Aktualisiert: 02.04.2021 - 11:50

Aus Frankreich Für echte Feinschmecker: Verführerische Tarte Tropézienne

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Unser Geheim-Tipp: verführerische Tarte Tropézienne aus Frankreich.

Foto: Getty images/ALLEKO

Unser Geheim-Tipp: verführerische Tarte Tropézienne aus Frankreich.

Ist ein festlicher Anlass in Aussicht? Dann verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben unbedingt mal mit diesem Leckerbissen aus Frankreich: Tarte Tropézienne. Hier trifft Briocheteig auf frische Orange und himmlische Creme.

Zutaten für 1 Springform (24 cm Durchmesser):

  • Für den Teig:
  • 250 g Mehl, Type 405
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 8 g Trockenhefe
  • 3 Eier, Größe L
  • 150 g Butter, weich
  • 100 g Hagelzucker
  • Für den Orangensirup:
  • 150 ml Wasser
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanilleextrakt
  • 1 Bio-Orange, der Schalenabrieb
  • Für die Creme:
  • 2 Blatt Gelatine
  • 3 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Vanilleextrakt
  • 300 ml Milch
  • 250 g Mascarpone
  • Außerdem:
  • 1 Ei, zum Bestreichen
  • Mehl, für die Arbeitsfläche
  • Butter, für die Form

Zubereitungszeit:

  • 1 Stunde (zzgl. ca. 14 Stunden Ruhezeit und 17 bis 18 Minuten Backzeit)

Und so wird's gemacht:

  1. Achtung: Da hier viel Ruhezeit vonnöten ist, empfehlen wir Ihnen, mit der Zubereitung bereits am Vortag zu beginnen. Gestartet wird mit dem Teig. Dafür Mehl in eine Schüssel sieben und Salz, Zucker und Trockenhefe hinzugeben. Alles gut miteinander vermischen. Drei Eier hinzufügen und das Ganze rund zehn Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Nun auch weiche Butter in Stücken dazugeben und so lange kneten, bis sich die Butter komplett in den Teig gearbeitet hat. Teig in eine Schüssel geben, abdecken und zwei Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen. Nun Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern.
  2. Am Tag der Zubereitung Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal gut durchkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche flach ausrollen. Vorsicht: Falls sich der Teig nun zusammenzieht, decken Sie ihn am besten nochmal mit Frischhaltefolie ab und lassen ihn weitere 15 Minuten ruhen.
  3. Teig nun so ausrollen, dass er in eine Springform (24 cm Durchmesser) passt. Backform mit Butter einfetten und den Teig hineindrücken. Springform mit Folie bedecken und weitere 2 Stunden ruhen lassen.
  4. Ofen auf 160 Grad Umluft (180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Ei verquirlen und die Teigoberfläche damit bestreichen, dann Hagelzucker auf dem Teig verteilen. Kuchen 17 bis 18 Minuten backen lassen.
  5. In der Zwischenzeit kann der Sirup vorbereitet werden. Wasser, Zucker, Vanilleextrakt und den Abrieb einer Bio-Orange in ein Töpfchen geben und bei kleiner Hitze zu einem dickflüssigen Sirup einkochen.
  6. Gelatine in etwas Wasser einlegen. Eigelb mit Zucker und Vanillextrakt in eine Schüssel geben und zu einer Creme aufschlagen.
  7. Milch in einen kleinen Topf geben und aufkochen – dann von der Flamme nehmen. Etwas Milch zur Eier-Mischung geben und verquirlen, dann diese Mischung zurück in den Topf geben und Mascarpone hinzufügen. Alles vermengen, bis eine glatte Creme entstanden ist. Topf auf die Flamme ziehen, Hitze reduzieren und unter mehrmaligem Rühren erwärmen.
  8. Gelatine ausdrücken und unter die Milchcreme rühren. Topf wieder von der Flamme nehmen und Creme vollständig auskühlen lassen.
  9. Den gebackenen Kuchen vollständig auskühlen lassen, dann so halbieren, dass zwei gleichgroße Platten entstehen. Die Schnittseiten beider Teighälften mit Orangensirup bestreichen.
  10. Creme in einen Spritzbeutel füllen und die Creme auf die untere Hälfte des Kuchens spritzen. Teighälfte mit dem Hagelzucker nach oben aufsetzen. Geschafft!

Tipp: Sie haben Sorge, dass die Creme beim Schneiden des Kuchens herausgedrückt wird? Um das zu vermeiden, können Sie die Hagelzucker-Hälfte des Teigs bereits in 8 Stücke vorschneiden und erst dann auf die Creme setzen.

Zugegeben: Ganz einfach in der Zubereitung ist die Tarte Tropézienne nicht gerade – aber der Aufwand lohnt sich, garantiert! Wussten Sie eigentlich, dass das Gebäck auch als "La Tarte de Saint-Tropez" bekannt ist und im Jahr 1955 von einem polnischen Konditor in der südfranzösischen Stadt Saint-Tropez erfunden wurde? Der Legende nach war es niemand Geringeres als Brigitte Bardot, die diese ganz besondere Torte während der Dreharbeiten zu "Und immer lockt das Weib" entdeckt haben soll. Und: Auch der Name soll ein Vorschlag der Schauspielerin gewesen sein!

Hach ja – die Franzosen und die Konditorkunst! Wenn Sie weitere Leckereien unseres bezaubernden Nachbarlands kennenlernen wollen, empfehlen wir Ihnen auch diesen unsichtbaren Apfelkuchen, den "Paris Brest"-Kuchen mit feiner Pralinen-Creme oder auch den französischen Seidenkuchen mit Schokocreme.

Viele weitere Rezepte der französischen Küche präsentieren wir Ihnen außerdem in der Galerie. Dort sind auch herzhafte Speisen zu finden:

Mehr Torten-Rezepte – von einfach bis raffiniert – finden Sie außerdem auf der Themenseite.

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