Esskastanien einmal anders Maroni-Torte: Süßes für die Feiertage

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Esskastanien machen auch in Gebäckform eine gute Figur. Das beweist unsere Maroni-Torte!

Foto: Matthias Liebich

Esskastanien machen auch in Gebäckform eine gute Figur. Das beweist unsere Maroni-Torte!

Diese Maroni-Torte beweist: Esskastanien sind unglaublich vielseitig und machen auch als feines Gebäck eine gute Figur. Probieren Sie es selbst aus, dieses Rezept ist zwar ein wenig herausfordernd, es lohnt sich aber!

Zutaten für 16 Portionen:

  • 8 Eier (M)
  • 500 g vorgegarte und geschälte Maronen (Vakuumpack)
  • 120 ml Rum
  • 320 g Puderzucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt, 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl
  • 5-6 Blatt Gelatine
  • 250 ml Schlagsahne
  • 5 EL Johannisbeer-Konfitüre
  • 200 g dunkle Kuvertüre
  • 100 g Marzipan
  • 60 g Zucker
  • etwas Puderzucker zum Ausrollen

Pro Portion etwa:

  • 376 kcal
  • 15 g Fett
  • 50 g Kohlenhydrate
  • 8 g Eiweiß

Zubereitungszeit:

  • 70 Minuten

Koch-/Backzeit:

  • 40 Minuten

Und so wird’s gemacht

  1. Eier trennen. 250 g Maronen, Eigelb und 2 EL Rum im Blitzhacker fein pürieren. In eine Schüssel füllen und mit 70 g Puderzucker, Vanillemark und Zimt verrühren. Eiweiß und Salz steif schlagen. 100 g Puderzucker einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Zucker aufgelöst ist. Das Mehl auf den Maronenteig sieben und unterrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Boden einer Springform (26 cm ø) mit Backpapier belegen, den Teig einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen (E-Herd: 180 °C, Gas: Stufe 2, Umluft: 160 °C). Danach auskühlen lassen.
  2. Für die Füllung 200 g Maronen, übrigen Rum und 100 g Puderzucker im Blitzhacker fein pürieren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Sahne steif schlagen. Gelatine bei kleiner Hitze schmelzen und mit 2 EL Schlagsahne verrühren. Gelatine unter das Maronenpüree rühren und den Rest Schlagsahne unterheben.
  3. Den Tortenboden aus der Form lösen und zweimal waagerecht durchschneiden. Einen Tortenring um den untersten Boden legen und diesen mit 3 EL Konfitüre bestreichen. Den zweiten Boden darauflegen und die Maronensahne darauf verteilen. Den dritten Boden darauf leicht festdrücken und mit der restlichen Konfitüre bestreichen. Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
  4. Kuvertüre hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Marzipan und 50 g Puderzucker verkneten. Auf etwas Puderzucker rund (ca. 26 cm ø) ausrollen. Mit der geschmolzenen Kuvertüre überziehen und leicht fest werden lassen. Den Tortenring lösen und die Torte auf eine Platte heben. Die Marzipanschicht mit einer breiten Palette auf die Torte legen.
  5. Restlichen Zucker mit 2 EL Wasser erhitzen und goldbraun karamellisieren lassen. Übrige Maronen zugeben, mit dem Karamell überziehen und auf Backpapier erkalten lassen. Den Rest Karamell mit einer Gabel (oder einem Karamellbesen) aus dem Topf nehmen und auf Backpapier Fäden ziehen, dann erkalten lassen. Torte mit den karamellisierten Maronen und den Karamellfäden verzieren.

Wer Maronen nur vom Weihnachts- und Jahrmarkt kennt, wird begeistert sein ob dieses zugegeben etwas kniffligeren, aber dafür sehr lohnenswerten Rezeptes. Aufgrund der Maronen kommt dieses Rezept mit recht wenig Mehl aus. Dennoch wartet ein fluffiger Boden auf Sie, der perfekt zur Maronencreme passt. Schokolade und Karamell geben das gewisse Etwas.

Diese Torte passt perfekt zur großen Schlemmerei während der Weihnachtsfeiertage und ergänzt sich mit anderem leckerem Weihnachtsgebäck.

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