partner sind allergisch gegen Tiere? Großartig! In unserer Bildergalerie stellen wir Ihnen den Schauzer-Drahthaar-Mix Oskar vor, der sich nur zu sehr über ein liebevolles Zuhause freuen würde:

Optionen bei leichter Ausprägung der Allergie

Der Allergieinformationsdienst des Bundesministeriums für Gesundheit empfiehlt, Böden und Möbel täglich zu wischen, waschbare Bezüge und Polster für Sitzmöbel anzuschaffen, Teppich und andere Staubfänger zu entsorgen, Vorhänge durch Rollos zu ersetzen, nach Kontakt mit dem Tier sofort die Hände zu waschen, sich vom Tier nicht ablecken zu lassen, das Tier häufig zu waschen, Kleider häufig abzubürsten, die Bettwäsche und die Kleidung häufig zu wechseln, einen Staubsauger mit antiallergenem Filter sowie antiallergene Luftreiniger zu benutzen sowie die Fellpflege außerhalb der Wohnung durchzuführen.

Diese Maßnahmen sollten idealerweise kombiniert durchgeführt werden. Sie sind allerdings nur dann eine Option, wenn die Allergie leicht ausgeprägt ist und können eine enorme emotionale, finanzielle und zeitliche Belastung bedeuten. Klingen die Symptome nicht ab, bleibt tatsächlich nur die Entscheidung: Partner oder Haustier. Fürs Erste kann das Tier unter Umständen bei Freunden untergebracht werden oder sich hauptsächlich in der Wohnung der allergischen Person aufgehalten werden.

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