DDR-Klassiker Sächsische Quarkkeulchen einfach selbst machen

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Sächsische Quarkkeulchen einfach selbst machen

Quarkkeulchen waren nicht nur in der DDR ein echter Hit, auch heute wird die süße Leckerei von Groß und Klein heiß und innig geliebt.
Mi, 13.02.2019, 10.13 Uhr

Sächsische Quarkkeulchen einfach selbst machen

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Quarkkeulchen waren nicht nur in der DDR ein echter Hit, auch heute wird die süße Leckerei von Groß und Klein heiß und innig geliebt. Optisch erinnern die Keulchen zwar an Pfannkuchen, aber besonders im Geschmack werden sie erst durch die enthaltenen Kartoffeln.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 500 g Quark, abgetropft
  • 150 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 1/2 Bio-Zitrone, der Abrieb
  • Butterschmalz, zum Braten
  • nach Belieben: 4 EL Rosinen, Apfelmus, Puderzucker oder Früchte

Zubereitungszeit:

  • 25 Minuten

Und so wird’s gemacht:

  1. Die Kartoffeln schälen und in einem großen Topf Salzwasser weich kochen. Anschließend noch warm durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Quark, Mehl, Zucker, Vanillezucker, Eigelb und den Schalenabrieb einer halben Zitrone hinzugeben und alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
  2. Aus dem Teig gleichmäßige Portionen für die Quarkkeulchen abteilen und diese in einer Pfanne mit sehr heißem Butterschmalz ausbacken, bis sie von beiden Seiten goldgelb sind. Vorgang so lange wiederholen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.

Tipp: Jeder mag seine Quarkkeulchen anders. Sie können zum Beispiel noch Rosinen in den Teig einrühren oder die süßen Leckerbissen mit Apfelmus, Früchten oder Puderzucker bestäuben. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.

Quarkkeulchen: Süßes aus der DDR

Quarkkeulchen kennen viele als Leckerei, die zum Beispiel auf Märkten an eigens dafür ausgerichteten Ständen zum Kauf angeboten werden. Wer die süßen, meist mit Puderzucker bedeckten Häppchen genießt, der weiß manchmal gar nicht, dass die handliche Süßspeise nicht nur aus Quark, sondern auch zu einem beachtlichen Teil aus Kartoffeln hergestellt werden. Der Ursprung dieses einst als "Arme-Leute-Essen" verschrienen Gerichts liegt übrigens im beschaulichen Sachsen, wo je nach Region auch unter Begriffen wie "Gebackene Kließ" oder "Quarkkließle" bekannt ist.

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