Würziger Genuss Elsässer Flammkuchen selber machen

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Gibt es im Restaurant und beim Straßenfest, doch selbst gemacht schmeckt so ein Flammkuchen einfach am besten.

Foto: iStock/ juefraphoto

Gibt es im Restaurant und beim Straßenfest, doch selbst gemacht schmeckt so ein Flammkuchen einfach am besten.

Lust auf eine kulinarische Spezialität aus dem Elsass? Dann sollten Sie unbedingt einmal einen Flammkuchen selbst machen – natürlich ganz traditionell mit roten Zwiebeln und Speck.

Zutaten für 6 Portionen:

  • 350 g Weizenmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 30 g Hefe
  • 0,3 l Wasser
  • 1 TL Salz
  • 200 g Zwiebeln, rot
  • 250 g Speck
  • 250 g Sahnequark
  • 200 g Schmand
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Prise(n) Muskatnuss
  • 1 Prise(n) Pfeffer

Pro Portion etwa:

  • 539 kcal
  • 22 g Fett
  • 64 g Kohlenhydrate
  • 17 g Eiweiß

Zubereitungszeit:

  • 30 min

Und so wird’s gemacht

  1. Für den Teig schütten Sie beide Mehlsorten in eine tiefe Rührschüssel, drücken mit der Hand eine kleine Kuhle hinein und streuen die locker zerbröselte Hefe mit etwas Zucker hinein. Gießen Sie die Kuhle mit etwas zimmerwarmem Wasser auf und decken die Wasseroberfläche zum Schluss mit Mehl ab. Wenn sich diese Mehldecke nach oben wölbt und das Mehl deutliche Risse zeigt, was normalerweise spätestens nach 15 Minuten der Fall ist, dann hat die Hefe angefangen zu gären.
  2. Jetzt verkneten Sie - am besten erst mit den Knethaken eines Rührgeräts - alles zusammen mit dem restlichen Wasser und streuen nach ungefähr einer Minute das Salz ein. Mit der Maschine weiterkneten, bis der Teig sich deutlich zu einer festen Masse entwickelt hat (nach ca. 5 Minuten), dann machen Sie die Handprobe: der Teig muss sich kühl und ganz leicht feucht anfühlen, fest sein, aber geschmeidig, und nur ganz wenig kleben. Wenn er zu trocken ist, etwas Wasser zugeben und einkneten, wenn er zu sehr klebt, etwas Mehl. Jetzt kneten Sie mit der Hand weiter, bis der Teig eine wirklich kompakte, glatte und elastische Kugel ist. Dann zurück in die Schüssel damit und mit einem Küchentuch abdecken. Bei Zimmertemperatur dürfte (und müsste) der Teig spätestens nach 45 Minuten deutlich aufgegangen sein. Dann kneten Sie ihn wieder richtig kräftig durch und lassen ihn noch mal so aufgehen. Jetzt ist er soweit, dass Sie ihn weiter verwenden können.
  3. In der Zwischenzeit haben Sie schon bequem die geschälten Zwiebeln längs halbiert und quer in feine Streifen geschnitten, ebenso den durchwachsenen Speck. Den Spek schön dünn schneiden. Den Quark mit dem Schmand und dem Öl vermischen, herzhaft mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen.
  4. Den Teig halbieren und sehr dünn ausrollen, das ergibt jeweils etwa die Fläche von einem Backblech (Sie brauchen also zwei Backbleche oder zwei Backgänge mit einem Blech). Jede ausgerollte Hälfte noch einmal in vier Stücke schneiden und gleichmäßig mit der Creme bestreichen - nicht zu dünn - und darauf wiederum die Zwiebeln und den Speck verteilen.
  5. Mir gefällt der Flammekuchen so am besten ohne Käse, Sie können aber noch geriebenen Hartkäse wie Emmentaler oder Greyerzer darüber streuen. Aber wenn, dann maximal 100 Gramm für alle Teigplatten, das ist schließlich keine Pizza! Nach 10 bis 12 Minuten im Ofen ist der Teig knusprig und die Ränder biegen sich etwas nach oben - sofort servieren.

Siehe auch: Flammkuchen

>> Low Carb: Flammkuchen mit Blumenkohlboden

>> Knuspriger Flammkuchen mit grünem Spargel und Räucherlachs

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