06.07.2020 - 13:50

Jeder kann knutschen! Tag des Kusses: So küssen Sie richtig!

Am 6. Juli ist Tag des Kusses. Also, worauf warten Sie noch? Richtig küssen ist kein Hexenwerk, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache.

Foto: iStock / AMR Image

Am 6. Juli ist Tag des Kusses. Also, worauf warten Sie noch? Richtig küssen ist kein Hexenwerk, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Geschmackssache.

Der 6. Juli ist Tag des Kusses! Wer richtig küssen kann, bringt sich und seinen Partner in andere Sphären. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit Sie zum Super-Küsser werden.

Wussten Sie, dass am 6. Juli der Internationale Tag des Kusses gefeiert wird? Zugegeben: In Zeiten von Corona sollten Sie sich gut überlegen, mit wem Sie leidenschaftliche Küsse austauschen. Doch wenn Sie erst einmal den Kusspartner Ihrer Wahl gefunden haben, gibt es kaum etwas Schöneres! Küssen ist eine der liebsten Beschäftigungen der Menschen und essenziell dafür, jemandem besondere Zuneigung auszudrücken. Es gibt keine festen Regeln dafür, jedem gefällt etwas anderes und erlaubt ist, was gefällt. Nichtsdestotrotz gibt es einige Faustregeln dafür, wie Sie richtig küssen. Denn darauf, einfach nur die Lippen aufeinander zu pressen oder von nassen Überfällen erschreckt zu werden, stehen die Wenigsten. Die gute Nachricht: Küssen lernen kann jeder.

Richtig küssen: Ist das wichtig?

Küssen ist wichtig, ja. Ein Kuss kann und sagt vieles: Er ist nicht nur ein Zeichen der Liebe, Küssen kann auch gesund machen. Denn beim Kuss werden jede Menge Endorphine ausgeschwemmt. Und wer glücklich ist, fühlt sich insgesamt wohler. Eine Theorie besagt auch, dass wir beim Küssen testen, ob wir genetisch miteinander harmonieren. Denn sowohl Geruch als auch Geschmack spielen da eine große Rolle.

Wichtig ist jedoch, dass sich der Kuss gut anfühlt. Wer hat nicht schon einmal die Erfahrung gemacht, richtig schlecht geküsst worden zu sein? Klar, am Anfang sind wir alle unsicher. Aber richtig küssen lässt sich lernen. Es gibt eben gewisse Dinge, die Sie vermeiden sollten – und andere wiederum, die Ihr Gegenüber sicherlich in Ekstase versetzen.

Weiche Lippen und – ganz wichtig! – Mundhygiene

Ein richtig guter Kuss hängt von einigen Rahmenbedingungen ab. Erst einmal muss die Chemie zwischen Ihnen beiden stimmen. Aber auch gepflegte Lippen laden zu einem erinnerungswürdigen Kuss ein. Ein Lippenpeeling aus selbstgemachter Naturkosmetik kann da viel bewirken.

Richtig wichtig ist eine gute Mundhygiene. Sie möchten sicher niemanden mit Mundgeruch knutschen – und so geht es Ihrem Gegenüber auch. Natürlich kann man sich nicht immer kurz vorm Küssen noch die Zähne putzen. Regelmäßige Mundpflege ist aber generell wichtig – und dann reicht auch im Notfall mal ein Kaugummi.

Vorsichtig annähern oder leidenschaftlich gegen die Wand drücken?

Zugegeben, ein erster Kuss ist schwierig. Niemand weiß, wie der andere reagiert. Aber es gibt zumindest gewisse Anzeichen, die unser Gegenüber uns vermittelt und uns damit zeigt, ob wir "richtig küssen". Daran können Sie sehen, ob Sie die Initiative ergreifen dürfen – und wie. Mit einer vorsichtigen Annäherung machen Sie in der Regel nichts falsch. Sie merken schnell, ob sich der zu Küssende darauf einlassen wird oder sich eher zurückzieht.

Sicherlich gibt es auch die, die die Leidenschaft mögen und gerne "überfallen" werden. Aber das sollten Sie vielleicht erst einmal austesten. Leidenschaft kann sich immer noch entwickeln. Achten Sie darauf, wie Ihr Partner reagiert – und reagieren Sie wiederum darauf.

Zunge einsetzen: Tasten Sie sich vorsichtig ran

Mit Zunge küssen ist so eine Sache. Fakt ist: Nicht jeder mag es, wenn der andere mit der Zunge im Mund herumfummelt – und dann kommt es auch wieder auf die Intensität an. Sollten Sie gerne den Mund des Partners erkunden wollen, tasten Sie sich also vorsichtig ran. Öffnen Sie die Lippen und lecken Sie zärtlich über die Ihres Kusspartners. Öffnet er seine Lippen und tastet sich selbst vorsichtig mit der Zunge ran? Dann können Sie langsam versuchen, ein bisschen weiter zu gehen. Sie werden merken, ob Ihr Gegenüber das mag oder eher unangenehm findet.

Ähnlich sieht es beispielsweise mit zärtlichem Knabbern an der Unterlippe aus. Es gibt Menschen, die unwahrscheinlich darauf stehen – aber auch solche, die es gar nicht mögen. Ausprobieren und beobachten lautet auch hier die Devise.

Langsam erobern statt wild drauflosknutschen: Geben Sie der Sache Zeit

Bei alldem gilt – zumindest bei den meisten Menschen – der Eroberungsgedanke. Ein guter Kuss sollte sich für die meisten aufbauen. Dann kann es auch mal wilder zugehen. Wechseln Sie doch mal langsame, gefühlvolle Phasen mit wilden Zungenspielen ab.

Das Schöne ist: Küssen kann man tatsächlich lernen. Und je öfter man eine Person küsst, desto mehr stellt man sich auf deren Kussvorlieben ein – und umgekehrt. Sprich: Wenn Sie jemanden kennenlernen und der erste Kuss ist vielleicht nicht der perfekte, vielleicht sogar weit davon entfernt, schießen Sie die Sache nicht direkt in den Wind. Wie gesagt: Richtig küssen bedeutet, dass Sie sich aufeinander einlassen. Da gibt's übrigens laut Astrologie auch bei den Sternzeichen Unterschiede. Vielleicht sollten gerade Sie ja mal einen Wassermann küssen?

Die Risiken des Küssens

Bei aller Liebe und Leidenschaft wollen wir Ihnen natürlich nicht verheimlichen, dass mit dem Küssen auch ein paar Risiken einhergehen – schließlich kommt man sich beim Knutschen ganz schön nah. Zwar werden beim Küssen, anders als beim Sex, keine schweren Krankheiten wie HIV oder Chlamydien übertragen. Nichtsdestotrotz kann das Küssen andere ärgerliche Konsequenzen nach sich ziehen: Knutschflecken zum Beispiel.

In Zeiten der globalen Corona-Pandemie muss die Übertragung von Viren natürlich immer mitgedacht werden. Tatsächlich befinden sich in unserem Speichel Millionen von Bakterien und Viren, von denen viele durch das Küssen übertragen werden können. Herpes, Pfeiffersches Drüsenfieber oder das neuartige Coronavirus sind nur einige davon. Trotzdem gilt: Machen Sie sich nicht zu viele Sorgen. Gleichzeitig soll das Küssen nämlich auch das Immunsystem stärken. Und zumindest, was das Coronavirus angeht, gilt: Wenn Sie einer anderen Person bereits so nah gekommen sind, dass Sie einen Kuss in Erwägung ziehen, ist es vermutlich sowieso schon zu spät.

Weniger denken, mehr fühlen

Bedenken Sie zum Schluss: Wir wollen diese schöne Nebensache weder verschulen, noch schlechtreden, sondern Ihnen lediglich ein paar Tipps mit auf den Weg geben. DIE Kuss-Anleitung gibt es nicht. Beobachten ist wichtig – aber denken Sie nicht zu viel nach. Im Gegenteil, lassen Sie sich von dem leiten, was Sie spüren und was Sie vom Gegenüber empfangen. Das A und O ist, dass Sie auf Ihre Gefühle hören und sich fallen lassen können. Kann Ihr Partner das auch, steht dem perfekten Tag des Kusses nichts mehr im Weg! Und was der Kuss alles kann, verraten wir Ihnen auch noch.

Noch mehr Beziehungstipps gesucht, wenn's beim Knutschen gefunkt hat? Unsere Themenseite hat Infos für Sie!

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