16.11.2017

Tolle Knolle Zehn Kartoffelrezepte als Beilage zu Fleisch

Kartoffelgratin aus fein gehobelten Kartoffeln und einer leichten Muskatnuss-Note ist als Beilage top – und sogar ohne Fleisch eine tolle Mahlzeit.

Foto: istock/Azurita

Kartoffelgratin aus fein gehobelten Kartoffeln und einer leichten Muskatnuss-Note ist als Beilage top – und sogar ohne Fleisch eine tolle Mahlzeit.

Zu Fleischgerichten gehört auch immer eine tolle Beilage. Heute stellen wir Ihnen zehn Kartoffelrezepte vor, die perfekt zu Steak und Co passen.

Kartoffeln gehören zu den beliebtesten Beilagen der Deutschen. Kein Wunder, aus der tollen Knolle lassen sich die verschiedensten Leckereien zubereiten. Im Folgenden verraten wir Ihnen unsere Top 10 für Kartoffeln als Beilage. Mit dabei sind altbekannte Klassiker, aber auch kreative Ideen. Einfach anschauen und entdecken! Die angegebenen Mengen sind auf 4 Portionen berechnet.

1. Deftig: Bratkartoffeln

  • Bereits am Vortag ein halbes Kilo Kartoffeln in der Schale gar kochen, dann pellen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Eine große Zwiebel abziehen und in halbe Ringe schneiden
  • 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und den Pfannenboden mit der Hälfte der Kartoffeln belegen. Die Scheiben dürfen nicht überlappen. Auf großer Flamme anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Sobald sich eine Kruste bildet, die Kartoffeln wenden. Dann auch die Hälfte der Zwiebeln in die Pfanne geben, nach Belieben 50 g gewürfelten Speck. Alles nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Wenn die zweite Seite der Kartoffel gut angebraten ist, den ganzen Vorgang noch einmal wiederholen, damit am Ende auch vier Esser satt werden.
  • Vor dem Anrichten mit frischer Petersilie bestreuen.

Bratkartoffeln passen hervorragend zu diversen Fleisch- und Fischgerichten. Unser Favorit zu krossen Bratkartoffeln: selbst gemachte Fischstäbchen.

2. Klassisch: Kartoffelpüree

  • Ein Kilo mehligkochende Kartoffeln schälen und abwaschen.
  • Kartoffeln in einem großen Topf voll Salzwasser gar kochen, dann abgießen und die Kartoffeln sofort stampfen.
  • 250 ml Milch aufkochen lassen und zu den Kartoffeln gießen, 3 EL Butter hinzufügen und alles mit Salz, Pfeffer und einer Prise geriebener Muskatnuss würzen.
  • Alles miteinander vermengen, dann gleich servieren.

Wir finden: Kartoffelpüree ist der ideale Begleiter für leckere Hackfleischgerichte. Schon mal Hackbraten im Speckmantel gegessen? Wenn nicht, sollten Sie das schnell nachholen!

3. Festlich: Kartoffelknödel

  • 600 g mehligkochende Kartoffeln schälen und abwaschen, dann in einem Topf voll Salzwasser bei geschlossenem Deckel eine halbe Stunde kochen lassen.
  • Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben.
  • Kartoffeln abgießen und heiß durch eine Presse hügelförmig auf die Arbeitsfläche geben. In die Mitte eine Mulde drücken und Salz, ein Ei und 130 g Mehl hineingeben. Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und acht Knödel daraus formen.
  • Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Knödel ins Wasser geben, Hitze reduzieren und Knödel bei geschlossenem Deckel 15 Minuten ziehen lassen.
  • Knödel mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und anrichten.

Kartoffelknödel sind die perfekte Beilage für festliche Anlässe. Ob zu einem saftigen Braten oder zu klassischen Rinderrouladen – Knödel sind der ideale Begleiter.

Weitere Beilagen mit Kartoffeln finden Sie auf der nächsten Seite.

 

4. Außergewöhnlich: Schwedische Kartoffeln

  • Etwa ein Kilo vorwiegend festkochende Kartoffeln schälen und abwaschen .
  • Ein scharfes Messer nehmen und damit die Kartoffel quer dünn einschneiden, ohne die Kartoffel ganz durchzutrennen. Kartoffeln in eine Auflaufform legen - mit den Einschnitten nach oben.
  • Kartoffeln salzen.
  • 100 g Butter in einer Pfanne zerlassen und die flüssige Butter über die Kartoffeln gießen. Darüber noch mal 2 EL Paniermehl verteilen.
  • Im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen etwa 50 Minuten backen lassen.

Schwedische Kartoffeln sind mit dem richtigen Dip schon eine echte Leckerei und ein nette Abwechslung zu Pommes rot-weiß. Aber sie passen auch super zu Köttbullar – der schwedischen Variante von Hackbällchen in cremiger Sauce.

5. Fein: Kroketten

  • 800 g mehligkochende Kartoffeln schälen, abwaschen und in grobe Stücke schneiden.
  • Salzwasser in einem großen Topf aufkochen und Kartoffeln etwa 20 Minuten garen lassen. Abgießen und ausdämpfen lassen.
  • Noch heiß durch eine Presse drücken und schnell zwei Eigelbe (Eiweiß aufheben!) sowie 1 EL Butter, Salz und eine Prise Muskat unterrühren.
  • Masse auskühlen lassen, zu Rollen mit einem Durchmesser von 1,5 cm formen und diese in 4 cm lange Stücke schneiden.
  • Eiweiße verquirlen und in einen tiefen Teller geben. 2 EL Mehl in einen zweiten, 100 g Semmelbrösel in einen dritten Teller geben.
  • Kroketten erst in Mehl, dann in Eiweiß und dann in Semmelbrösel wenden. Keimöl in einem großen Topf oder einer Fritteuse erhitzen und die Kroketten portionsweise frittieren, bis sie goldbraun sind.

Kroketten werden nur selten selbst zubereitet: viele fürchten den Aufwand und greifen deshalb lieber zur Tiefkühlware. Unser Rezept beweist, dass Sie Kroketten ohne Probleme auch selbst machen und damit auch Gäste beeindrucken können. Vielleicht als schmackhafte Beilage zu deftigem Schweinebraten in Dunkelbiersauce...?

6. Dekorativ: Herzoginkartoffeln

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln zunächst schälen, dann waschen und in Salzwasser 25 Minuten kochen.
  • Anschließend abgießen, abdämpfen und durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.
  • 3 EL Butter und drei Eigelb dazugeben und alles mit Salz und Muskatnuss abschmecken, dann verkneten.
  • Sternaufsatz auf einen Spritzbeutel setzen und mit der Kartoffelmasse befüllen.
  • Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit dem Spritzbeutel Rosetten auf das Papier spritzen.
  • Ein Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und die Herzoginkartoffeln damit bepinseln.
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Herzoginkartoffeln 15 Minuten backen lassen.

Herzoginkartoffeln sind wirklich etwas für die Augen UND den Gaumen. Servieren Sie die raffinierten Kartoffelhäubchen zum Beispiel mit Kräuter-Hähnchen aus dem Ofen. Einfach köstlich!

7. Cremig: Gratin

  • 500 g Kartoffeln schälen und abwaschen, dann in dünne Scheiben schneiden.
  • Eine Auflaufform mit Butter einfetten und die Kartoffeln dachziegelförmig hineinlegen.
  • 400 ml Sahne mit 100 g Emmentaler vermischen, zwei fein gehackte Knopblauchzehen unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Diese ganze Mischung über die Kartoffeln gießen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen lassen.
  • Vor dem Servieren mit frischer Petersilie bestreuen.

Zugegeben: Ein gutes Kartoffelgratin kann selbst schon als Hauptspeise durchgehen – und zwar ganz ohne Fleisch. Wenn der Auflauf aber doch eine Beilage bleiben soll, empfehlen wir ein hochwertiges Steak dazu. Wie wäre es denn mit diesem saftigen, marinierten T-Bone-Steak?

Auf der nächsten Seite können Sie weitere Kartoffel-Beilagen entdecken!

 

8. Knusprig: Rösti

  • 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln zunächst schälen, dann waschen und grob raspeln.
  • Eine Zwiebel schälen und fein hacken, anschließend zu den geraspelten Kartoffeln geben
  • Ein Ei dazu sowie Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss. Alles vermengen.
  • Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Rösti von beiden Seiten backen, bis sie goldbraun sind.

Röstis sind vor allem in der Alpenregion eine beliebte Beilage. Kein Wunder also, dass die gebackenen, geriebenen Kartoffeln auch am besten zu klassischen Fleischspeisen der Region passen. Unser Tipp: Züricher Geschnetzeltes!

9. Trendy: Wedges

  • 1 kg Kartoffeln abwaschen, abbürsten und in Viertel schneiden.
  • Kartoffeln in eine Schüssel geben und 4 EL Olivenöl, 1 EL Salz, 1 EL Pfeffer, 2 EL edelsüßes Paprikapulver und einen Spritzer Worcestersauce hinzufügen.
  • Schüssel mit Deckel verschließen und kräftig schütteln, damit sich die Zutaten gut vermischen.
  • Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Wedges auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. 45 Minuten backen lassen.

In amerikanischen Restaurants und auch in Imbiss-Buden haben Wedges – auch Kartoffelecken genannt – den klassischen Pommes frites längst Konkurrenz gemacht. Wir finden, dass diese Beilage am besten zu amerikanischen Fleischgerichten passt, etwa zu selbst gemachtem Hamburger vom Grill.

10. Dauerbrenner: Pommes

  • 1 kg Kartoffeln schälen, abwaschen und in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen.
  • Kartoffeln einzeln herausnehmen und erst in Scheiben, dann in Pommes-Form schneiden. Diese zwischendurch wieder ins kalte Wasser legen, damit sich die Kartoffeln nicht verfärben.
  • Ausreichend Keimöl in einem großen Topf oder einer Fritteuse erhitzen und die Pommes portionsweise drei Minuten frittieren, dann herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Wenn alle Kartoffelstifte einmal frittiert wurden, werden sie ein zweites Mal frittiert - diesmal fünf Minuten. So werden die Pommes innen saftig und außen knusprig. Auch dieses Mal die Pommes auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Fertige Pommes mit Salz würzen.

Pommes gehen immer! Und zwar zu unendlich vielen Gerichten: Schnitzel Cordon bleu selber machen, Mini-Schnitzel mit krosser Käse-Panade oder Currywurst: Rezept Berliner Art. Die Möglichkeiten sind nahezu unendlich!

Sie haben in unserer Top 10 der besten Beilagen aus Kartoffeln nicht das Richtige gefunden? Unsere Highlight-Rezepte mit Kartoffeln finden Sie in unserer Bildergalerie:

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