Aktualisiert: 09.07.2021 - 18:02

Wie im Restaurant Frisch zubereitet: Zweierlei Maki-Sushi mit Lachs und Thunfisch

Von Lina Steinbach

Mit nur wenigen Zutaten können Sie die leckeren Maki-Sushi mit verschiedenen Füllungen ganz frisch selbst rollen!

Foto: GettyImages/LightFieldStudios

Mit nur wenigen Zutaten können Sie die leckeren Maki-Sushi mit verschiedenen Füllungen ganz frisch selbst rollen!

Sie mögen Sushi? Haben Sie das beliebte japanische Gericht schon mal selbstgemacht? Das ist gar nicht so schwer: Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie frisches Maki-Sushi ganz einfach zu Hause zubereiten können!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Sushi-Reis (Kurzkornreis)
  • 500 ml Wasser
  • 80 ml Reis-Essig (alternativ Apfelessig)
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Salz
  • 1 Gurke
  • 1 Avocado
  • 200 g Thunfisch
  • 200 g Lachs
  • 4 Nori Blätter
  • Sojasoße

Zubereitungszeit:

  • 30 Minuten (zzgl. 40 Minuten Koch- und Abkühlzeit)

Und so wird's gemacht:

  1. Als erstes muss der Reis gründlich gewaschen werden. Hierfür den rohen Reis zusammen mit Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen bearbeiten. Das getrübte Wasser abschütten und den Vorgang mit neuem Wasser wiederholen, bis das Wasser klar bleibt.
  2. Den gewaschenen Reis nun zusammen mit 500 ml Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren, den Topf abdecken und den Reis für etwa zehn bis zwölf Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Nach dieser Zeit den Herd abstellen und den Reis im Topf mit Deckel weitere zehn Minuten ziehen lassen.
  3. Während der Reis gart, den Sushi-Essig vorbereiten. In einem kleinen Topf den Reis-Essig erhitzen und den Zucker und das Salz unterrühren. Der Zucker sollte sich vollständig auflösen.
  4. Den Deckel vom Reis entfernen und den Sushi-Essig über den heißen Reis gießen. Mit einem angefeuchteten Holzspatel oder Holzlöffel den Essig in den Reis einarbeiten. Dabei beachten, den Reis nicht zu rühren, sondern mit dem Löffel in den Reis "einschneiden", um zu verhindern, dass der Reis zerdrückt wird. Den Topf dann mit einem feuchten Küchentuch bedecken und den Reis auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  5. Während der Reis abkühlt, können die unterschiedlichen Füllungen für die Maki vorbereitet werden. Die Gurke waschen, schälen und in lange, dünne Streifen schneiden. Das Avocado-Fruchtfleisch aus der Schale lösen und ebenfalls in schmale Streifen schneiden. Als letztes den frischen Fisch in ähnlich große Stücke wie das Gemüse schneiden.
  6. Wenn der Reis abgekühlt ist, alle Zutaten für das Rollen der Maki-Sushi bereitstellen: den Sushi-Reis, die Nori-Blätter, das Gemüse, den Fisch und eine Sushi-Rollmatte aus Bambus. Und so geht's: Die Matte ausrollen und ein Nori-Blatt darauf platzieren. Mit dem Holzspatel den Sushi-Reis gleichmäßig auf dem Nori-Blatt verteilen, dabei 3 cm am oberen Rand des Blattes frei lassen. So viel Reis benutzen, bis die Reis-Schicht etwa 5 mm dick ist.
  7. Die vorbereitete Füllung nun im Zentrum der Reis-Lage platzieren. Für unterschiedliche Rollen die Gurkenstreifen mit den Thunfischstreifen und die Avocado-Streifen mit den Lachsstreifen kombinieren, oder andere Kombinationen ausprobieren. Bei der Füllung lieber weniger als zu viele Zutaten auf einmal benutzen, wie es im Bild oben gezeigt wird.
  8. Vor dem Aufrollen der Maki den oberen freigelassenen Streifen des Nori-Blattes mit etwas Wasser oder Essig befeuchten. Jetzt das Maki von unten mit Hilfe der Bambusmatte aufrollen, dabei Druck auf die Rolle ausüben, damit alles gut zusammenhält. Mit Hilfe des angefeuchteten Nori-Streifen die Rolle abschließen. Dies bei den weiteren drei Nori-Blättern wiederholen.
  9. Die Sushi-Rollen abschließend mit einem scharfen und leicht feuchten Messer in schmale Stücke unterteilen. Die fertigen Maki in zwei Varianten schön auf einem Teller anrichten und mit Sojasoße servieren!

Tipp: Die Füllung für das Maki-Sushi können Sie Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Zum Beispiel eignen sich auch gekochtes Krabbenfleisch, Pilze oder anderes Gemüse wie Karotten. Fisch und Meeresfrüchte müssen natürlich nicht mitverarbeitet werden und Sie können ganz einfach veganes Sushi zubereiten!

Übrigens: Der Name Sushi setzt sich aus den japanischen Wörtern su und shi zusammen, die übersetzt Essig und Reis bedeuten. Wenn man von Sushi redet, spricht man also eigentlich nur von Reis, der mit gesüßtem Essig bearbeitet wurde. Das ist natürlich nicht das Bild, das wir heute von Sushi im Kopf haben. Aber in seiner frühen Form wurde Sushi dafür benutzt, um frischen Fisch länger haltbar zu machen. Dafür wurde der Fisch in den Essig-Reis eingewickelt. Rollt man alles noch in Nori-Blätter ein, um zu verhindern, dass der Reis beim Essen an den Händen klebt, bekommt man das Maki-Sushi! Das japanische Verb maki bedeutet nämlich so viel wie aufrollen.

Lecker schmeckt die Kombination aus Reis, Nori-Blättern und Fisch oder Gemüse auch in ungerollter Form. Wie, das zeigen Ihnen unsere japanischen Reis-Dreiecke, sogenannte Onigiri. Die japanische Küche hat noch so viel mehr zu bieten, auch ohne Reis. Wie wäre es zur Abwechslung zum Beispiel mit Nudeln? Da hätten wir ein aromatisches Rezept für gebratene Udon-Nudeln mit Gemüse. Und jetzt noch was Süßes? Die kleinen raffinierten Erdbeer-Eis-Mochis schließen perfekt ein japanisches Menü ab!

Japan alleine hat bereits ein riesiges Angebot an Kochideen, und in der Asia-Küche allgemein gibt es noch so viel mehr zu entdecken! In unserer Galerie finden Sie eine Auswahl von 13 Gerichten, die ein guter Start für Ihre kulinarische Reise sein können:

Beim Sushi hängt alles vom Reis ab: Wenn dieser nichts wird, gelingt auch das Sushi nicht. Schauen Sie sich unser Video an und vermeiden Sie beliebte Fehler beim Reiskochen:

Diese Fehler machen fast ALLE beim Reis kochen – Sie auch?
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Zum Weiterführen Ihrer Entdeckungstour in die asiatische Küche können Sie unsere Themenseite besuchen. Und auch für Fischliebhaber haben wir noch mehr Rezeptideen, praktisch gesammelt auf unserer Fisch-Themenseite. Bei einer Vorliebe für Thunfisch oder Lachs werden Sie auch hier fündig.

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