25.02.2020 - 15:43

Wenn Männer wortlos sind... Er antwortet nicht? So deuten Sie seine Körpersprache

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Sie fragen was, er antwortet nicht? Dann lernen Sie am besten, die Körpersprache der Männer zu deuten. Wir helfen Ihnen.

Foto: iStock / FluxFactory

Sie fragen was, er antwortet nicht? Dann lernen Sie am besten, die Körpersprache der Männer zu deuten. Wir helfen Ihnen.

Auch wenn Männer nicht sehr gesprächig sind, senden sie jede Menge interessante Botschaften: stille Signale, die richtig viel verraten. Wir haben seine Körpersprache entschlüsselt.

"Schatz, ich versteh dich ohne Worte!" Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sind Sie möglicherweise schon in der Lage, seine Signale richtig zu deuten – auch wenn er nicht antwortet. Für alle anderen gilt: Lesen Sie hier mal nach, was die Körpersprache der Männer an interessanten Informationen bereithält. Sie müssen sie nur entschlüsseln...

Körpersprache der Männer – Ihre Frage: "Gefällt es dir?" Seine Antwort:

Ein neues Top, ein neuer Lippenstift, vielleicht sogar eine neue Frisur: Natürlich sind Sie blitzgespannt, ob's dem Liebsten gefällt. Aber er schweigt? Das kann passieren, denn oft registrieren Männer nur "irgendetwas ist anders" und gehen dann zur Tagesordnung über. Ob es ihm gefällt oder nicht, können Sie trotzdem schnell erfahren – ohne um Komplimente oder gar Kritik zu bitten.

Achten Sie auf seine Augen!

  • "Ja, mehr davon": Gehen seine Brauen bei Ihrem Anblick kurz nach oben und weiten sich seine Pupillen, haben Sie seinen Geschmack offensichtlich getroffen. Da ist nämlich eine unterbewusste Mini-Reaktion, die eindeutig Begeisterung signalisiert.
  • "Nein, nicht mein Fall": Zusammengezogene Brauen und verengte Pupillen sind dagegen keine fröhliche Botschaft. Sie bedeutet: Was er da sieht, gefällt ihm spontan gar nicht. Experten sprechen bei diesen Signalen sogar von einem "negativen Schock".

Körpersprache der Männer – Ihre Frage: "Bist du sauer?" Seine Antwort:

Noch so eine kleine Männermacke: Viele schlucken ihren Ärger lieber runter und schmollen still vor sich hin, statt über die (negativen) Gefühle zu sprechen. Da hilft nur eins: Seine Körpersprache lesen und dann das Schweigen brechen.

Achten Sie auf seine Gesten!

  • "Ja, und zwar richtig": Er rollt mit den Augen und beißt die Zähne zusammen, verschränkt die Arme vor der Brust und rückt weg, wenn Sie näherkommen. Deutlicher kann er seinen Missmut kaum zeigen. Fragen Sie also gar nicht erst nach. Das würde ihn nur noch mehr auf die Palme bringen. Stellen Sie einfach fest: "Okay, du bist gerade megasauer auf mich. Was können wir ändern?" Wenn ihn das immer noch nicht zum Sprechen bringt, gehen Sie einfach aus dem Zimmer. Er braucht Zeit, um sich zu beruhigen und wieder klar zu denken.
  • "Nein, gar nicht": Er guckt mit leerem Blick aus dem Fenster, er trommelt mit den Fingern auf den Tisch, er checkt immer wieder sein Handy, er rutscht im Sessel hin und her, er tippelt mit den Füßen. Wirkt auch so, als wäre er schwer genervt. Aber all diese Dinge tun Menschen, die sich langweilen. Seine Unzufriedenheit hat also nichts mit Ihnen zu tun, sondern einfach mit mangelnder Aktion. Machen Sie einen Vorschlag: "Lass uns spazieren gehen, spielen, kochen, xy besuchen..." Und seine Stimmung bessert sich garantiert sofort.

Körpersprache der Männer – Ihre Frage: "Hast du Lust auf Sex?" Seine Antwort:

Natürlich könnten Sie genau diese Frage ganz direkt stellen. Aber viel aufregender ist es doch, dem Knistern und Kribbeln ein bisschen Zeit zu lassen. Deuten Sie die erotischen Signale.

Achten Sie auf seine Körperhaltung!

  • "Unbedingt": Er fährt sich durchs Haar, er beugt sich zu seinen Füßen, er nestelt an seinem Kragen, er fasst sich ans Ohrläppchen, er streicht sich übers Kinn, er blinzelt häufiger als sechs- bis achtmal pro Minute Der Gedanke an Sex ist für Männer eine Herausforderung und darum tun sie im Vorfeld viele Dinge, die auch für leichte Nervosität typisch sind. Lächeln Sie ihn an! Das beruhigt und wirkt gleichzeitig wie ein Mutmacher.
  • "Bin müde": Seine Arme liegen eng am Körper, seine Schultern sind zusammengezogen, der Kopf ist leicht gesenkt. Wenn er sich optisch immer kleiner macht, ist er überhaupt nicht in Stimmung. Vermutlich sehnt er sich schon nach einem Bett – aber nur, um friedlich zu schlafen und neue Kraft zu tanken.

Und wenn es noch nicht der Partner ist, es aber werden könnte: So deuten Sie seine Flirtsignale richtig.

Körpersprache der Männer – Ihre Frage: "Sagst du die Wahrheit?" Seine Antwort:

Egal ob es um sein letztes Bierchen in der Kneipe geht ("Wirklich nur eins"), eine Auseinandersetzung mit seinem Chef ("Alles in Ordnung") oder einen Plan der Schwiegermama ("Keine Ahnung") – Sie sind sich nicht ganz sicher, ob Sie gerade eine Flunkerei, eine Ausrede oder doch die Wahrheit hören?

Achten Sie auf seine Hände!

  • "Nicht ganz": Wandern seine Hände in die Hosentaschen, möchte er etwas vor Ihnen verstecken. Ballt er dabei auch noch die Fäuste, kämpft er richtig mit sich selbst und verdreht dabei vermutlich gerade die Tatsachen. Wenn es Ihnen wichtig ist, fragen Sie lieber noch mal nach: "Wirklich?" Wenn es nicht so darauf ankommt, verzeihen Sie ihm das Ausweichmanöver einfach. Sein Dank ist Ihnen sicher.
  • "Ja, ehrlich": Was tun Menschen automatisch, wenn sie andere von der Wahrheit überzeugen wollen? Sie machen das typische "Ich schwöre"-Zeichen und zeigen dabei ihre Handflächen. Diese Geste bedeutet, dass sie wirklich nichts zu verbergen haben. Er legt seine Handflächen offen auf den Tisch oder sie zeigen parallel zum Körper einfach ganz entspannt in Ihre Richtung? Glauben Sie ihm!

Körpersprache der Männer – Ihre Frage: "Können wir reden?" Seine Antwort:

Diese Frage gehört ganz bestimmt nicht zu seinen Lieblingssätzen. Unheil droht! Aber er weiß auch, dass so eine Aussprache manchmal einfach sein muss. Nickt er nur deshalb? Oder ist er wirklich bereit? Finden Sie es heraus, bevor Sie loslegen.

Achten Sie auf seine Bewegungen!

  • "Ja, ich höre zu": Machen Sie den Test. Bleiben Sie bei einem ganz harmlosen Thema, aber ändern Sie beim Erzählen Ihre Position. Wenn Sie sitzen, beugen Sie sich etwas vor. Wenn Sie stehen, verlagern Sie Ihr Gewicht aufs andere Bein. Oder halten Sie einfach den Kopf leicht schräg. Er macht die kleinen Veränderungen mit? Sehr gut! Nutzen Sie den Moment. Wenn Ihr Partner wie ein Spiegel reagiert, ist er wirklich bei Ihnen und voll auf Sie konzentriert.
  • "Bitte nicht jetzt": Er macht Ihre Bewegungen nicht nach? Im Gegenteil? Er lehnt sich zurück statt vor oder dreht sich sogar weg? Er stellt seine Füße Richtung Tür? Dann können Sie sich die Mühe sparen. Er hat nur einen Gedanken: Flucht! Bloß keine Diskussion.

Manche Dinge sollten dann aber doch in Worte verpackt werden. Etwa "Ich liebe dich". Aber wann ist der richtige Zeitpunkt für diese drei Wörter? Übrigens: Nicht nur die Körpersprache ist aussagekräftig: Was die Sitzposition über den Charakter verrät, lesen Sie hier.

Ob wortlos oder zu viel Streit: Ist eine Partnerschaft in die Jahre gekommen, kann es Probleme in der Kommunikation geben. Da können ein paar Beziehungstipps hilfreich sein. Auf unserer Themenseite finden Sie jede Menge!

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