Aktualisiert: 17.06.2021 - 15:34

Von Bianca Zapatka Kuchenklassiker in neuem Gewand: Cremige vegane Donauwelle

Von der Redaktion

Viele Klassiker zeigen sich mittlerweile auch in einer veganen Option: Genau wie diese vegane Donauwelle, die nicht nur ebenso cremig schmeckt wie das Original, sondern auch aus dem aktuellen Backbuch von Bianca Zapatka stammt.

Foto: Bianca Zapatka

Viele Klassiker zeigen sich mittlerweile auch in einer veganen Option: Genau wie diese vegane Donauwelle, die nicht nur ebenso cremig schmeckt wie das Original, sondern auch aus dem aktuellen Backbuch von Bianca Zapatka stammt.

Wir zeigen Ihnen ja immer wieder, wie herrlich vielfältig und vor allem lecker die vegane Küche ist. Auch backen lässt es sich ganz wunderbar ohne tierische Produkte. Davon können Sie sich jetzt auch dank des Backbuches "Vegan Cakeporn" von Bianca Zapatka überzeugen. Wir stellen Ihnen heute schon mal die vegane Donauwelle aus ihrem Buch vor.

Zutaten für 1 Kuchenform (12 Kuchenstücke):

  • Für den Kuchenteig:
  • 240 g Weizen-, Dinkel- oder glutenfreies Mehl
  • 2 EL Vanillepuddingpulver oder 16 g Mais-/ Speisestärke + 1 Prise Bourbon-Vanille
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron oder 1 TL mehr Backpulver
  • 125 g vegane Butter oder Margarine, weich
  • 125 Zucker
  • 240 ml Sojamilch oder andere Pflanzenmilch
  • 2 EL ungesüßtes Kakaopulver
  • 60 ml Pflanzenmilch oder Kaffee, heiß
  • 1 Glas Schattenmorellen, entsteint und abgetropft
  • Für die Puddingcreme-Füllung:
  • 450 ml Sojamilch
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver oder 37 g Mais-/ Speisestärke + 1 EL Vanilleextrakt
  • 50 g Zucker
  • 125 g vegane Butter, weich
  • Für die Schokoladenglasur:
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 1 1/2 EL Kokos- oder Pflanzenöl

Pro Portion etwa:

  • 414 kcal
  • 22 g Fett
  • 48 g Kohlenhydrate
  • 5 g Eiweiß

Zubereitungszeit:

  • 70 Minuten (zzgl. mind. 4 Stunden Kühlzeit)

Und so wird's gemacht:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (Ø 20 cm) leicht einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Kuchenteig Mehl, Vanillepuddingpulver, Backpulver und Natron in einer Schüssel gut vermischen.
  3. In einer anderen Rührschüssel die vegane Butter und den Zucker mit einem elektrischen Handmixer cremig mixen. Dann die Mehlmischung gemeinsam mit der Sojamilch hinzugeben und alles kurz zu einem Teig verrühren (nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh).
  4. Die Hälfte des Teigs in die vorbereitete Backform geben und glatt streichen. In einem kleinen Gefäß den Kakao in der heißen Pflanzenmilch auflösen. Dann unter den übrigen Kuchenteig rühren. Den Schokoteig nun auf den hellen Teig geben. Die Kirschen darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
  5. Den Kuchen dann für circa 40 Minuten auf mittlerer Schiene im heißen Ofen backen. Unbedingt einen Stäbchentest machen! Dazu am besten eine Stelle suchen, an der keine Kirsche ist. Der Kuchen ist fertig, wenn kein flüssiger Teig mehr am Stäbchen hängt. Dann herausnehmen und in der Form auskühlen lassen.
  6. Für die Puddingcreme-Füllung etwa 80 ml der Sojamilch in ein kleines Gefäß geben und das Puddingpulver darin auflösen. Restliche Sojamilch in einen Topf geben und aufkochen. Dann die Puddingmischung und den Zucker unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen, bis sie eindickt. Anschließend sofort in eine hitzebeständige Schüssel füllen und die Oberfläche mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Beiseitestellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  7. Die Butter in kleine Würfel schneiden und in eine Rührschüssel geben. Beiseitestellen und ebenfalls auf Raumtemperatur bringen.
  8. Die Butter mit dem Handmixer cremig mixen. Nun nach und nach den Pudding esslöffelweise hinzugeben, bis eine Creme entsteht. Die Puddingcreme auf den Kuchen streichen und für mindestens vier Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
  9. Für die Schokoladenglasur die Schokolade fein hacken. Mit dem Kokosöl langsam über einem Wasserbad schmelzen lassen. Dann vorsichtig über den abgekühlten Kuchen gießen. Für das traditionelle Donauwellen-Muster kann man eine Gabel wellenförmig durch die Schokolade ziehen. Anschließend nochmals kurz im Kühlschrank fest werden lassen.
  10. Sobald die Schokoladenglasur fest und knackig ist, ein scharfes Messer in warmes Wasser tauchen, zügig abtrocknen und dann den Kuchen schneiden. Gekühlt genießen und Reste im Kühlschrank aufbewahren.

Klassiker neu interpretiert: Dieser veganen Donauwelle gelingt der Sprung in die pflanzliche Küche ausgezeichnet. Wenn Sie jetzt Lust auf weitere leckere Kuchenrezepte genau wie diese Donauwelle bekommen haben, werfen Sie doch mal einen Blick in das Backbuch "Vegan Cakeporn" von Bloggerin Bianca Zapatka. Darin finden Sie 70 abwechslungsreiche Ideen, ganz ohne tierische Produkte zu backen.

Die Bloggerin hat sich schon lange auf vegetarisches und veganes Kochen spezialisiert und beweist mit immer neuen Gerichten, wie gut es sich fleischlos genießen lässt. Wer noch Tipps und Tricks aus der veganen Backstube benötigt, wird in "Vegan Cakeporn" ebenfalls fündig.

Das Backbuch ist im riva Verlag erschienen.

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Auch wir bei BILD der FRAU sind große Fans der veganen Küche und zeigen Ihnen gern und häufig neue Ideen dafür. Für süße Naschkatzen haben wir etwa eine herrlich cremige vegane Panna Cotta mit Erdbeeren oder diese veganen Rüblikuchen Overnight Oats. Schnell vernaschen und noch schneller zubereiten lässt sich auch unser Schoko-Hummus.

Viele weitere cremige Puddingtorten, die genauso cremig sind wie die vegane Donauwelle, gibt's übrigens in unserer Galerie:

Soja-, Hafer- oder Mandelmilch – welche ist Ihre liebste Pflanzenmilch? Oder vielleicht doch eine ganze andere? Wir stellen Ihnen die beliebtesten Milchalternativen im Video vor:

Mandel-, Hafermilch & Co: Die Top 5 Milchalternativen
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Auf unseren Themenseiten haben wir noch ganz viele weitere Kuchen und Torten für Sie. Lassen Sie es sich schmecken!

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