12.05.2017

Abnehmen ohne Stress Mit diesen neun Tricks sparen Sie 1000 Kalorien am Tag

Mit den richtigen Tricks kann man ganz einfach Kalorien sparen.

Foto: iStock/red_pepper82

Mit den richtigen Tricks kann man ganz einfach Kalorien sparen.

Sie wollen ohne Stress abnehmen? Mit unseren neun Schlank-Tipps können Sie ganz einfach bis zu 1000 Kalorien am Tag sparen.

Wer abnehmen möchte, durchforstet meist zunächst den undurchschaubaren Dschungel an verschiedenen Diäten. Immerhin möchte ein jeder wissen, wie man besonders unkompliziert möglichst viel abnehmen kann. Dabei braucht es nicht unbedingt ein ausgefeiltes Ernährungskonzept – manchmal reicht es, im Laufe eines Tages auf einige Dinge zu achten und schon nimmt man ab!

Mit unseren neun Geheimtipps können Sie sogar bis zu 1000 Kalorien am Tag sparen – durchschnittlich gesehen mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs!

1. Weniger Zucker

Weil Zucker zu den schlimmsten Dickmachern gehört, schlägt die Weltgesundheits-Organisation (WHO) Alarm und empfiehlt einen Zucker-Stopp. Nicht mehr als 25 Gramm sollten wir pro Tag essen. Das sind gerade mal fünf bis sechs Teelöffel. Im Moment liegt der durchschnittliche Zucker-Konsum in Deutschland bei etwa 20 Teelöffeln pro Tag – 15 zu viel! Wenn Sie die einsparen, macht das pro Tag 300 Kalorien minus. Das bedeutet: Nach einem Jahr sind Sie 31 Pfund leichter.

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Checken & verdünnen

Der meiste Zucker schummelt sich heimlich aufs Kalorienkonto. Deshalb fordern Verbraucherschützer Warnhinweise auf extrem zuckerhaltigen Lebensmitteln. Aber bis es die gibt, hilft nur eins: genau auf die Zutatenlisten schauen. Auch bei pikanten Lebensmitteln wie z. B. Fleischsalat, Fertigsuppen, Pizza oder Brot, wo sich der Süßmacher besonders oft versteckt. Bekannte Zucker-Lieferanten wie Limonaden und Säfte am besten im Regal stehen lassen oder immer im Verhältnis 1:3 mit Wasser verdünnen.

2. Reichlich Pflanzenstoffe

Gemüse, Obst, Getreide, Pilze und Nüsse – pflanzliche Lebensmittel regulieren den Appetit, steigern die Fettverbrennung und produzieren Schlankhormone. Eine Studie an der Universität von South Carolina (USA) zeigte: Mit einer Diät auf Pflanzen-Basis nahmen die Teilnehmer doppelt so viel ab wie Fleisch-Esser.

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Umdenken und experimentieren

Es gibt so viele Möglichkeiten, den Anteil von pflanzlichen Lebensmitteln zu erhöhen. Man muss sie nur probieren. Belegen Sie Pizza mit reichlich Gemüse. Klassisch mit Pilzen und Paprika oder auch – besonders lecker zum schmelzenden Käse – mit Brokkoli. Strecken Sie Hacksoßen und Frikadellen mit Raspeln von Möhren oder Zucchini.

3. Vorsicht, Salz

Auch Salz ist ein Figurfeind. Zwar liefert es keine Kalorien, aber es hält Wasser im Körper zurück, macht aufgedunsen und verlangsamt den Stoffwechsel.

Würzen und entwässern

Wer mit reichlich frischen Kräutern und Gewürzen Geschmack an sein Essen bringt, kann beim Kochen auf Salz komplett verzichten. Weil es aber mit vielen Einkäufen (z. B. Brühe, Wurst, Käse) doch ins Haus kommt, sollte man zum Ausgleich täglich natürliche Entwässerungsmittel nutzen: Petersilie über Kartoffeln und Reis streuen, Zitrone über Fleisch und Fisch träufeln, Birkenblätter- oder Brennnessel-Tee zum Essen trinken.

4. Achtsamkeit am Tisch

Nicht nur die Zutaten sind wichtig, sondern auch die Art, wie wir essen. Wer sich nicht auf seine Nahrung konzentriert, hat weniger davon und vertilgt automatisch größere Mengen.

Sich Zeit nehmen und gut kauen

TV abschalten, Handy weglegen, hinsetzen und jeden Bissen genießen - das gilt für jedes Essen. Ja, auch für den Müsliriegel! Guter Trick für Genuss- Anfänger: Zählen Sie beim Kauen bis 20, bevor Sie einen Bissen schlucken. Auch die Verdauung sagt Danke, wenn Brei statt Brocken im Magen ankommen.

5. Richtiger Mahlzeiten-Plan

Wer den Großteil der Kalorien in der ersten Tageshälfte isst, nimmt ab. Wer die meisten Kalorien am Abend isst, nimmt zu. Mit diesem Studien-Ergebnis haben australische Forscher auch den richtigen Mahlzeiten-Plan gefunden.

Frühstück und Mittagessen sind Pflicht

Die erste große Mahlzeit des Tages darf nicht ausfallen, weil sie den Stoffwechsel weckt. Die zweite ist wichtig, weil sie den Organismus mit Nährstoffen für die nächsten Arbeitsstunden versorgt. Die dritte braucht er dagegen gar nicht mehr so dringend.

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6. Mehr gesunde Snacks

30 Gramm Ballaststoffe pro Tag – diese Regel löst gleich mehrere Schlank-Probleme. Weil die Fasern in Magen und Darm quellen, füllen sie gut und lange, verhindern Heißhunger recht zuverlässig. Auf ihrem Weg durch den Darm saugen sie außerdem belastende Abfallstoffe und Fett wie ein Schwamm auf, transportieren sie ab und machen den Stoffwechsel wieder schnell.

Vorbereiten und zugreifen

Obst und Gemüse sind perfekte Ballaststoff-Lieferanten. Deshalb sollten geschälte Möhren, klein geschnittene Paprika- oder Gurkenstreifen immer im Kühlschrank warten, wenn Sie hungrig nach Hause kommen. Spart ca. 300 Kalorien.

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7. Kleines Werkzeug

Ohne Besteck wird es schwierig mit der Nahrungsaufnahme. Dass die richtige Wahl dieser Werkzeuge auch beim Abnehmen extrem hilft, haben Ernährungs-Psychologen herausgefunden: je kleiner, desto besser.

Besteck und Teller tauschen

Auch bei Kartoffeln und Fleisch: Von einem Salatteller (20 cm ø) essen wir 25 Prozent weniger als von einem normalen Essteller (28 cm ø). Genauso reduzieren Kuchengabel statt Gabel, Teelöffel statt Esslöffel oder Espressolöffel statt Teelöffel die Portionen. Spart ca. 200 Kalorien.

8. Schluss mit „to go“

Noch eine Warnung der Weltgesundheits-Organisation (WHO): Immer mehr Mahlzeiten außer Haus führen zu immer mehr Übergewicht. Erstens liefern die typischen „to go“-Essen wie Pizza, belegte Brötchen und Kuchenteilchen viel zu viel Fett. Zweitens verschätzen wir uns beim Fast Food: Durchschnittlich wandern damit 30 Prozent mehr Kalorien aufs Konto als geplant.

Packen und Geld sparen

Wenn wir uns wieder angewöhnen, eine Pausen-Box zu packen, freuen sich Taille und Portemonnaie. Zum Beispiel Vollkornbrot mit Tomatenmark oder Senf als Aufstrich und fettarmem Aufschnitt (gekochter Schinken, geräucherte Putenbrust, Kasseler, Roastbeef) als Belag. Dazu Tomaten, Gurke, Apfel oder Birne. Spart ca. 150 Kalorien.

9. Achtung in der Schlank-Ecke

Manchmal lauern die Gefahren, wo man sie nicht vermutet. So müssen wir zum Beispiel auch an der Salatbar extrem aufpassen. Cremige Dressings und Toppings wie Croûtons, Käsewürfel, Schinkenstreifen & Co machen aus der gedacht schlanken Mahlzeit nämlich schnell eine 800-Kalorien-Bombe.

Weniger Extras und leichte Soße

Grundlage für ein wirklich leichtes Essen ist die Rohkost. Und die kommt auch als Erstes auf den Teller. Beginnen Sie mit reichlich grünen Blättern, Gurke und Tomaten - so lange, bis kein Porzellan mehr zu sehen ist. Nun werden höchstens zwei kleine Extras daraufgesetzt. Das Dressing bleibt stehen. Träufeln Sie einfach etwas Essig und Keimöl über die Zutaten. Für zu Hause ist „Condimento“ (ein Mix aus Weinessig und Traubenmost) super. Das ist nicht so sauer wie reiner Essig und Sie brauchen weniger Keimöl zum Ausgleich.

Und wer noch mehr Ideen braucht: >> Abnehmen ohne Jo-Jo-Effekt – sieben Tipps!

Siehe auch: Diäten

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