Schön bis Neujahr

Trockene Nadeln? Mit diesen 4 Tipps bleibt dein Weihnachtsbaum länger frisch

Geschmückter Weihnachtsbaum mit roten Schleifen und glänzenden Kugeln, daneben leuchtender Kamin mit Kerzen und Tannendekor.
© Shutterstock/New Africa
Mit diesen Tipps bleibt dein Weihnachtsbaum länger frisch!

Frischer Tannenduft, volle Zweige und weniger Nadeln auf dem Boden: Das wünschen wir uns zur Weihnachtszeit doch alle. Deshalb verrate ich dir hier vier Tipps, wie dein Weihnachtsbaum länger frisch bleibt.

Warum schmücken wir den Tannenbaum mit Kugeln?

1. Kaufe einen frischen Weihnachtsbaum

Je frischer der Baum, desto länger bleibt er schön. Eigentlich klar, oder? Trotzdem wird das beim Baumkauf oft vergessen. Kaufe am besten bei lokalen Anbieter*innen und frage nach, wann der Baum geschlagen wurde.

Um ganz sicher zu sein, ob der Baum frisch ist, überprüfst du ihn beim Händler selbst. Dein erster Blick sollte sich auf die Schnittstelle richten. Ist der Baum frisch geschlagen, ist diese hell und nicht grau! Weiter geht's zu den Nadeln. Diese sollten leicht glänzen.

Danach schaust du unter den Baum, wie viele Nadeln sich dort gesammelt haben. Schüttle den Baum und prüfe, wie viele Nadeln noch abfallen. Sind das wenige, hat er den "Schüttel-Test" bestanden.

2. Nutze den richtigen Weihnachtsbaumständer

Ein guter Weihnachtsbaumständer bietet nicht nur genug Platz und Halt für den Stamm, sondern sorgt auch für eine kontinuierliche Wasserversorgung. Besorge dir ein Modell, dass einen integrierten Wasserspeicher besitzt. Ein Wasserstandsanzeiger darf auch gern dabei sein, ist aber ein absolutes Plus. 

Als Richtwert gilt: Pro Meter Baumhöhe braucht deine Tanne etwa ein Liter Wasser pro Tag. Das heißt für dich: täglich nachgießen! Natürlich sind solche Baumständer teurer, aber sie rechnen sich über viele Jahre – und sie sind die beste Voraussetzung dafür, dass dein Baum länger frisch bleibt.

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3. Die richtige Vorbereitung

Du hast deinen Weihnachtsbaum gekauft? Großartig, dann kommt es jetzt auf den richtigen Transport und die Zwischenlagerung an. Zuerst verpackst du die Tanne. Nutze ein Weihnachtsbaum-Netz. Dieses umhüllt deinen ausladenden Baum und macht daraus ein langes, rundes Paket – perfekt für den Transport. Üblicherweise gehört das Verpacken der Tanne zum kostenlosen Service der Weihnachtsbaumhändler dazu. Das sollte also kein Problem sein.

Gut verpackt legst du den Baum am besten in den Kofferraum. Ungeschützt auf dem Autodach ist die Pflanze dem eisigen Fahrtwind ausgesetzt und verliert Feuchtigkeit. Das kann sich negativ auf die Haltbarkeit auswirken. Geht es nicht anders, solltest du den Baum zumindest in eine Plane einwickeln.

Zu Hause lagerst du den Baum in einem kühlen Raum, damit er sich ein paar Tage an die Zimmertemperatur gewöhnen kann, nachdem er bis dato sehr niedrigen Temperaturen ausgesetzt war. Ein schneller Wechsel von "kalt" zu "warm" kann stattdessen dazu führen, dass ein Weihnachtbaum schnell Nadeln verliert.

Orte zur Akklimatisierung:

  • Garage
  • Wintergarten
  • kühles Treppenhaus
  • Balkon (zumindest liegt der Baum dort windgeschützt)

Dort gelagert, darfst du die Tanne das erste Mal mit Wasser versorgen. Stelle den Baum einfach in einen Eimer Wasser.

4. Wähle den idealen Standort 

Es ist so weit: Du stellst deinen Weihnachtsbaum auf. Bestimmte Standorte solltest du vermeiden, weil dein Baum dort schneller austrocknet:

  • Zugluft
  • Sonnenlicht
  • starke Temperaturschwankungen
  • Nähe zur Heizung (Fußbodenheizung, normale Heizung)
  • Kaminofen

Verzichte auf sehr warme oder zugige Orte und stelle deinen Weihnachtsbaum stattdessen im Wintergarten oder in einer kühleren Ecke des Wohnzimmers auf. Tipp: Wenn du eine Fußbodenheizung besitzt, stelle den Baum samt Weihnachtsbaumständer auf eine Styroporplatte. 

Weitere Tipps für deinen Weihnachtsbaum:

Quellen:
tannenversand.com, die bayerische.de, br.de
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