29.12.2016

Achtung Internet Tuning, Ghosting, Zombieing: So fies sind die neuen Dating-Trends

Mr. Right zu finden, ist heutzutage gar nicht mehr so leicht. Erst recht nicht, wenn er Spielchen spielt.

Foto: iStock/roshinio

Mr. Right zu finden, ist heutzutage gar nicht mehr so leicht. Erst recht nicht, wenn er Spielchen spielt.

Den Richtigen zu finden ist heutzutage weiß Gott nicht leicht. Dating-Trends wie Tuning, Ghosting und Zombieing machen es sogar noch schwieriger!

Seien wir mal ehrlich: Im Grunde genommen dreht sich doch alles im Leben um die Liebe. Nur wenn wir den Partner fürs Leben gefunden haben sind wir glücklich, sind wir komplett, sind wir vollkommen. Denn wer will schon alleine alt werden?

Leider entpuppt sich die Sache mit der Liebe als immer schwieriger je älter man wird. Nicht nur, dass die guten Männer mit der Zeit alle unter der Haube, bzw. vom Markt sind, die andere Hälfte leidet scheinbar unter Bindungsangst!

Das Phänomen „Benching“ haben wir bereits analysiert und vorgestellt, doch es ist leider nicht der einzige fragwürdige Trend in Sachen Liebe. Schon einmal was von „Ghosting“, „Zombieing“ und „Tuning“ gehört? Nein? Wir verraten, was es mit diesen neuen Dating-Phänomenen auf sich hat.

>> Benching sorgt für Herzschmerz

„Ghosting“

Wenn man einen Mann datet, regelmäßigen Kontakt hat und sich auch näher kommt, er sich dann aber wie aus dem Nichts plötzlich nicht mehr meldet, keine Anrufe oder SMS beantwortet, dann spricht man von „Ghosting“. Ohne jegliche Erklärung, ohne Beendigung der Beziehung ist er plötzlich einfach weg – als wäre er nie da gewesen, als wäre er ein Geist. Geht’s noch schlimmer? Nein!

Denn was bleibt sind Fragen (Wieso, weshalb, warum!), die nie beantwortet werden. Warum tun Männer das? Weil sie sich der Verantwortung entziehen, sich mit Problemen auseinander zu setzen. Sie wollen Diskussionen, Tränen und Wut aus dem Weg gehen. Andere wollen keine Gefühle verletzen und glauben womöglich, dass die Trennung so leichter fällt. Ein schmerzvoller Irrtum!

Wer Opfer von „Ghosting“ wird sollte eines aber auf jeden Fall vermeiden, auch wenn es schwer fällt: Laufen Sie keinem Mann nach, der Sie einfach wie aus dem Nichts und ohne jegliche Erklärung sitzen lässt! Sein verhalten zeigt: Er ist nicht der Richtige, und war es auch nicht.

„Zombieing“

Wenn sich der Ex wie aus dem Nichts nach Monaten Funkstille plötzlich wieder meldet, Fotos auf Facebook liked und immer wieder den Kontakt sucht, einem sogar im Lieblings-Café auflauert, dann spricht man von „Zombieing“.

Die Gründe für die plötzliche Kontakt-Aufnahme sind vielfältig. Entweder, er hat gemerkt, wie viel sie ihm bedeuten und deshalb will er es noch einmal versuchen oder aber seine Freundin, Affäre oder sonst was hat sich getrennt und er braucht dringend Bestätigung – in dem er Sie erneut um den Finger wickelt.

Aber Achtung: Lassen Sie sich nicht zu seinem Spielzeug machen, um sein Ego aufzupolieren. Wägen Sie sorgfältig ab, was seine Intension für die Kontaktaufnahme sein könnte und vor allem was Sie sich für Ihr Leben wünschen und vorstellen. Jeder hat eine zweite Chance verdient, aber nur wenn er sie auch ehrlich will und nutzt!

„Tuning“

Dieser Dating-Trend betrifft vor allem Social-Media-Aktive Frauen, denn: Wer ständig alle Bilder liked, unverfängliche Kommentare da lässt, Kontakt sucht, flirtet, aber irgendwie nie eindeutig wird, ist ein sogenannter „Tuner“. Er flirtet, aber eben immer nur an der Grenze zwischen einem echten Flirt und „Ich bin doch nur ein netter Typ“.

Der Grund: Viele sind noch vergeben, wenn auch unglücklich, oder wollen sich wie so oft einfach nicht festlegen und langsam vorfühlen, was für Reaktionen kommen könnten. Sind sie negativ, können sie im Konfrontationsfall immer abstreiten, dass sie geflirtet haben!

Als Frau kann das verwirrend sein. Daher sollte man bei solchen Männern erst einmal einen kühlen Kopf bewahren und abwarten. Klartext kann man ja immer noch sprechen.

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