Aktualisiert: 07.07.2021 - 17:44

Leicht gemacht! Zwiebeln karamellisieren – für Burger, Kartoffelpüree & Co

Es braucht nur wenige Zutaten und ein wenig Geduld, die perfekten karamellisierten Zwiebeln zuzubereiten.

Foto: Getty Images/ Mindstyle

Es braucht nur wenige Zutaten und ein wenig Geduld, die perfekten karamellisierten Zwiebeln zuzubereiten.

Karamellisierte Zwiebeln verleihen unglaublich vielen Gerichten das gewisse Etwas – denken Sie nur mal an selbst gemachte Burger, Flammkuchen, cremige Pürees oder an knackige Salate! Viele scheuen den Prozess des Karamellisierens aber. Verbrennt der Zucker in der Pfanne, schmeckt das Ganze schnell bitter und wandert in die Tonne. Wir verraten Ihnen, wie Sie Zwiebeln ganz einfach karamellisieren können.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 6 Zwiebeln
  • 6 EL Öl, neutral
  • 1 Prise Salz
  • 6 EL Zucker

Zubereitungszeit:

  • ca. 20 Minuten

Und so wird's gemacht:

  1. Im ersten Schritt die Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne richtig heiß werden lassen und dann die Zwiebeln hineingeben. Unter Schwenken glasig dünsten. Sie können natürlich auch mit einem Kochlöffel rühren, doch so riskieren Sie, dass die Ringe nicht mehr in Form bleiben, was allerdings rein eine Sache der Optik ist und sich nicht auf den Geschmack auswirkt.
  3. Nun eine Prise Zucker dazugeben – und ebenso den Zucker. Zucker vollständig auflösen lassen und unter stetigem Schwenken/Rühren karamellisieren lassen. Sobald keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne verblieben ist und die Zwiebeln eine hellbraune Farbe angenommen haben, ist es perfekt!

Um das Ergebnis zu perfektionieren, brauchen Sie vor allem eines: etwas Geduld. Entfernen Sie sich während des Vorgangs nicht vom Herd, denn so kann man schnell den richtigen Moment verpassen und der Pfanneninhalt verbrennt. Ansonsten kann wirklich nicht viel schief gehen.

Zwiebeln karamellisieren: Viele Wege führen zum Ziel

Das oben genannte Rezept ist übrigens nur eine von verschiedenen Möglichkeiten, wie Sie Zwiebeln karamellisieren können. Zunächst einmal gilt: In Sachen Zwiebeln haben Sie schon verschiedene Optionen – so können Sie Gemüsezwiebeln wählen, rote Zwiebeln, Schalotten oder auch Perlzwiebeln. Und auch bei der Wahl des Fettes gibt es viele Möglichkeiten. Statt des Öls verwenden viele auch Butter. Nachvollziehbar, denn Butter verleiht dem Ganzen einen herrlichen, feinen Eigengeschmack. Allerdings verträgt Butter durch den verhältnismäßig niedrigen Rauchpunkt nicht so hohe Temperaturen, weshalb sie auch schneller verbrennt und das Ergebnis somit beeinträchtigt. Manch einer greift außerdem nicht nur auf Zucker zurück, sondern auf eine Mischung aus Zucker und Honig.

Und auch damit noch nicht genug! Viele löschen die karamellisierten Zwiebeln auch noch mit Flüssigkeiten ab, um der Sache das gewisse Etwas zu verleihen. Manch einer nimmt da etwas weniger Zucker und wählt stattdessen – für Extra-Würze – Sojasoße, manch anderer greift für mehr Säure zu Weißwein. Auch Bier und Balsamico-Essig werden gern zum Ablöschen gewählt. Achten Sie nur darauf, nicht zu viel Flüssigkeit zu nehmen und entsprechend der Süße der Zutat den Zucker des Ursprungsrezepts etwas zu reduzieren. Auch hier gilt, dass die Flüssigkeit erst vollständig verdampft sein muss, ehe die karamellisierten Zwiebeln fertig sind.

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Ob als Topping für Flammkuchen und Pürees oder auch als aromatischer Belag für einen köstlichen Burger – karamellisierte Zwiebeln werten so manches Gericht einfach hervorragend auf. Und ein kleiner Extra-Tipp: Verwenden Sie die Zwiebeln doch mal in einem selbst gemachten Zwiebeldip – ein tolles Rezept aus der USA.

Viele Tricks, wie Sie Leckereien der Hausmannskost sonst noch aufwerten können, lesen Sie übrigens auch auf unserer Themenseite. Schauen Sie doch mal vorbei!

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