12.05.2017

Gegen Frühjahrsmüdigkeit 25 Tipps, die den Körper in Schwung bringen

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Die "Frühjahrsmüdigkeit" macht vielen Menschen derzeit zu schaffen.

Foto: ©istock g-stockstudio

Die "Frühjahrsmüdigkeit" macht vielen Menschen derzeit zu schaffen.

Wenn unser Biorhythmus durcheinander kommt, fühlen wir uns schlapp und ausgelaugt. Diese Tipps helfen dabei, den Körper in Schwung zu bringen.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – das Wetter ist derzeit so unbeständig, dass wir an einem Tag gefühlt alle Jahreszeiten durcheinander haben. Das ist eine enorme Belastung für den Körper – die Energie und der Antrieb fehlen. Prof. Michael Stimpel, Facharzt für Innere Medizin, Ärztliche Psychotherapie und Psychokardiologie aus Düsseldorf erklärt, wie Sie Ihren Körper fit machen.

Als erstes hilft natürlich ganz viel frische Luft. Gehen Sie raus, machen Sie am besten regelmäßige Spaziergänge. Das regt den Kreislauf an und stärkt das Immunsystem.

Aber dazu können Sie noch ganz viel tun, um Ihren Körper in Schwung zu bringen. Der Experte hat bildderfrau.de 25 Tipps verraten.

>> 7 Tipps mit Sofort-Wirkung gegen Frühjahrsmüdigkeit

25 Tipps für mehr Power im Leben

  1. Ein kalter Waschlappen, seitlich am Hals angelegt, regt Blutdruckfühler des Kreislaufs in der Wand der Halsschlagader an. Die Gefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, wir werden hellwach.
  2. Trockenbürsten bringt das Gehirn auf Trab. 5 bis 10 Minuten mit weicher Bürste über die Haut streichen. Mit dem rechten Fuß beginnen, immer zum Herzen hin. Jeden Morgen vor dem Duschen.
  3. 3 EL Schlehensaft (Reformhaus) in 1 Glas Mineralwasser geben, schluckweise morgens nach dem Aufstehen trinken. Vitalisiert durch viel Vitamin C.
  4. Nehmen Sie ein heißes Kurzbad. In die Badewanne 38 Grad heißes Wasser laufen lassen, 50 g Lavendelblüten hineinstreuen. Fünf Minuten hineinlegen, danach kalt duschen. 20 Minuten ausruhen.
  5. 20 Minuten und länger Tageslicht (2000 bis 150 000 Lux) tanken. Auch gut: Speziallampen mit 2500 bis 10000 Lux. Die Bestrahlung sollte täglich 30 Minuten bei 10000 Lux betragen.
  6. Tuch mit Franzbranntwein befeuchten und Schläfen damit einreiben. Ätherische Öle wie Campher oder Thymol erfrischen.
  7. Farbe ins Leben bringen. Helle, warme Farben wie Gelb, Orange und Rot muntern auf. Um einen toten Punkt zu überwinden: 1 Minute auf etwas leuchtend Rotes blicken.
  8. Kompressionsstrümpfe (ab 20 Euro) halten den Blutdruck hoch, machen leistungsfähiger. Wichtig: Die Strümpfe müssen eng sitzen, dürfen aber nicht einschnüren.
  9. Tiefenatmung am offenen Fenster nach dem 4-7-8-3-Prinzip: Durch den Mund tief ausatmen, Mund schließen, 4 Sekunden durch die Nase einatmen. 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen, 3-mal. So oft es geht am Tag wiederholen.
  10. Puls mit kaltem Wasser kühlen. So lange, bis ein Wach-Effekt eintritt. Aufwendiger, aber sehr wirksam: Füße abwechselnd in lauwarmes und kaltes Wasser stellen. Mit kaltem Wasser enden.
  11. Ingwertee schafft neue Energie: Frischen Ingwer schälen, 4 TL abreiben oder 4 bis 6 dünne Scheiben herunterschneiden. In 1 Tasse Wasser kurz aufkochen, 4 Minuten ziehen lassen. Täglich 1 bis 2 Tassen möglichst heiß trinken.
  12. Das homöopathische Mittel Acidum phosphoricum D12 (Phosphorsäure) kurbelt den Kreislauf an. 5-mal täglich 5 Globuli langsam in der Backentasche zergehen lassen.
  13. Sanddornsaft (Reformhaus) ist eine Vitaminbombe, die wie ein Frischekick wirkt. Zusätzlich regen seine Flavonoide Stoffwechsel und Kreislauf an. 3-mal täglich Schorle aus 3 EL Saft und 1 Glas Mineralwasser trinken.
  14. 4 bis 5 Tropfen Menthol (ätherisches Öl, Apotheke) auf ein Stück Würfelzucker träufeln. Langsam zerkauen. Immer, wenn man einen Tiefpunkt hat.
  15. Akupressur-Druck auf den Herzmeridian weckt das Herz-Kreislauf-System. Er liegt auf der Beugefalte des Handgelenks in Verlängerung des Daumens zwischen Knochen und Sehne. 8-mal täglich 30 bis 60 Sekunden mit dem Nagel von Zeigefinger oder Daumen drücken.
  16. Wenn der Wecker klingelt, sofort raus aus den Federn. Das kickt den „Start-Modus“ für den Wechsel des Biorhythmus von Ruhe- auf Aktivitätsphase.
  17. Ausdauersport wie Jogging, Radfahren, Schwimmen - sogar schon eine Viertelstunde Walking am Morgen – sorgen dafür, dass blitzartig körpereigene Glücks- und Power-Hormone vom Gehirn ausgeschüttet werden. Ideal sind 3- bis 5-mal pro Woche jeweils 30 bis 60 Minuten. Anfänger weniger.
  18. Ein Stück Lakritze hilft über einen müde machenden Blutdruck-Knick hinweg.
  19. Regelmäßigkeit stärkt den Schlaf-Wach-Rhythmus. Ab dem zweiten Tag nach der Zeitumstellung rund 14 Tage zu einer festen Zeit aufstehen, zu festen Zeiten in die Federn gehen, immer zur gleichen Stunde Essen, feste Termine für Sport oder Hobby einplanen. Von diesen Zeiten maximal 30 Minuten abweichen.
  20. 2 bis 3 l Mineralwasser, Kräuter- oder grünen Tee am Tag trinken, um das Blutvolumen zu erhöhen, den Kreislauf zu pushen. Bei einer Energiekrise: binnen 5 bis 10 Minuten einen halben Liter Wasser trinken.
  21. Die Yoga-Übung „Der Fisch“ harmonisiert und vertreibt Müdigkeit: ausgestreckt auf den Rücken legen, Schenkel dicht aneinander, Handflächen neben dem Körper auf dem Boden. Tief einatmen, den Brustkorb dabei nach oben ziehen und sich auf die Ellenbogen stützen. Den Kopf vorsichtig in den Nacken ziehen, bis er den Boden berührt. 1 Minute halten, tief ein- und ausatmen.
  22. Saunabesuche ein- oder zweimal pro Woche trainieren Herz und Gefäße, bringen Schwung in den Körper, steigern die Leistungsfähigkeit.
  23. Ein Sellerie-Smoothie fördert Kreislauf- und Stoffwechsel. Dazu 1 Stange Sellerie, 2 saure Bio-Äpfel, 2 Karotten, 1 kleine Rote Bete schälen, grob zerkleinern, in den Entsafter geben. Täglich 2 Gläser trinken.
  24. Füße in einem 38 Grad warmen Senf-Bad baden. Fußwanne bis zum Knöchel mit Wasser füllen, 2 EL Senfmehl (Reformhaus) darin auflösen. 10 Minuten auf die Füße wirken lassen. Scharfe Senföle plus warmes Wasser aktivieren über die Reflexzonen der Fußsohlen.
  25. Den ultimativen Energiekick liefern Avocados durch Lecithin, Bananen durch Magnesium, Kalium und Kohlenhydrate, Blaubeeren durch Myrtillin, Bohnen durch Thiamin oder Goji-Beeren durch Coffein.

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