16.11.2015

Nährstofflexikon Ballaststoffe

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Ballaststoffe sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die von den Enzymen im Verdauungstrakt des Menschen nicht aufgespalten werden können.

Beschreibung:

Ballaststoffe sind pflanzliche Nahrungsbestandteile, die von den Enzymen im Verdauungstrakt des Menschen nicht aufgespalten werden können. Sie gelangen nahezu unverdaut in den Dickdarm und werden erst von den dort ansässigen Bakterien abgebaut. Ein Teil dieser Abbauprodukte wird über die Darmwände vom Organismus aufgenommen

Enthalten in:

Ballaststoffe kommen ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Vor allem in Vollkorn- und Getreideprodukten, die mit den Randschichten des Korns verarbeitet werden wie Weizenkleie, Knäckebrot, Weizenflocken, Weizenvollkornmehl und entsprechende Vollkornbrote. Auch in Hülsenfrüchten (Erdnüsse, grüne Erbsen und grüne Bohnen), Nüssen (Hasel- und Walnüsse), Gemüse (Linsen, Rosenkohl, Brokkoli) und Obst (Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Äpfel und Birnen) sind viele Ballaststoffe enthalten.

Gut für:

Ballaststoffe sorgen für eine gesunde Darmflora. Denn sie können sehr viel Wasser binden, quellen auf und vergrößern so das Volumen des Darminhalts. Verstopfung und Hämorrhoiden werden vermieden und das Darmkrebsrisiko verringert. Da Ballaststoffe schon im Magen zu quellen beginnen, entsteht schnell ein Sättigungsgefühl - eine super Hilfe, wenn man abnehmen will. Sie senken Cholesterin und Blutzuckerspiegel und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Täglicher Bedarf:

Zur Bedarfsdeckung sollte man täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen. Da es unterschiedliche Arten gibt, sollte die tägliche Zufuhr zur Hälfte aus Getreideprodukten und zur anderen Hälfte aus den anderen Lebensmittelgruppen bestehen.

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