Wie ein Kettenbrief Hermann-Teig: Perfekt zum Teilen mit Freunden

Nach zehn Tagen können Sie den Hermann-Teig in vier Portionen aufteilen und an Freunde weitergeben.

Foto: iStock/ apomares

Nach zehn Tagen können Sie den Hermann-Teig in vier Portionen aufteilen und an Freunde weitergeben.

Der Kuchen war schon in den 1980er-Jahren vor allem bei Schulkindern beliebt: Der dafür benötigte Teig ist nämlich etwas ganz Besonderes, er will gepflegt und gefüttert werden. Etwa zehn Tage lang, dann wird er in mehrere Portionen aufteilt. Die können Sie an Freunde weitergeben, die sich dann wiederum um ihren Teig „kümmern“ müssen. Eine Art Kettenbrief in Teig-Form also. Der Sauerteig kann auch für Brot oder Brötchen verwendet werden. Hier verrät bildderfrau.de Ihnen, wie Sie den Teig herstellen.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 300 g Mehl
  • 310 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 300 ml Milch
  • Außerdem: Ein fest verschließbares Gefäß mit einer Kapazität von 1,5 l

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Zubereitung des Hermann-Kuchens erstreckt sich über einige Tage. Wer den Kuchenteig nicht geschenkt bekommen hat, muss ihn erst selbst anrühren. Dafür 100 Mehl, 10 g Zucker, Trockenhefe und lauwarmes Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten. In ein verschließbares Gefäß geben und bei Zimmertemperatur zwei Tage stehen lassen. Gelegentlich umrühren.
  2. Jetzt ist der Hermann-Teig in dem Zustand, in dem Sie ihn möglicherweise auch geschenkt bekommen haben. An diesem Tag sollte der Kuchen "gefüttert" werden. Dafür 100 g Mehl, 150 g Zucker und 150 ml Milch unterrühren und alles in das Gefäß geben. Im Kühlschrank lagern lassen.
  3. An den folgenden drei Tagen den Teig täglich einmal umrühren und dann wieder verschlossen in den Kühlschrank stellen.
  4. Die zweite Fütterung folgt – mit der übrigen Menge an Mehl, Zucker und Milch. Alles verrühren, verschließen und zurück in den Kühlschrank.
  5. Die folgenden vier Tage erneut einmal täglich durchrühren. Am zehnten Tag können Sie den Teig in vier Portionen teilen und an Freunde verschenken. Jede einzelne Portion kann weiter gepflegt und wieder geteilt, oder gleich zubereitet werden – etwa in Form eines Kuchens.

Siehe auch: Schneller Kuchen

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