Aktualisiert: 17.03.2021 - 06:55

"Medovik" Mit Schmand & Kondensmilch: Russischer Honigkuchen für Genießer

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Sieht toll aus, finden Sie nicht? Verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben mal mit diesem russischen Honigkuchen.

Foto: Getty Images/ adrianam13

Sieht toll aus, finden Sie nicht? Verwöhnen Sie sich und Ihre Lieben mal mit diesem russischen Honigkuchen.

Manche Leckereien muss man einfach mal probiert haben – und der russsische Honigkuchen namens Medovic gehört zweifelsohne dazu. Ein fantastischer Honig-Teig trifft auf eine verführerische Creme aus Kondensmilch und Schmand – was will man mehr?

Zutaten für 12 Stücke:

  • Für den Teig:
  • 220 g Zucker
  • 2 Eier, Größe M
  • 3 EL Honig
  • 100 g Butter, weich
  • 300 g Mehl
  • 1 TL Natron
  • Für die Creme:
  • 4 Becher Schmand
  • 250 g gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)

Zubereitungszeit:

  • 1 Stunde (zzgl. insgesamt 1 Stunden Ruhezeit und ca. 30 Minuten Backzeit)

Und so wird's gemacht:

  1. Zunächst wird der Teig zubereitet. Dafür Zucker zusammen mit den Eiern in einen kleinen Topf geben. Honig und weiche Butter in Stücken hinzufügen. Alles gut verrühren, dann auf mittlerer Flamme erwärmen. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben. Mischung etwas auskühlen lassen.
  2. Mehl und Natron in eine Schüssel sieben, dann das Butter-Gemisch hinzufügen. Mit dem Knethaken eines Handmixers vermengen, gegebenenfalls mit den Händen nacharbeiten, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.
  3. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig darauf geben und nochmals gut durchkneten. Sobald der Teig nicht mehr an den Händen haftet, ist er perfekt. Bei Bedarf einfach noch etwas Mehl dazugeben.
  4. Aus dem Teig eine lange Rolle formen und diese in circa 8 oder 9 gleichgroße Stücke schneiden. Diese wiederum zu Kugeln formen, auf ein bemehltes Brett legen und dieses mit Frischhaltefolie abdecken. Eine Stunde lang im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Nun geht es an die Zubereitung der Creme. Dafür einfach Schmand zusammen mit der gezuckerten Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen.
  6. Mehrere Lagen Backpapier mit Mehl etwas bestäuben und die einzelnen Teigkugeln ganz dünn ausrollen. Mit dem Ring einer Springform in eine runde Form ausstechen, sodass Sie mehrere, dünne Teigschichten haben. Jeweils zwei Teigplatten pro Backpapier auslegen und im auf 170 Grad Umluft (190 Grad Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen für etwa sechs Minuten goldbraun ausbacken, dann etwas abkühlen lassen und behutsam vom Backpapier ziehen. Teigreste ebenfalls ausrollen und backen, danach zerbröseln.
  7. Nun wird der Kuchen geschichtet. Eine Teigschicht mit Creme bestreichen, dann eine weitere Teigschicht auflegen. Vorgang so lange wiederholen, bis Teig und Creme aufgebraucht ist und die oberste Schicht aus Creme besteht. Darauf dann die Kuchenbrösel für die Deko verteilen. Das war es! Genießen Sie Ihre Kreation!

Zugegeben – mal eben schnell zubereitet ist der russische Honigkuchen namens Medovik nicht gerade. Aber seien Sie sich gewiss: Hier lohnt sich jeglicher Aufwand, Sie werden sehen! Ihre Gäste werden definitiv begeistert sein. Begeistert davon war übrigens im 19. Jahrhundert auch die russische Kaiserin Elizabeth Alexeievna, ihres Zeichens Gattin von Alexander I.. Ihr zu Ehren wurde der Kuchen von einem ambitionierten Konditor kreiert – und das, obwohl Honig ihr verhasst war. Das wusste der Konditor nicht – doch er sollte Glück haben: Die Kaiserin war hin und weg vom Kuchen, ohne zu wissen, dass er Honig beinhaltet.

Dieser Kuchen war voll und ganz Ihr Ding? Dann probieren Sie unbedingt auch mal russischer Napoleonkuchen! Und wenn Sie gern generell mehr Rezepte der russischen Küche kennenlernen wollen, sollten Sie mal durch unsere Rezept-Galerie stöbern:

Das Ganze war Ihnen doch ein wenig zu aufwendig? Wenn Sie mal auf die Schnelle einen tollen Kuchen brauchen, dann empfehlen wir Ihnen einen klassischen Schüttelkuchen. Wie es geht, das zeigen wir Ihnen im Video:

Schüttelkuchen mit Mandarinen
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Mehr Rezepte für verschiedene Torten – von einfach bis raffiniert – gibt's übrigens auch auf unserer Themenseite.

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