16.11.2015

Nährstofflexikon Vitamin D

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Vitamine werden vom Körper nicht ausreichend gebildet und müssen deshalb in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden. Eine Ausnahme bildet hier das fettlösliche Vitamin D.

Beschreibung:

Vitamine werden vom Körper nicht ausreichend gebildet und müssen deshalb in ausreichender Menge dem Körper zugeführt werden. Eine Ausnahme bildet hier das fettlösliche Vitamin D. Der Körper bildet es z. T. selbst, es muss aber auch mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamin D ist für die Knochenbildung und den Stoffwechselhaushalt von großer Bedeutung.

Enthalten in:

Vitamin D wird bei ausreichend Sonnenlicht größtenteils in der Haut gebildet. In Nahrungsmitteln kommt Vitamin D vorwiegend in tierischen Lebensmitteln (vor allem Fisch und Fleisch) und in Pilzen in höherer Konzentration vor, in kleineren Mengen auch in Milchprodukten.

Gut für:

Es hilft dem Körper bei der Aufnahme und Ausscheidung von Kalzium und dessen Verteilung auf die Gewebe. Bei Vitamin D-Mangel werden die Knochen weich und instabil, vor allem bei Kindern tritt Rachitis (verminderte Knochenverkalkung) auf. Ein einmaliger extremer Vitamin D-Überschuss kann zu Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit und Erbrechen führen. Langfristige Überdosierung kann schwerwiegende Erkrankungen wie Nierensteine, Knochen-Veränderungen, Arteriosklerose und Wachstumsstörungen hervorrufen.

Täglicher Bedarf:

Der tägliche Bedarf an Vitamin D liegt bei 5 µg, ab 65 Jahren bei 10 µg (zusätzlich zum eigenproduzierten Vitamin D).

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