Aktualisiert: 17.11.2020 - 21:06

Schöner Schmerz Klaps auf den Po: So bauen Sie Spanking in Ihr Sex-Leben ein!

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Ein besseres Sex-Leben durch Schläge auf den Po? Wer weiß, vielleicht finden Sie und Ihr Partner ja Gefallen am Spaking...

Foto: iStock.com/miljko

Ein besseres Sex-Leben durch Schläge auf den Po? Wer weiß, vielleicht finden Sie und Ihr Partner ja Gefallen am Spaking...

Auch, wenn wir der Fraktion "Ein Klaps auf den Po hat noch niemandem geschadet" normalerweise entschieden wiedersprechen: Geht es um Sie, Ihren Partner und das, was Sie so im Schlafzimmer treiben, sind wir ganz auf Ihrer Seite…

Sie merken, wie Sie inmitten der Pandemie allmählich der Lagerkoller packt? Sie lieben Ihren Partner, aber seitdem er beinahe die einzige Person ist, die Sie noch regemäßig sehen, könnten Sie ihm regelmäßig an die Gurgel gehen? Tun Sie’s nicht – bauen Sie Ihre Emotionen und Ihre überschüssige Energie lieber auf andere Weise ab – zum Beispiel, indem Sie Ihr Liebesleben aufpeppen. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Spanking? Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie die erotischen Schläge in Ihr Sex-Leben einbauen möchten…

Spanking: Tut das nicht weh?

Spanking bezeichnet das Schlagen auf den Po oder die äußeren Geschlechtsteile des Partners mit dem Ziel der Luststeigerung. Wie intensiv die Schläge sind, ist Ihnen überlassen. Auch, wie Sie die Praxis in Ihr Sex-Leben integrieren möchten, ist Ihre Entscheidung. Erlaubt ist, was beiden gefällt – und niemanden ernsthaft verletzt: Und so ist vom erregenden Rollenspiel mit sanften Klapsen bis hin zum ordentlichen Geklatsche mit oder ohne Hilfsmittel so gut wie alles denkbar.

Viele sind zwar neugierig, machen sich aber auch Sorgen: Tut Spanking nicht ziemlich weh? Das kommt natürlich auf das Schmerzempfinden der Person an, die die Schläge empfängt, darauf, wie hart zugehauen wird und wo die Schläge landen. Allgemein lässt sich aber sagen, dass der spankende Partner hier einen großen Spielraum hat. Viele Paare, die Spaß am Spanking finden, finden übrigens gerade den Schmerz so reizvoll daran – nicht umsonst gibt es den Begriff "Lustschmerz"…

Das sind die besten Spanking-Stellungen

Auch bei der Auswahl der Stellung sind Sie ganz frei, wichtig ist eigentlich nur, dass Sie die zu bearbeitenden Körperteile Ihres Partners gut erreichen können. Unabhängig vom Geschlecht besteht natürlich immer die Möglichkeit, den Partner ganz klassisch übers Knie zu legen. Ansonsten eignen sich Stellungen gut, bei denen Sie Ihrem Partner Ihr Gesäß zuwenden, also zum Beispiel Doggy-Style oder die umgekehrte Reiterstellung.

Sie sind auf der Suche nach einem ganz besonderen Kick und wollen gleichzeitig das durch das Spanking entstehende Machtgefälle ausgleichen? Dann versuchen Sie mal, sich auf das Gesicht Ihres Partners zu setzen. Während er Sie oral verwöhnt, kann er gleichzeitig mit Hingabe Ihr Gesäß bearbeiten – und Sie auf diese Weise in orgastische Höhen katapultieren.

Darauf müssen Sie beim Spanking achten

Wie bei jeder anderen Sexualpraktik gilt auch beim Spanking: Das Klapsen und Schlagen muss einvernehmlich erfolgen! Tun Sie nichts, worauf Sie keine Lust haben. Der Gedanke daran, sich versohlen zu lassen, macht Sie nicht sonderlich an, stößt Sie aber auch nicht ab und sie würden es aus Experimentierfreude oder Ihrem Partner zuliebe mal ausprobieren? Das ist in Ordnung. Falls Sie aber merken, dass die Praktik absolut nicht Ihrem Naturell entspricht, sollten Sie davon Abstand nehmen.

Wenn Sie und Ihr Partner beide Lust darauf haben, das Ganze mal auszuprobieren, sollten Sie sich davor unbedingt bezüglich der Details absprechen:

  • Wohin wird geschlagen? Die klassischen Spanking-Körperteile sind der Po und die Geschlechtsteile. Je nach Körperteil variiert natürlich auch die Intensität des Schmerzes.
  • Wie hart wird geschlagen? Tasten Sie sich vorsichtig an die Praktik heran. Und bedenken Sie: Je nach Körperteil variiert auch die Intensität des Schmerzes.
  • Mit was wird geschlagen? Spanking-Anfänger versuchen sich am besten erstmal mit der flachen Hand. Wenn Sie möchten, können Sie später auch eine eigens dafür gedachte Peitsche (gibt’s im Sex-Shop – oder online) oder Haushaltsgegenstände wie die Rückseite einer Haarbürste zur Hilfe nehmen. Werden Sie kreativ! Wichtig ist nur, dass von den Gegenständen kein ernsthaftes Verletzungsrisiko ausgeht.
  • Gibt es Codewörter? Gerade, wenn Sie das Spanking-Erlebnis mit einem erotischen Rollenspiel verbinden und das Betteln um Gnade Teil des Spiels ist, lohnt es sich eventuell, Codewörter festzulegen, die dem dominanten Partner bedeuten, fester oder weniger fest zuzuschlagen oder ganz aufzuhören.

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